Fassungslos

Liebe Leserleins!

Eigentlich ist Ihre Babsy noch immer fassungslos. Fassungslos darüber, mit welchen immer neuen und doch gleichen Schmähs die Regio-Befürworter operieren. Nach dem dreisten Statement in den Tips eines „Experten“, der davon lebt, Konzepte für Verkehrsbetriebe zu entwicklen (und nicht Konzepte für die Bevölkerung, wie man befürchten muss), haben wir hier aufgedeckt, was es mit dem neuen „Musterbeispiel“ à la Gmunden wirklich auf sich hat: nichts. Ein Ort, etwas kleiner als Gmunden, im Einzugsgebiet zweier grösserer Städte (Karlsruhe und Pforzheim) ist mit einer Lokalbahn an Karlsruhe angebunden (Pforzheim, 118.000 EW, liegt an der Strecke). Man ist sich offenbar nicht zu dumm, die Verbindung Vorchdorf (7.259 EW) nach Gmunden (13.021 EW) auf eine Stufe mit Karlsruhe (298.000 Einwohner) zu stellen und zu vergleichen. Uns macht der Vergleich sicher. Was hier in Gmunden vorgeht, ist jenseits jeder Vernunft.
Die Bevölkerungsdichten:
Karlsruhe:   1.724 / km2
Pforzheim:  1.200 / km2
Gmunden:      205 / km2
Vorchdorf:      152 / km2
Demnächst wird man uns vielleicht die Verbindung Wien-Baden (die sogenannte „Badner Bahn“) als grosses Beispiel für die Sinnhaftigkeit der Gmundner Lösung präsentieren … Wien hat ja nur läppische 2 Millionen Einwohner, (Schätzung inkl. nicht offiziell dort Wohnender, sonst 1,8 Mille), Baden 26.000 (drei Mal Vorchdorf).

Bis jetzt ist es den Regio-Fanatikern und -Profiteuren nicht gelungen, auch nur ein Beispiel für eine solche Lösung zu nennen, die wenigstens annähernd der Bevölkerungssituation zwischen Gmunden und Vorchdorf entspricht. Es gibt offenkundig kein solches Beispiel. Also verwirrt man die Bevölkerung mit immer neuen Schmähbeispielen, die man von Experten mit ernstem Ton vortragen lässt, um die Unernsthaftigkeit der Beispiele zu verdecken.

Man kann gar nicht so viel Öffi fahren, als man aus der Regio aussteigen möchte.

Jetzt gehe ich Ostereier verstecken. Ist zwar noch eine Woche hin, aber sicher ist sicher. Wetter wird nicht besonders gemütlich, wenn man den Wettervorhersagen mehr trauen darf als den Aussagen der Regiofakten-Vernebler.

Da stellt sich Babsy jetzt eine wichtige Frage: Ist Eierlikör eigentlich ein österliches Getränk? Ist es schick, Eierlikör zu trinken? Eierlikör-Cremen sind derzeit in der Hochküche auf jeden Fall sehr angesagt.
Dass inzwischen aus dem Gruss „Frohe Ostern“ ein „Fröhliche Ostern“ geworden ist, das schmerzt Ihre Babsy ein wenig. Warum, das werde ich Ihnen kommende Woche verraten. Wir werden sie ein wenig österlich halten, man kann ja nicht ständig gegen Drachen, Regios und Hotels kämpfen. Hin und wieder wäre man lieber der Osterhase, der friedlich durch die unberührte Natur hüpfen kann. Und dabei nicht auf einer Asamer-Deponie landet. Ich werde jedenfalls trotz der guten Meldung, dass das Ohlsdorfer Grundwasser sich wieder verbessert hat, lieber keinen Tropfen H2O aus dieser Gegend süffeln. Ist mir zu gefährlich. Da schlappere ich lieber Eierlikör, egal ob er gerade „in“ ist oder nicht!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


 

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