Schienen, die die Welt bedeuten

Heute:
Einserkasterl von Susanne Walcher
Gastkommentar von Norbert Hausherr zu Kammerhofer

Liebe Leserleins!

Nach neuestem Erkenntnisstand wurden 350 Millionen Euro dafür verpulvert, dass sieben Gross-Machthaberer in falscher Adjustierung ungestört über eine bayrische Alm latschen konnten und Beschlüsse fassten, die die Welt nicht braucht. Weil sie eh schon seit Jahren immer wieder gefasst, aber nie in die Tat umgesetzt werden. Die Begrenzung des Temepraturanstiegs auf zwei Grad wurde seit 2009 auf allen möglichen Konferenzen immer wieder beschlossen. Dafür wurden 20.000 Polizisten nach Bayern gejagt. Wer dieser Tage in der Nähe des G7-Tagungsortes unterwegs war, bekam den Eindruck, die Polizeitaktik bestehe darin, mit Polizeiautos die Strassen derart zu verstopfen, dass eventuelle Demonstranten selbst im Stau stecken bleiben. Schade, dass Ihre Babsy nicht kriminell ist. Im Rest vom Deutschland musste der Besuch von Banken und Juwelierläden zwecks Entnahme von Geldscheinen und Wertgegenständen in diesen Tagen ziemlich unproblematisch möglich gewesen sein. Es sieht aber aus, als ob die Gangster-Welt diese Chance übersehen hätte.

Dass man für eine Handvoll Politiker die Schengen-Grenzen aufhebt und innereuropäische Grenzkontrollen einführte, sagt einiges über den Zynismus der Politik aus. Die Machthaberer wissen offenbar sehr genau, dass die Abschaffung der innereuropäischen Grenzkontrollen extrem problematisch ist und kriminellen Organisationen und Schlepperbanden das Leben deutlich erleichtert hat. Der Beweis, dass es so ist, wurde auch geliefert: durch die Kontrollen hat man rund 5.000 Personen „entdeckt“, die wegen verschiedener Delikte gesucht werden. Darunter rund 70 echte Schwerverbrecher. Gleichzeitig kam das Schlepper(un)wesen zum Stillstand, da man angesichts der Grenzkontrollen kein Risiko eingehen wollte.
Die Dame und die Herren Politiker haben sich selbst geschützt. Der Schutz der Bürgerleins ist ihnen wurscht. Und dann ist man in Europas Polit-Hautvollée auch noch bass erstaunt, wenn Christ- und Sozialdemokraten unter den Druck links- und rechtspopulistischer Parteien kommen.Diese Verwunderung wiederum verwundert dafür Ihre

Babsy Blitzschnell und das Team Gmundl


Kaffeesud

Einserkasterl von Susanne Walcher

Anstatt mittels Kaffeesud oder Kristallkugel abstruse Rechnungen anzustellen, sollte man abwarten, was die Ostumfahrung bringt. Laut Straßenbaureferat werden nach Fertigstellung 5.200 Fahrzeuge weniger als bisher die Innenstadt durchqueren. Diese Zahl ist insofern glaubhaft, als dass die Verkehrsplaner im Straßenbauressort rechnen können, was ich bei den Herrschaften im Verkehrsressort angesichts des Regiowahns bezweifle.


Kammerhofer und die liebe Mathematik

Gastkommentar von Norbert Hausherr

Zu diesem Beitrag von Karl Kammerhofer muss ich reagieren, der ist so voller sachlicher Fehler, das kann nicht unwidersprochen bleiben:

1. Aus der Formel s(Weg) = v(Geschw. in Meter/Sek) * t(Zeit) errechnet sich der Weg, den ein Fahrzeug mit einer bestimmten Geschwindigkeit in einer bestimmten Zeit zurücklegt. Also stimmt die Aussage von Kammerhofer, dass in 0,2 Sekunden 2 Meter zurückgelegt werden, nur bei 36 km/h und nicht generell.

2. Wahrheiten 2 und 3 sind einfach nur Unsinn

3. Wahrheit 4 ist zusätzlich auch unlogisch, weil die Züge zum Individualverkehr addiert werden müssen. Ein Sperre der Stadtdurchfahrt wird hoffentlich nicht einmal Karl Kammerhofer wollen (obwohl…..)

4. Wie Kammerhofer auf 14,5 Tonnen Achslast kommt, wird sein Geheimnis bleiben. Zulässig sind höchstens 10 Tonnen für nicht angetriebene Achsen und 11,5 Tonnen für Antriebsachsen (§4 Abs. 8 KFG). Zusätzlich verursachen Reifen auf Asphalt deutlich weniger Schwingungen als Räder einer Regio-Tram auf Schienen, insofern stimmt der Vergleich von Äpfeln und Kokosnüssen.

5. Die Hohlkugeltheorie kenne ich auch, allerdings in einem völlig anderen Zusammenhang 😉

P.S. Einfach zum Nachdenken: Wozu werden die schönsten Radwege um viel Geld gebaut, wenn sie nicht benützt werden?


Unermüdlich sind unsere Leserleins dabei, sich über die Regio zu freuen und noch immer täglich neue Gründe der überschäumenden Freude zu finden. Da kann die Werbeagentur von S&H nur noch neidvoll erblassen. Inzwischen haben wir fast 40 Sujets veröffentlicht.
Heute freut Alfred E. Neumann sich, dass die Regio eine Art fahrender Beichstuhl werden könnte. Nur der (P)Fahrer und er …

ich_freu_mich_beichtgeheimnis


 

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