Am Oberkiefer

Heute:
Bruno Beinhart denkt laut nach
Gastkommentar von CountDown über Gmundner Prioritäten
Gastkommentar von Birgit Müller über Gmundner Masten

Liebe Leserschaft!

Wir denken, gerade in den letzten Wochen vor der Wahl hat sich wieder gezeigt, wie wichtig dieser Blog ist. Ganz ohne Eigenlob. Allein in den letzten Tagen hatten wir rund 10.000 Zugriffe. Das ist eine ganze Menge. Wir leben nur von der Mundpropaganda. Aus unserer Sicht: wer in Gmunden politisch interessiert ist, der tummelt sich hier, sich umschauend, lesend, schreibend. Dieser Blog ist so nicht nur ein wichtiger Multiplikator. Denn es sind die Menschen, die sich mehr Gedanken als andere machen, die hier unterwegs sind. Und sie tragen die Gedanken und Infos, die hier ausgebreitet werden weiter.

Auch die mitunter heftige Diskussion ist wichtig. Leider führt sie manchmal zu Missverständnissen und in ganz seltenen Fällen fühlt jemand sich völlig zu Unrecht gekränkt. Denn die Konfrontation mit anderen Meinungen ist auch eine Prüfwerkstatt für die eigenen Ansichten, für ihre Plausibilität, für ihre Wirkung. Die unterschiedlichen Meinungen ermöglichen das Bewerten der eigenen Argumente, eröffnen neue Sichtweisen. Was hier aufgenommen wird, landet mitten in der Gesellschaft, mitten im Leben. Unsere besonders aufgeweckte Leserschaft trägt weiter, was sie hier erfährt. Es sind die kritischen Opinion-Leader, die sich hier ein durchaus streibares Stelldichein geben. Nur so kommen wir zu neuen An- und Einsichten, zu neuen Ideen, die uns weiterbringen.

Die Zahlen, die in den letzten Tagen zusätzlich durchgesickert sind, lassen einiges für den Wahltag erwarten. Kein Wunder, dass die ÖVP noch die letzten Lager leerräumt und Land und Stadt mit immer inhaltsleereren Plakaten zumüllt. Es gibt nur noch eine Botschaft: Pühringer. Der fährt eine bemerkenswerte Doppelstrategie: selbst macht er in der Asylfrage einen Sidestep nach rechts, gleichzeitig hält er der FPÖ Bilder vor die Nase (die zuletzt auch von der ÖVP inseriert wurden), auf denen mit einem Militärfahrzeug für die FPÖ geworben wird bzw. Leute mit Leiberln herumlaufen, auf denen „Vizeweltmeister 1945“ steht, darunter der Reichsadler. Der unausgesprochene Vorwurf: die FPÖ bewegt sich im Dunstkreis von Rechtsradikalismus und Nazi-Tümelei. Wenn man das ernst meint, müsste man sich aber auch klar gegen eine Koalition mit der FP deklarieren. In Wahrheit ist der ÖVP das erst störend aufgefallen, als der Wahlkampf immer schlechter lief. Die Wähler merken die Absicht und sind verstimmt.

Dass am Rande der FPÖ sich merkwürdige Dinge abspielen, ist keine  wirklich neue Erkenntnis. Auch im Wiener Wahlkampf wird nicht mit der feinen Klinge gekämpft. Manches ist nur noch schwer erträglich. Man sehe sich dieses Video an, das angeblich aus dem Umfeld von FP-Sympathisanten kommt, der „Asylanten Song“ (auch die Deutschtümler/-dümmler sprechen inzwischen Denglisch):

Während die potentiellen SPÖ-Wähler in Gmunden noch immer auf eine Zeitung ihrer Orts-Partei warten, hat die Stadt-FP ein Flugblatt an die Haushalte versendet, in dem sie sich noch einmal voll und ausschliesslich auf das Regio-Thema schmeisst. Offenbar hat man Angst, die BIG könnte zu viele Stimmen auf sich ziehen. Vor allem von Leuten, die die Regio und die FPÖ gleichermassen ablehnen. Jetzt findet in den letzten Tagen vor der Wahl noch eine regelrechte Rauferei um die Regio-kritischen Wähler statt, von denen es offenbar eine ganze Menge gibt. Mehr als den Pro-Regio-Parteien lieb sein kann. Mehr als sie bisher wahr haben wollten.

Dass es jetzt ein Unterstützungs-Komitee für Krapf gibt, ist unterhaltsam. Man weiss inzwischen, dass solche Komitees nichts bringen, aber man kann es nicht lassen. Nur noch laut lachen kann man über die Ansage, es handle sich um ein „Prominenten“-Komitee. Prominent nicht einmal in Gmunden, hat man vergessen hinzu zu fügen. Der Bericht dazu in den OÖN, wie immer kongenial verfasst vom dortigen Mundl, der trotz Namensähnlichkeit mit Gmundl nichts mit uns zu tun hat (leider, denn wir würden ihm gern völlig uneigennützig den Unterschied zwischen Journalismus und Schurnalismus erläutern). Es ist ein PR-Artikel für die ÖVP. Wie gewohnt. OÖN, Lokalabteilung Gmunden halt.
Besonders pikant: auch der Obmann der Basket Swans ist mit dabei, jenes Vereins, dem die Krapf-ÖVP auf die schnelle und ziemlich still gerade erst einen angeblich fünfstelligen Betrag aus dem Gemeindebudget als Zuschuss genehmigt hat. (Steht natürlich nicht in den OÖN!) So genau weiss man den Betrag nicht, war eine geheime Kommandoaktion, man will die Steuerzahler ja so kurz vor der Wahl nicht beunruhigen. Der Swans-Chef lobt Krapf, wörtlich: „Weil ich seine Lösungsorientiertheit schätze“. So nennt man das also heute, wenn man Steuergelder ausstreut. Leute, das sind keine Steuergeldverschwender sondern „lösungsorientierte Politiker“. Stimmt! Sie helfen uns, uns von unseren sauer verdienten Steuergeldern zu lösen.

Es sieht so aus, als würden zwar die alten Seilschaften auf die Ränge verwiesen, dafür aber neue Seilschaften gebildet werden. Das also ist es, was die ÖVP unter Neubeginn versteht und „Die Chance für Gmunden“ genannt wird. Denn wenn bei den Swans das Geld für die Jugendarbeit knapp wird, liegt es daran, dass man sich und die eigenen finanziellen Möglichkeiten bei der Einkaufspolitik teurer Spieler vielleicht doch ein wenig überschätzt hat. Warum dafür dann schon wieder einmal die Steuerzahler gerade stehen müssen, soll die ÖVP bitte laut und öffentlich erklären. Unter der angekündigten Transparenz hat man sich was anderes vorgestellt.

Die ÖVP rudert überhaupt ziemlich. Wer die Bilder von der Präsentation der neuen Asyl-Linie der Schwarzen gesehen hat, kann sich über diese Truppe nur noch wundern. Ich verzichte auf Worte und lasse Bilder sprechen, nur soviel: diese strahlenden Gesichter spenden Hoffnung!

oevp_asyl_programm_1Scheinbar wurde den Damen und Herren gerade das Brieftascherl gestohlen, oder ein längerer Asylaufenthalt in Ungarn spendiert. Anders kann man sich die fröhlichen Gesichter nicht erklären. Sieger sehen anders aus!

Im Netz herrscht nur noch Hohn vor. Besonders gelungen diese Parodie:
oevp_asyl_programm_2

Mein persönlicher Favorit:
oevp_dollfuss
Die schauen so traurig, weil sie in den Räumen des VP-Parlamentsklubs gerade das dort gehängte Bild vom Dollfusz abgehängt haben. Wahrscheinlich tauschen sie es vorsorglich gegen eines vom Strache aus.

Liebe Leute, der Wahltag kommt näher. Tragen wir es mit Fassung. Noch fünf Tage (inkl. heute) werden wir umworben, angesprochen, angefleht. Mit Glasperlen beschenkt wie naive Südseeinsulander im 19. Jahrhundert. Mit Salzstreuern und Krapferln, mit grünen Besen und ähnlich nützlichen Dingen, die uns schon immer abgegangen sind. Am kommenden Montag ist es vorbei. Kein Politiker wird Sie mehr kennen, keine Anrufe von Parteien, keine Politiker, die sich erstmals auf Wochenmärkten unters gemeine Volk mischen, und eine grosse Krise der Spaten-Industrie. Denn nach den Eröffnungsorgien des letzten Jahres ist Ebbe in der Kassa. Da muss man wenigstens im Kleinen sparen. Also weniger Spaten und weniger Spatenfestspiele. Keine Sorge, man wird andere Wege finden, unser Steuergeld beim Fenster raus zu schmeissen. Geht ja dann wieder sechs Jahre lang. Warum hat eigentlich keine Partei das in ihrem Wahlprogramm: Verkürzung der Legislaturperiode auf demokratieverträgliche vier Jahre ???

Bruno Beinhart f. d. Team Gmundl


Gmundner Prioritäten

Gastkommentar von CountDown

Vor der Wahl am 27. September.
Über politische Verantwortung, „politisches Unternehmertum“ und die wahren Zeichen für Gmundner Prioritäten.

Die Nervosität steigt in ungeahnte Dimensionen.
Das Zusammentrommeln der herdengetreuen ÖVP-Anhänger im SEP (einem der hässlichsten Einkaufszentren Österreichs) ist Symbol für den „NichtWissenWohin”-Kurs dieser, seit Jahrzehnten das öffentliche und private Leben Oberösterreichs leider negativ dominierend-infiltrierenden politischen „Kraft” – der ÖVP.

Die Kleinstadt Gmunden ist das Paradebeispiel für den Lebenszyklus einer, für das Allgemeinwohl ungesunden, viel zu lange bestimmenden Mehrheitspartei und deren unaufhaltsamem Niedergang.

Zu lange an der Macht bedeutet immer (siehe jüngere Menschheitsgeschichte …), dass Politik = MACHT und EINFLUSS DURCH DEN ZUGRIFF auf staatsbürgergelieferte STEUERGELDER immer (leider!) missbraucht werden.

Der Schuldenstand Gmundens, mit Stand bei der „Machtübernahme” des ÖVP-Ex-Schuldenmeisters Köppl mit 4 MIO Euro – und der heutige Stand mit 32 (zweiunddreissig!!!) Millionen Euro – ist kollaterales Faktum.

Faktum ist, dass daran auch die Wähler von ÖVP und SPÖ die nächsten 100 Jahre und mehr daran zahlen werden (aber ebenso GRÜN- und FPÖ-Wähler, die diesen Wahnsinn sehenden Auges bei den letzten drei Gemeinderatswahlen gewählt haben)
DANKE ÖVPSPÖFPÖ und GRÜNE!!!!

Diese Schulden bedeuten steigenden Gebühren und Steuern. Und das laufend die nächsten Jahrzehnte!!!!

WOLLEN SIE, sehr verehrte bisherige SCHWARZ / ROT / GRÜN / BLAU WÄHLER das alles auch in Zukunft … WOLLEN SIE DAS WIRKLICH ???

Die Gmundner-FPÖ soll da explizit nicht aus der Verantwortung genommen werden.
Denn diese Partei ist und war willfähriger Steigbügelhalter der extensiven Schuldenpolitik Köppls – und will nichts anderes, als nach der nächsten Wahl mit der ÖVP eine Fortsetzung der KÖPPL-Politik unter dem Namen KRAPF-FPÖ.

Alles andere ist Wahlpropaganda, um den Damen-Sessel im Stadtrat Gmundens sich auch nach dem 27. September zu sichern … (deswegen hat Frau Enzmann auch postuliert, dass zwar beim ZUG DURCH GMUNDEN sooooo vieles gewaltig stinkt, aber man = sie selbst) nach der nächsten Wahl, ja immer noch mit den „Kollegen der ÖVP” bestens zusammenarbeiten möchte … Soviel zur „Anti-Zug-Partei-FPÖ” …
Da wird ganz bewusst getrickst, dass der Wähler nur ja meint, die FPÖ wäre eine gute Wahl. GLAUBEN SIE DER VERFASSERIN – DAS IST SIE NICHT!

Gmunden ist Paradebeispiel für das das unheilige Zusammenspiel von einflussgeilen, parteipolitisch motivierten – aber im Sinne der Allgemeinheit – grundsätzlich falsch liegenden, millionenteuren Entscheidungen aller amtierenden Rathaus-Parteifarben (ÖVPSPÖ, FPÖ und der GRÜNEN).

Besonders im Land Oberösterreich ist die offensichtliche Anbiederung eines „Ober-Rudis der Grünen“ an die ÖVP ein Abbild der wahren politischen Motive für das „Ach so engagierte Dasein von Menschen im Sinne einer politischen Richtung …”. (Da lachen doch die Hühner … und der Wähler, in dessen Stall der Politiker immer noch glaubt vermitteln zu können, dass Politiker sich für SEIN Wohlbefinden engagieren …).

Geht’s doch den POLITIKERN nur darum, den Sessel = das satte monatliche Gehalt samt unglaublicher finanzieller (Pensions-)-Zusatzleistungen zu erhalten. Und die vermeintlich damit zusammenhängende Macht! (Bezüge, die wertgesichert im Laufe der Perioden gerechnet natürlich insgesamt immer deutlich über der Inflationsrate liegen.)

Im Spiegel der jahrzehntelangen politischen ÖVP/SPÖ Infiltration dieses (OÖ)-Landes, bedingt auch durch die noch immer geltenden Gesetze, was Legislaturperioden etc. betrifft, die sich ÖVP und leider auch die SPÖ-Politiker selbst schaffen konnten, … ja im Spiegel dieser Abgehobenheit ist in den letzten Monaten vor der Wahl am 27. September plötzlich Angst um Macht, Einfluss und vor allem Endzeitstimmung hinter der mit letzter Kraft aufpolierten schwarz-roten (und besonders auch grünen) Oberfläche auf allen Plakaten im Land aufgestellt sichtbar geworden.

Der Niedergang der durch und durch, sich selbst überholt habenden konservativen Mehrheitspartei ÖVP (und der ebenso sich selbst in sich – sozialpolitisch – konterkarierend habenden SPÖ) ist seit Jahren merkbar gewesen – jedoch von den Machthaberern derselben von 2011 bis 2015 einfach ignoriert worden.

Haben doch alle politischen „Würdenträger” leider den Hang, an die Unendlichkeit im menschlichen Leben zu glauben – und demnach nach den Wahltagen auch immer den Hang, nach in ihrem eigenen Machttrieb zu handeln – und leider für die Menschen die sie gewählt haben NICHTS ZU TUN!.

DER (POLITISCHE RATHAUS-/LANDTAGS-SESSELKLEBER-)KRUG GEHT SO LANGE ZUM BRUNNEN, BIS ER BRICHT!

Vor allem dann, wenn dieser Krug nur für politisch konforme „Partner” wie zum Beispiel eine Nahverkehrsunternehmerfamilie in Gmunden „rechtlich einwandfrei” abgesichert auf Generationen gefüllt ist. Oder auch die ÖVP dominierende Schotterbarone, die ebenso wie die Zugbetreiberfirma von der ÖVP mit Steuergeldern „bezuschußt“ worden sind.

Und vor allem dann, wenn dieser Steuergeld-Krug mit UNSER ALLER Gelder von SPÖ und ÖVP – zum nachhaltigen Schaden der Gmundner-Bürger, mit Zustimmung der FPÖ und der GRÜNEN dieses Landes und damit zum Schaden der Stadt – für ein LEER-ZUG-PROJEKT, über Verträge, die bis heute nicht offen gelegt wurden (warum nur ???), prallstens gefüllt wurde!

Die Unfähigkeit der ÖVP – und der vermeintlich „sozialen” SPÖ – sich selbst, im Sinne ihres politischen Mandates zu erneuern und am Puls der Befindlichkeiten der Bürger zu handeln, ist mittlerweile sprichwörtlich.

So zu sehen am Steuergeldvernichtungs- und Stadtvernichtungs-Spektakel des ZUGES QUER DURCH GMUNDEN und zahlreiche weitere Luftprojekten der letzten 20 Jahre.

Seit die Stadt-ÖVP sich in Anbetracht einer drohenden Wahlentscheidung für ein nach aussen hin schöngefärbtes Kosmetikprogramm in den Chef- & Kandidatenebenen gezwungen sah, hat sich NICHTS an der Vorgehensweise dieser Partei und ihrer Drahtzieher im Hintergrund geändert.

Da werken die bisherigen Machthaberer – nur haben sie einen Faschings-Krapf(en) vorgeschoben, der auch noch bei ÖVP Veranstaltungen den auf Linie gebrachten Stammwählern zum Maul stopfen serviert wird.

Sollte das „Wählerstimmvieh” (nichts anderes sind die Bürger dieses Landes für die neuzeitlichen Aristokraten unserer „ÖVP-/SPÖ/FPÖGRÜNEN-Demokratie“), sich wieder in traditionellem Stimmverhalten „bewähren”, dann ist damit dem Niedergang unserer Stadt- & Landeskultur Tür und Tor geöffnet.

Das Übel beginnt bei uns in der Stadt Gmunden!
Wer ÖVP, SPÖ und GRÜNE und FPÖ hier am 27. September wählt, der trägt selbst Mitschuld am endgültigen Niedergang dieser Stadt – und dieses vormals starken Oberösterreichs, dass die ÖVP in ein (noch nicht veröffentlichtes – aber in ausgelagerte Unternehmen geparktes … !!!) Schuldenfiasko geführt hat!

WAS HELFEN WÜRDE, WÄRE ECHTES „UNTERNEHMERTUM”!

Jedoch nicht das „politische Unternehmertum”, das sich zum Beispiel ein SPÖ Landesrat(los) Entholzer, in seiner Abgehobenheit von allen tatsächlichen Nahverkehrsbedürfnissen, mit dem ZUG QUER DURCH GMUNDEN -PROJEKT auf seine Fahnen geschrieben hat.

POLITISCHES “UNTERNEHMERTIUM” FUNKTIONIERT (leider) ANDERS, ALS IM NORMALEN BÜRGERALLTAG:

Da gibt es bis jetzt (vorbehaltlich staatsanwaltlicher Untersuchungen, die ja hoffentlich doch mal in die Gänge kommen, denn bei VW und beim WELTFUSSBALBUND geht’s ja auch … 🙂 keine Haftungen für  … bewusste … ? … Fehlentscheidungen oder Geldverschleuderungen auf Kosten der Allgemeinheit, zugunsten einer kleinen Unternehmerklientel (siehe die Ära Köppl … Sternenfirma …).

Der zur Wahl sich stellende Mensch wird nicht in ein politisch einflussreiches Amt gewählt, weil er so innovativ, weitreichend denkend oder sonstwie unternehmerisch begabt ist.
Es ist die simple, langjährige Parteimachthaberei, die interne politische Vernetzung, die ihn irgendwann im Laufe eines Politikerlebens nach elenden partei-internen Machtkämpfen um Einfluss und Geld dann an die Oberfläche spült …

Da oben plötzlich angekommen, muss er jetzt was „UNTERNEHMEN” …
Auch im Sinne der willfährigen, politisch gefärbten Medienlandschaft … (= Ich gebe dir die News – du gibst mir die Öffentlichkeit im Sinne des Artikels oder Berichtes in der Zeitung, im Radio oder dem Fernsehen …).

Hier sei besonders angemerkt, dass der Leser / Hörer / Seher von Zeitungen (OÖN, OÖ KRONE, ORF etc.) doch bitte nicht so naiv sein mögen zu glauben, dass das was er/sie liest/hört/sieht, die „Wahrheit” ist …

Wenn Entholzers SPÖ in den Oberösterreichischen Nachrichten inseriert, dann weiss das selbstverständlich der über den Verkehrslandesrat berichtende Redakteur. Desgleichen gilt für die OÖ Krone, deren politische Unabhängigkeit seit Entholzers Aufstieg abgegeben wurde … (Herr Dichand würde sich im Grab umdrehen … das hat es selbst zu seinen Lebzeiten nicht gegeben!!!)

NEIN – VERÖFFENTLICHTER ARTIKEL oder RADIO-/TV-BERICHT  BEDEUTET NICHT automatisch dass er WAHR ist!!!!

Die Presse, Zeitungen, der Hörfunk und der ORF dieses Landes sind politisch ferngesteuert und alles was sie – DIE LESER – da „wahr” nehmen, ist von den jeweiligen politischen Machthaberern beeinflusst! GLAUBEN SIE DAS, WERTER LESER DER VERFASSERIN DIESES BEITRAGES … !!!)

Es ist in jedem Falle – (…!!! rühmliche Ausnahme ist dieser GMUNDL.COM BLOG !!!) – eine politisch beeinflusste PARTEIEN-MEINUNG, die FÜR SIE ALS LESER FRISCH POLIERT, da veröffentlicht wird.

Um es jetzt abzukürzen:
Der Herr Landesrat-Entholzer musste halt nach seiner Wahl was „UNTERNEHMEN” um seine unglaubliche Nahverkehrs-Potenz als „neo-koreanischer“ Politokrat unter Beweis zu stellen.
Und dann hat er sich den „ZUG DURCH GMUNDEN“ halt als seine „Spielwiese” mit dem Herrn Landeshauptmann Pühringer augemacht.
Motto:
“Ich mach den Nahverkehr, da kann ich zigzig-Millionen ausgeben – und du lieber Sepp machst das, was Du willst und – spuckst mir nicht in meine Suppe”!!!
Da wurde zwischen SPÖ und ÖVP, zum Schaden Gmundens, abgedealt und ausgemauschelt.

Und die FPÖ und die GRÜNEN haben es gewusst …… und ganz einfach schööööön gekuscht.
Weil es halt so fein ist, auch ein politisches, gut dotiertes „Amterl” zu haben…

Das Ganze hat ein Nahverkehrsunternehmen, das sich auf vom Steuerzahler finanzierte Defizitbetriebe von Gnaden der OÖ politischen Machthaberer spezialisiert hat, glasklar und vor allem rechtzeitig vor vielen, vielen Jahren erkannt.

Und so kam es zu einem, für die Stadt Gmunden zerstörenden, nachhaltig finanziell unglaublich auf Generationen belastenden Vertragswerk, zugunsten einer Sternenfirma für einen SINNLOSEN ZUG QUER DURCH GMUNDEN.

Landesrat Entholzer spielte „POLITISCHER UNTERNEHMER”“ und hat etwas „UNTERNOMMEN” um sein Dasein als Landespolitiker zu rechtfertigen.

„UNTERNEHMER“ kommt auch, bitteschön, von „NEHMEN” … In diesem Falle nimmt der Landespolitiker den Steuerzahlern MILLIONEN von EUROS und gibt sie per FREIBRIEF – DANK an FPÖ und die GRÜNEN und ganz besonders an die SPÖ – einer Sternenfirma auf viele, viele Generationen zum Schaden von steuerzahlenden Bürgern! Auf der Basis getürkter Fahrgastzahlen und windiger Fahrgast-Frequenz-Hochrechnungen.

Das Motto:
ICH BEWEGE ETWAS … ICH HABE MACHT … ICH HABE EINFLUSS …
ICH FAHR DA GANZ EINFACH D’RÜBER” …

WURSCHT, OB ES SINNVOLL IST UND WAS ES KOSTET.
HAUPSACHE ICH (ENTHOLZER) MACH WAS, UND DIE MEDIEN BERICHTEN DARÜBER!!!!!

SPÖ-Landesrat(los) Entholzer hat unter anderem beim ZUG QUER DURCH GMUNDEN alle sozialen Grund-& Wertsätze über Bord geworfen.

Sich einer ÖVP-dominierten Spielwiese in Gmunden bemächtigt, bei der auch u. a. Machthaberer der ÖVP = Mandatare der Stadt-ÖVP bestens verdient haben …

Die GRÜNEN – und die FPÖ – und das ist der Kollateralschaden für diese Parteien – haben dabei zugesehen. DEM ZUG QUER DURCH GMUNDEN zugestimmt. Warum nur???

BESONDERS DIE FPÖ GMUNDEN betreibt ein WÄHLERTÄUSCHENDES SPIELCHEN. Frau Enzmann tut so, als ob die FPÖ dagegen gewesen wäre.
Die FPÖ Gmunden war immer Steigbügelhalter des ZUGES QUER DURCH GMUNDEN!

UND DAHER: „DANKE FRAU ENZMANN“
GUTE NACHT! DANK IHREM ZUGS-ENGAGEMENT HINTER DEN KULISSEN FÜR DIE TRAUNSEE-STADT!
Oder lieber doch:
„GUTEN MORGEN” MIT EINER REALISTISCHEN ALTERNATIVE
am 27. September?

Ein NEUES GMUNDEN BEGINNT MIT EINEM WÄHLEN
ABSEITS DER POLITISCHEN TRADITIONEN.

WERTE (und damit meint die Verfasserin nicht den WERT GMUNDENS, den haben die nachfolgend genannten Parteien vergessen!!!)

Werte ANGESTAMMTE ÖVP, SPÖ, FPÖ und GRÜNE-WÄHLER:
Seit Jahrzehnten als Gmunden mehr als verbunde Bewohnerin,
empfehle ich IHNEN:
WÄHLEN SIE am 27. September die B.I.G.

Das sind tatsächlich!!!! unabhängige Bürger Gmundens, die sich ehrlich um diese Stadt, gegen alle bisherigen untergriffigen Anfeindungen der ÖVP und SPÖ in der Stadt, zielführend und ohne parteipolitische Verpflichtungen positive Gedanken gemacht und Konzepte erstellt haben!
Die sich unparteiisch, unabhängig FÜR GMUNDEN engagieren.
B.I.G. IST mehr als nur gut GUT für Gmunden.

Weil da quer durch die Sachgebiete kluge Köpfe, Menschen mit Herz und Hausverstand (der nicht an der Parteien-Zentrale) abgegeben wurde, engagiert sind.

B.I.G. – weil es in dieser Sadt einen NEUSTART mehr als braucht!

DIE ZEIT DER „SAGEDERS, DICKINGERS, ENZMANNS, der zugbefürwortendend SPERRERS  und KRAPFENS“ zugunsten einer „STERNENFIRMA“ sollte am 27. September endgültig VORBEI sein!!!

WER ANDERS ALS B.I.G. WÄHLT,
SOLL ABER DANN NIE WIEDER SAGEN, SIE / ER HÄTTE DAS ALLES NICHT GEWUSST!!!


Liebe Neo-RegioTram-Oberleitungsmasten-Anrainer!

Gastkommentar von Birgit Müller

Sollten Sie in absehbarer Zeit Renovierungen an Ihrer Hausfassade vornehmen müssen, rate ich Ihnen dies noch vor der „(t)dram(t)a(s)tischen“ Anbindung an das Jahrtausendprojekt zu tun (oder ist es doch nur ein Jahrhundertprojekt?). Egal, es ist einfach eine „Sensation“, wie so vieles, was die ÖVP jetzt panikartig aus dem Hut zaubert, die Bewohner Gmundens aber schon seit Jahren klüger und wirtschaftlicher gesehen haben. (Wie oft hörte ich, warum denn nicht auf dem bestehenden Areal des ehemaligen Parkhotels ein kleines, aber feines – eben ein neues „Parkhotel“ – gebaut werden könnte). Abschreiben und schummeln??? Das sieht man doch als Lehrer (auch wenn karenziert) nicht gar so gern, oder?

Man kann sich bei den momentanen, äußerst spannenden und amüsanten Äußerungen diverser Stadtpolitiker ziemlich in Rage schreiben und den eigentlichen Grund des Leserbriefes aus den Augen verlieren.
Apropos…Herr Sageder möchte jetzt die Fahrgäste der Tram auf der Strecke zwischen Klosterplatz und FJ Platz gratis befördern lassen – also liebe Vorchdorfer kommts nach Gmunden – zahlts bis Klosterplatz, dann dürfts bis zum FJ Platz gratis fahren…sensationell!!! Aber wenn ihr wirklich mit der Tram durch die Innenstadt fährt, entgeht euch der „wunderschöne Fußweg ins Zentrum“ wie die Stadtgemeinde in ihrer jüngsten Aussendung (Schwanenbussi – auch wieder „sensationell“) propagiert. Also was jetzt – den (jetzt ernstlich) wirklich schönen und vor allem kurzen Fußweg durch die Altstadt nehmen, oder doch mit der „modernsten Straßenbahn der Welt“ durch die „City cruisen“? Hoffentlich haben aber dann alle Platz, denn viele Reiseunternehmen werden in Zukunft eine Kombireise Hallstatt/Gmunden für Chinesen anbieten – ist diese „Sensation“ noch nicht im Programm?
Verzeihung, schon wieder abgeglitten…jetzt aber…

Folgender einfacher Fassadenschaden aber reparaturtechnisch höchst komplizierter Anlassfall dieses Schreibens:
An der Fassade unseres Hauses (angrenzend an das Nachbargrundstück) in der Kuferzeile hat sich eine einzige Schindel (in ca. 8 m Höhe) gelockert. Laut Auskunft eines Fachbetriebes wäre dies mit einem LKW Kran-Arm von der Straßenseite her relativ einfach zu reparieren. Jedoch muss zu diesem Zweck die Oberleitung der Straßenbahnanlage stromlos gemacht werden und ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden. Eine andere Möglichkeit wäre, an dieser Seite des Hauses ein Gerüst für eine! (1) zu reparierende Schindel aufzustellen um eben einen ungestörten Straßenbahnbetrieb zu gewährleisten. Also wir haben eine Wahl … was aber machen die Hausbesitzer, die straßenseitig (und somit mastenseitig) eine Fassadenrenovierung oder –reparatur durchführen müssen? Ein Abschalten der Oberleitungen und somit ein teuer zu bezahlender Schienenersatzverkehr ist hier unumgänglich. Daher liebe Hausbesitzer entlang der „sensationellen“ RegioTram – schauts euch die Fassaden eurer Häuser gut an!
Mit lieben „einfachen“ Grüßen
Birgit Müller


In diesen hektischen Zeiten müssen wir der armen, von Verlustängsten geplagten ÖVP einfach beistehen. Selbstlos, unvoreingenommen, verzeihend. Wir verstehen ihren Apriori-Schmerz, der am Abend des Wahltages einem Phantom-Schmerz weichen wird. Darum steuern auch wir unentgeltlich, wir sind ja nicht Teil der Machthaberer, ein Plakaterl bei. Wie kann es anders sein, als dass es sich um ein Sujet aus unserer beliebten Serie „Wahlplakate, die wir gerne sehen würden“ handelt?

oevp_plakat_04


Die Idee des Marketings ist es u. a., in der Werbung das eigene Alleinstellungsmerkmal zu propagieren. Manchmal gelingt dies besser, manchmal schlechter. In Zeiten meist inhaltsleerer Sprüche, werden selbige austauschbar. Manchmal kommt es aber vor, dass zwei im selben Moment die gleiche Idee haben, weil sie sonst keine Ideen vorweisen können. Oder sie haben von einander abgeschrieben. Da bleibt allerdings die Frage, wer von wem? Wir nehmen aber an, das es ganz, ganz anders war. Hatten wir gestern ein menschliches Zwillingspaar, das durch ein grausames Schicksal bei der Geburt voneinander getrennt worden ist, so vermuten wir diesmal ein Zwillingsplakat. Eineiig! Dann haben die Götter zugeschlagen, und die Plakat-Zwillinge verschlug es in weit entfernt von einander befindliche Orte. Und in doch auch recht weit von einander entfernt liegende Parteien. Und schon war das Unglück geschehen.
Aber sehen Sie selbst:

spoe_gruen_koinzidenzDa kann man nur noch wie die Verkäuferinnen an der Wursttheke sagen: Darfs ein bisserl mehr sein?


 

 

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