Gmundner Märchentage

Heute:
Bruno Beinhart zu Generälen und Millionärsträumen

Gastkommentar AndyB zu Märchentagen

Liebe Leserschaft!

Uff! Tief durchatmen, frische Luft inhalieren. Ein paar angenehme Tage geniessen. Bevor die nächste Hitzewelle kommt. Oder auch nicht kommt. Da sind sich die Meteorologen nicht ganz einige. Wir werden sehen, wie es wirklich wird, unser Wetter.

Eine andere Katastrophe. Der Verteidigungsminister will die Zahl der Generäle halbieren. Da herrscht Heulen und Zähneknirschen bei der Generalität. 15.700 Soldaten haben wir und 138 Oberoberhäuptlinge. Die Deutschen bringen es sogar auf 186 Besondersvielbesternte. Dumm gelaufen: die haben aber auch 180.000 Soldaten. Mit einfacher Schlussrechnung auf auf Österreich umgerechnet dürften wir dann so 16 oder 17 solche Typen haben. Habt acht! Stehen Sie locker!

Der österreichische Finanzminister Schelling meint jetzt, die Arbeitslosenunterstützung sei zu hoch. Zu nah an den Löhnen und Gehältern dran. Weiss der Mann wovon er redet? Der sucht die verschwundenen Milliarden der Hypo-Alpe, der Vergeudungsorgien und der Bankenrettung. Da muss man halt woanders sparen. Bei der Arbeitslose und bei den Renten. Auf die Idee, dass die Mindestlöhne in Österreich zu niedrig sind, ist er noch nicht gekommen. Das ist nämlich das Problem. Aber jemand, der Hartz IV für toll hält, dem ist nicht zu helfen. Nicht nur, dass Hartz IV der SPD bis heute wie ein Klotz am Bein hängt. Eingeführt haben das famoserweise einst Rot und Grün, auf der SPD ist es picken geblieben. Die hat sich bis heute nicht von diesem Verrat an sozialdemokratischen Prinzipien erholt. Zweitens war die Einführung von Hartz IV saudumm. Hat in Deutschland einen riesigen Niederlohnsektor geschaffen, wo die Leute zwei oder drei Jobs brauche, um zu überleben. Inzwischen gibt es in Deutschland 1,3 Millionen sogenannte „Aufstocker“. Das sind Leute, die so wenig verdienen, dass sie die Differenz auf das Existenzminimum vom Staat bezahlt bekommen. Im Rahmen von Hartz IV im sogenannten ALG II. In einem aufwendigen und bürokratischen Berechnungsprozess. So undurchschaubar für die betroffenen Bürger, dass derzeit über 200.000 Verfahren vor deutschen Gerichten laufen.
Man kann es auf einen kurzen Nenner bringen: der Staat, also alle Steuerzahler, subventionieren auf diese Art Unternehmen, die ihren Arbeitskräften nicht einmal so viel bezahlen, dass diese „Erwerbs“tätigen von ihrer Arbeit leben können. Ein solches System der öffentlichen Förderung von unterbezahlter Arbeit will der Multimillionär Schelling auch in Österreich schaffen. Umverteilung vom Steuerzahler in Richtung schäbiger Ausbeuter von Menschen. Nur noch zum Anspeiben!

Bruno Beinhart f. d. Team Gmundl


Märchentage?

Ein Gastkommentar von AndyB

Wir hatten ja in Gmunden die “23. Gmundner Märchentage”. Märchentage?
Braucht man da extra Tage? Uns werden doch das ganze Jahr Märchen erzählt, und Herr Kammerhofer hat sich zu einem großen Märchenerzähler entwickelt.

Welche der genannten Städte verfügt über nur eine Hauptstraße/Durchgangsstraße? Keine?!

Ja, es gibt tatsächlich nur eine Hauptstraße, die die gegenüberliegende Stadtseite mit dem Rest von Gmunden verbindet (wenn man aus dieser Richtung kommt und durch/nach Gmunden will). Man könnte die Ortumfahrung nutzen, aber das ändert nichts an der Tatsache an sich.

Was für ein “ausgeklügeltes Einbahnsystem” haben Sie sich denn für Gmunden ausgedacht? Wie viele Straßen gibt es denn im Bereich Theatergasse bis zur Bahnhofstraße? Eine? Und die ist schon eine Einbahnstraße! Für ein “ausgeklügeltes Einbahnsystem” in diesem Bereich, da müsste man erst die halbe Innenstadt abreißen und neu gestalten, um ein “ausgeklügeltes Einbahnsystem” zu installieren. Trotzdem ändert es nichts an der Tatsache: es gibt nur eine Straße und eine Brücke in diesem Bereich.

Die geographische Lage von Gmunden kann man mit anderen Städten nicht vergleichen.

Haben die Straßenbahnen – in den genannten Beispielen – auch nur so wenig Fahrgäste?

Dass die Straßenbahn hier einen “Touristenboom” auslösen wird, daran glaubt doch niemand wirklich. Das ist reines Wunschdenken.

Ich habe mal ein kleines Experiment gemacht …. Ich habe einige Zeit auf der Esplanade verbracht und Touristen, die die Bäume am Brunnen bewundert haben, angesprochen und sie über die Pläne informiert (Straßenbahn, Bäume abholzen, Haltestelle). Man hat mich ungläubig angestarrt.

Zum Glück hatte ich einige Bilder dabei und konnte sie präsentieren. Die Leute waren entsetzt! Da gab es keinen, der diese Pläne auch nur ansatzweise nachvollziehen konnte.


Vorige Woche im SEP beim Merkur. Ein einkaufender Gmundner, schwer schwitzend, beteuerte, einen Schneesturm herbeizusehnen. Dem Mann kann geholfen werden. Natürlich auch allen Frauen mit ähnlichen Träumen. Zumindest video-virtuell. In der Tat: das Gmundl-Team gibt Rat und Hilfe. Nicht vergessen: vor dem Betrachten Zipfelmütze aufsetzen, Fäustlinge anziehen. Dann kanns losgehen. Da wird einem richtig warm ums Herz!


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