Gmundner Eruptionen

Heute:
Bruno Beinhart zum Erdbeben in der ÖVP
Gastkommentare und Einserkasterln

Liebe Leserschaft!

Wer hätte das gedacht! Nach dem unrühmlichen und flotten Abgang von Ex-BM Köppl im Vorjahr hat es nun in der ÖVP mächtig gerumpelt. Sie wagt einen ziemlich mutigen Neubeginn. Alle altgedienten Stadträte scheiden aus. Auch so mancher Mandatar mit starkem Zug zum BM-Amt ist nicht mehr vorn dabei. Entgegen den Erwartungen, die hier in einem Gastkommentar geäussert wurden. Ein Erdbeben, nicht mehr und nicht weniger. Die Frage ist, ob damit auch die unselige Verbandelung der ÖVP mit alten Platzhirschen wie Asamer und Stern & Hafferl endlich beendet wird. Das wird man sehen.

Auf jeden Fall scheiden Leute wie Schrabacher, Ortner und Meingast aus. Nur die bisherige Stadträtin Mizelli bleibt überhaupt auf der Liste. Dafür kommen teilweise neue, noch unbekannte Namen. Zweiter auf der Liste hinter Krapf ist auch für Insider überraschend ein AUA-Betriebsrat, Wolfgang Schlair. Ebenfalls unbeschriebene Blätter sind Theresa Friedrichsberg, Martin Apfler und Irene Schönleitner. Bekannte Namen auf wählbarer Stelle sind Thomas Höpoltseder und Michael Frostel.

Diese völlig erneuerte Liste ist wohl auch als Abrechnung mit der „Ära“ Köppl zu sehen, die für Gmunden keine sehr gute war. Ein Abgesang in moll.

Da muss man eingestehen: man hat Krapf vielleicht doch unterschätzt. Wenn diesen „neuen“ Gesichtern auch eine neue Politik folgt, kann es spannend werden in Gmunden. Und die anderen Parteien, vor allem die SPÖ werden sich warm anziehen müssen. Denn es gibt viele neue Gesichter: bei den Neos, bei der BIG und auch bei den Grünen. Letztere servieren der Wählerschaft ebenfalls eine geschickte Mischung aus neuem Wind und erfahrenen Leuten. Nur die SPÖ geht mit zwei Spitzenkandidaten in die Wahl, die unabhängig von ihren sonstigen Qualitäten nicht gerade für Erneuerung sprechen. Die findet dort eher weiter hinten statt. Wir werden in den nächsten Tagen über sowohl über die Listen der SPÖ als auch der Grünen noch berichten. Mitsamt unserer Einschätzung.

Es wird sehr, sehr spannend in Gmunden.

Bruno Beinhart f. d. Team Gmundl


Gmundner ZK entmachtet

Gastkommentar von Schlauer Fuchs

ER und das Gmundner ZK wurden erst jetzt endgültig entmachtet. ER, das ist Alt-BM Köppl.

Derzeit  ist wohl Gmundens freundlicher Chrustschow in Person von BM Krapf noch am Ruder. Statt Entstalinisierung gibt es Entköppelung, Entkoppelung von Köppl. Wie lange wohl wird der Entköppler an der Macht sein, wenn die Wahl schief geht?  Diese schwarze Liste ist  wohl ein einzigartiges, klares Eingeständnis von 18 Jahre katastrophaler Politik. Ohne jedes Wenn und Aber.

Alle „Alten“ dieser Liste haben immer die Hand brav gehoben wenn ER es wollte – auch wenn es undemokratisch, wirtschaftlich unsinnig und moralisch anrüchig war. Daher wäre es der richtige Zeitpunkt – für diese Liste – jetzt auf Pilgerreise  zu gehen und sich dann in der Opposition  konstruktiv zu regenerieren. Von den Wählerinnen und Wählern aufs Strafbankerl geschickt zu werden, das täte ihr und Gmunden gut. Ein solcher wirklicher Neustart wäre schließlich auch angebracht: für alle Gmundnerinnen und Gmundner, die jetzt die Rechnung dieser verlorenen Jahre bezahlen müssen.

Insgesamt ist die ÖVP-Liste starker Tobak: Alle Stadträte bis auf die Kathi Mizelli geschasst, und die ist auch erst auf die achte Stelle gereiht worden. Alle von der ÖVP, samt ihrem Häuptling  Heinz Köppl, den sie bedingungslos gefolgt sind, haben da wohl in der Vergangenheit was falsch gemacht. Das hat schon die Qualität einer wenn auch natürlich gewaltlosen „stalinistischen Säuberung“. Immerhin hat der Stefan Krapf ja überall brav mitgestimmt. Er ist der Chrustschow der Gmundner Politik. Und es steht die Frage im Raum, ob er die Früchte dieses Erdbebens wird ernten können. Chrustschow konnte das nicht. Der war ein Mann des Übergangs.

Diese Kandidatenaufstellung ist das Eingeständnis von 18 Jahren katastrophaler Kommunalpolitik. Diese ÖVP ist zu bezwingen.


Grünberg-Akustik

Ein sehr kurzes Einserkasterl von Wilhelm Krausshar

Zum Lichterfest: In Weyer absperren, an der Traunbrücke kassieren, aber hören kann man dort nix, dafür gratis am Grünberg jeden Song …
So geht Tonqualität!


Lärm so weit die Ohren reichen

Gastkommentar von Harald Gstöttinger

Zum Gastkommentar von Poli-Ticker.
Leider muß ich Ihnen widersprechen:
Die Strassenbahn ruhte nicht in der Remise, sondern bewegte sich mit drei Garnituren im durchschnittlichen 5 Minutentakt – stadteinwärts und stadtauswärts bis 1:00 Uhr und mit voller Geschwindigkeit und Lautstärke – durch die Kuferzeile. Von der Geschwindigkeitsreduktion, die Herr Bürgermeister Mag. Krapf bei Stern&Hafferl erreichen wollte, keine Rede. Es war ja wahrscheinlich nicht zu verantworten, dass die Besucher des Lichterfestes eine (!) Minute ihrer kostbaren Freizeit länger am Weg zum oder vom Hauptveranstaltungsort in der Innenstadt gewesen wären.
Viel effektiver und umweltverträglich und leiser wäre natürlich ein Transport der Besucher mit Bussen – egal ob hybrid, elektrisch, mit Diesel oder Benzin – gewesen; aber was nicht sein darf……..
Vollkommen in Ordnung jedoch die Fahrten mit den alten Garnituren am Nachmittag: stimmungsvoll, werbewirksam, ein Erlebnis! Wobei die Auslastung der einzelnen Fahrten wahrscheinlich auch noch Potential – welch strapaziertes Wort, in Zusammenhang mit der Strassen- und Vorchdorferbahn – nach oben gehabt hätte!


 

 

 

 

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