ÖVP, Gmunden und Demokratie

Heute:
Bruno Beinhart rechnet nach
diverse Gastkommentare zu Lärm sowie zur ÖVP-Liste

Liebe Leserschaft!

Es hagelt Kritik für meine relativ positive Einschätzung der ÖVP-Liste. Zwei entsprechende Beiträge heute hier im Blog. Wie es scheint, haben die beiden ehemaligen Grossparteien ÖVP und SPÖ so ihre Schwierigkeiten mit der gelebten internen Demokratie. Man fragt sich, was das dann für deren demokratisches Verhalten gegenüber den Bürgern bedeutet. Wie es aussieht, wird die Demokratie rein formal abgehandelt und so zur Demokratur. Wenn die Zuschriften stichhaltig sind, die wir erhalten, dann ist oft nicht einmal mehr von formaler Regeleinhaltung die Rede. Das gibt zu denken. Und sollte noch mehr den Verantwortlichen zu denken geben. Denn dieses Verhalten kann eine der wesentlichen Ursachen für die Parteienverdrossenheit der Menschen sein. Eine Parteienverdrossenheit, die irrtümlich immer als Politikverdrossenheit bezeichnet wird.

Harter Schnitt. Die Sommerhitze. Ja, die ist ein Problem. Erschwert offenbar auch einigen Politikern das Denken. Oder lässt sie mathematisch auf Vorschulniveau zurückfallen. Ich denke da an Herrn Leitl, den mit dem eingefrorenen Grinsen. Der hat jetzt allen Ernstes behauptet, jeder Arbeitslose könne eine Arbeit finden, wenn er nur wolle. Wie bitte? Normalerweise würde ich sagen: der ist wo angerannt. Angesichts der Sommerhitze habe ich eine andere Vermutung. Hitzekoller mit nachfolgender Mathe-Amnesie. Denn wenn wir für rund 400.000 Arbeitslose nicht ganz 40.000 offenen Stellen haben, geht sich das eher nicht so wirklich aus. Oder jeder bekommt einen Zehntel-Arbeitsplatz. Mit einem Zehntel-Einkommen. Herr Leitl soll sich mal von einem Volksschüler die einfache Verteilungsrechnung erklären lassen. Und sollte es ein Hitze-Delirium sein, raten wir zum Besuch eines Arztes. Oder hält Herr Leitl sich für Jesus Christus, der eine wundersame Wein- und Brotvermehrung bewirkte, wenn man der Bibel und dem Religionsunterricht glauben darf. Und da wird immer behauptet, Wirtschaftsleute könnten rechnen!

Wundert sich noch jemand über Politikverdrossenheit?

Bruno Beinhart f. d. Team Gmundl


Undemokratisch

 Ein Gastkommentar von figlpoldi

Brunos Einschätzung der ÖVP-Liste ist naiv. Ich habe das alles anders erlebt, was sich in der ÖVP abgespielt hat. Auch kenne ich meine Pappenheimer!

Es war nicht demokratisch, sondern christlich-sozial. Achtung: Ironie! Christlich im Sinne von streng nach der katholischen Lehre, so entschied allein die Heilige Dreifaltigkeit über die Liste, nämlich der Herr Stefan, der Herr Höpoldseder und der Herr Apfler. Der große Rest der Partei durfte dann nur noch die Liste absegnen. Möglicherweise waren der Strugl oder Pepi aus Linz virtuell oder telefonisch noch mit entscheidungsbefugt. Beste Voraussetzungen also für den künftigen demokratisch agierenden Gmundner Gemeinderat. Alle anderen ÖVP-GR-Kandidten sind auf der Liste von Gnaden dieser drei. Na Servus, sag ich da.

Aber auch die Kandidatenauswahl sehe ich sehr kritisch. Die ist noch ein weiterer Rückschritt vom ohnedies bereits niedrigen jetzigen Level. Der Schlair ist als Betriebsrat der Tyrolean vor allem echt sozial dadurch aufgefallen, dass er gegen die Gewerkschaft (!!!) demonstriert hat und dem damaligen AUA-Betriebsrat in den Rücken gefallen ist. Ihm schleicht der Ruf voraus, besonders „managementfreundlich“ zu sein. Manche nahmen das hässliche Wort vom „gelben Gewerkschafter“ in den Mund.

Weiters bin ich nicht sicher, ob man die Liste für bare Münze nehmen soll. Wer garantiert, dass dann nach der Wahl nicht erst recht wieder die alten, sattsam bekannten Gesichter als Stadträte auftauchen – von Ortner über Mizelli bis zum Schneditz?

Man schleicht sich aus der Verantwortung, ohne eine offene und ehrliche Abrechnung mit den Fehlern der Vergangenheit vorzulegen. Die ÖVP hat ja einiges gemacht, was man auch als Schwarzer schwer schlucken kann. Vom Asamer-Hotel-Alptraum bis zum Sperren der Geburtshilfe im KH-Gmunden. Dazu die Verlegung der Unfallsabteilung, der Wahnsinn mit den Bahnübergängen nach Pinsdorf. Zu all dem hat man geschwiegen. Auch der neue Bürgermeister. Und er schweigt dazu bis heute. Hat jeden Wahnsinn der Köppliaden schweigend mitgetragen.
Wer wird für den vielen Blödsinn zur Verantwortung gezogen? Ich denke an die Schäden aus der Asamer-Fata-Morgana, die Beseitigung des Unternehmerrisikos für die Neumanns/S&H in Sachen Eisenbahn durch die Stadt oder die totale Verschandelung von Gmunden mit hässlichen Bauten.

Ich sehe wenig Erneuerung. Zum Glück gibt es Alternativen wie die BIG oder die NEOS, die man als ernüchterter Schwarzer wählen kann, ohne sich dafür schämen zu müssen. Die ÖVP muss sich recht fest anschnallen, wenn die Alternativen halbwegs klug und geschickt im Wahlkampf agieren.


Eine Schandfleckliste

Ein Gastkommentar von Neustart für Gmunden

Der an zweiter Stelle nach amtierenden BGM Krapf gereihte Schlair ist ein karger Geist ohne Intellekt für den Gmunden keine Stadt, sondern ein Dorf ist.
Selbst für die AUA ist Schlair ein XXXXXXXX – kein Wunder, warum die bei DEM Niveau der Piloten froh sein muss, unter dem “Flügel des Kranichs” weiter existieren zu dürfen.
Der arme Wurm Schlair könnte in der politischen Position nicht einmal in seiner Heimatgemeinde Roitham antreten, geschweige denn in Kremsmünster. Letztere Gemeinde ist schon froh, dass sie XXXXX XXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXX XXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXX loswurden. XXX XXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXX XXXXXX XXXXXXXX
Die Frage stellt sich nur – wie xxxxx ist BGM Krapf, dass ich so jemanden wie Schlair an die 2. Stelle hiefe? Wäre ich an Krapfs Stelle, hätte ich den xxxxxxxxx Schlair sofort eliminiert. Wie weit ist Gmunden schon abgesandelt? Wie weit fehlt es bei amtierenden BGM Krapf an Weitblick – auch hinsichtlich der nach Schlair Gereihten?
Die Schlairs brauchen Geld für ihr im Bau befindliches Wahnprojekt, tatkräftig unterstützt von Krapf, darum kandidiert xxx xxxxx xxxxxxxx Schlair offenbar. Ein längerer Aufenthalt xxxxxx xxxxxx xxxxxx xxxxxx xxxxxx xxxxxxx hätte sowohl den Schlairs als auch BGM Krapf gut getan.
Ich schlage mich nun auf die Seite der Bürgerliste. Versuche zu retten, was noch zu retten ist. Bei dem Niveau der ÖVP-Kandidaten – noch 2 Stufen tiefer gesunken unter das ohnehin schon tiefe vorige Niveau a la Köppl – müsste es eigentlich ein leichtes Spiel sein. Anderseits können die Gmundner Hauptwohnsitzler dümmer als dumm sein und den Ernst der Lage nicht erkennen.

Anmerkung der Redaktion: Wir mussten einige Stellen leider aus-x-erln, da sie mit Injurieren direkt auf die jeweilige Person zielten oder unbeteiligte Dritte genannt wurden. Bitte, liebe Mitmenschen, keine die kritisierten Personen beleidigenden Äusserungen in Kommentaren! Seid bitte nett aufeinander! Zumindest die Nettikette einhalten, bitte! Bruno Beinhart


 Nochmals Lärm und noch mehr…..

Ein Gastkommentar von Margareta Enser-de Groot

Seit drei Jahren fluechte ich im August fuer längere Zeit aus Gmunden , vor allem wegen des unerträglichen Lärms beim Lichterfest. Ich wohne im Stadtzentrum, bin einst von der Grosstadt nach Gmunden gezogen um mich zu entschleunigen, habe noch nicht die Gnade der Schwerhörigkeit….etc. Jedoch jedes Wochenende höre ich die Besoffenen grölend durch die Nacht ziehen und werde aus dem Schlaf gerissen, der Leidensdruck wegen des Zumüllens mit Lärm setzt sich fort, jedes Jahr wird es ärger.

Schon die römischen Kaiser boten der “Proles” Brot und Spiele, um die Volksmassen abzulenken und sie von Aufständen gegen Misstände und Armut abzuhalten. Ich sehe in der Lärmstadt Gmunden Parallelen mit Rom. Auch hierorts werden die Volksmassen immer primitiver, indem sie sich rücksichtslos gegenüber den Mitbewohnern immer lärmender auffüehren… Steckt vielleicht Absicht von den “Mächtigen” dahinter, und wird das sogar gesteuert von denen? Besoffene und Grölende denken mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht viel nach und sind leicht beeinflussbar und lenkbar.

Ich habe jedenfalls für mich eine Lösung gefunden und fahre einfach weg von der Tourismus- ??? oder eher Ballermannstadt Gmunden!!
Liebe Grüsse aus dem etwas kühleren Norden!.


 

 

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