Weltuntergang?

Heute:
Babsy Blitzschnell über Weltuntergangs-Szenarien
Einserkasterl von Sorgvolle Gmundner „Was ihr wollt“
Eine Wutrede von „Orakel von Gmunden“
GK von Innerstädter über Verantwortungsloses
GK von Marge Lila über seinen neuen Brieffreund Stefan
GK Reinhold Kassmannhuber über Mut statt Wut

Liebe Leserleins!

So kurz vor der Wahl muss auch Ihre Babsy sich nochmals zur Tastatur setzen und ein paar tröstende Worte schreiben. Weil Trost werden einige brauchen, gell. Weil da sehen einige ihre Felle die Traun hinunter schwimmen. Vor allem die ÖVP.

Die hat jetzt Umfragedaten, dass denen so richtig die Zahnderln klappern. Knieschnackerln ist dort ausgebrochen mitsamt so richtigen Weltuntergangsszenarien. Dabei geht es natürlich nicht um die wirkliche Welt, sondern um die Welt der ÖVP. Die letzten Umfragen haben dort Heulen und Zähneknirschen ausgelöst. Nichts ängstigt die ÖVP mehr als ein Machtverlust. Ist natürlich bei anderen Parteien nichts anders. Aber absoluter Machtverlust löst absolute Panik aus. Die ÖVP hat Angst, von der FPÖ überholt zu werden. Die Daten für die ÖVP werden fast täglich schlechter. Sie befürchtet, von der FPÖ überholt zu werden.

Ist diese Angst berechtigt, oder versucht die ÖVP ihre Wähler zu schrecken und so an die Wahlurnen (wieso erinnert mich dieses Wort an Leichen?) zu treiben? Die ÖVP setzt auf ihr einziges, inzwischen auch schon recht lahmes Zugpferd: Pühringer. Die ÖVP kommt nicht mehr vor. Die Leute sollen, bittebitte, den Pühringer wählen, damit die ÖVP nicht untergeht.
Natürlich ist das ein reines Schreckgespenst. Pühringer wird Landeshauptmann bleiben – ausser alle anderen Parteien tun sich zusammen. Aber wer glaubt in OÖ anf blau-rot-grün? Nicht einmal der letzte Dorfdepp. Das ist alles nur Vernebelungstaktik der ÖVP. Die Grünen hoppeln mit, weil der Rudi Angst um sein Sesserl hat. Angeblich ist der UHU OÖ-weit ausverkauft. Wir haben noch ein paar Tuben über, gell, aber die geben wir nicht her. Nicht dem Rudi, gell, weil der ist selbst schuld an seinem Unglück. Wir können aber gern ein paar Lösungsmitterln für Klebstoff schicken, damit man den Kerl von seinem Sessel herunter bekommt. Dann hat er zwar ein paar Tage lang leicht gerötete Arschbackerln, aber das sieht ja niemand, gell! Die andere Möglichkeit: die Hose bleibt am Sesserl picken, nur der Rudi wird aus der Hose geholt. Sesserl plus anklebende Hose kommen ins Landesmuseum. Jetzt versteht frau, was damit gemeint ist, wenn jemand die Hosen verliert. Kicher. Babsy, sei nicht so unernst!

Nun, was ist wahr an den Schreckensszenarien der ÖVP? Sie haben einen realen Hintergrund. In den Umfragen liegen die schlechtesten Werte der ÖVP bei 33 %. Das wäre die echte Arschkarte. Die besten Werte der FPÖ sind bei fast 35 %. Das heisst: im Rahmen der Bandbreite kann die FPÖ unter Umständen am Wahltag vor der ÖVP liegen. Sehr wahrscheinlich ist das nicht, undenkbar aber auch nicht. Niemand weiss, welche Angst-Dynamik die Flüchtlingsfrage in den nächsten Tagen noch entwickelt. Aber in den Meinungsforschungs-Instituten geht niemand ernsthaft davon aus, dass die FP die ÖVP überholt. Man schätzt die ÖVP auf 35 % plus ein, die FPÖ knapp an oder ein wenig über der 30 %-Marke. Sehr unschön für die ÖVP, aber keineswegs der Verlust des Landeshauptmannes. Aber doch ein kräftiger Machtverlust. Denn wen nimmt man als Koalitionspartner? (Korrekter muss man sagen: fixer Zusammenarbeitspartner, denn es gibt formal keine Koalition, da ja alle Parteien ab einer bestimmten Größe in der Regierung vertreten sind. Mit den Grünen gab es bisher eine sogenannte „Arbeitsübereinkunft“.)

Mit den Grünen wird es sich nicht ausgehen, wenn die FP so gut abschneidet, und die Grünen nicht deutlich zulegen. Mit der SP gibt es zwar eine Mehrheit, aber wie sieht eine Koalition der „Verlierer“ aus? Nicht gut. Der Vorteil dieser Variante: sie ist für die ÖVP billig zu haben. Die SPÖ scheppert nämlich wie ein Kluppensackerl vor dem, was da kommt, wenn man einen Landesrat und eine Menge Mandate und schon wieder fast ein Drittel der Wählerschaft verliert. Allein der Verlust an Parteienförderung ist enorm und für die ohnehin finanziell ausgelaugte SP eine Katastrophe. Da wäre es natürlich Balsam auf dem geschundenen Parteikörper, wenn man wenigstens ein Arbeitsübereinkommen mit der ÖVP hätte.
Bleibt als Koalitionspartner eine fast gleich starke FPÖ. Das wird teuer. Ausserdem, und da muss man der ÖVP leider zustimmen, befällt einem angesichts der Qualifikation des Personals der FPÖ das blanke Entsetzen. Man hat das ja schon einmal erlebt, als blau-schwarz die Bundesregierung stellte. Die Aufräumarbeiten sind bis heute nicht erledigt, Ende nicht absehbar. Kosten ebenso wenig.

Natürlich könnte die ÖVP es mit einem freien Spiel der Kräfte versuchen. Aber da ist der Machtverlust noch grösser. Also wird man das zu vermeiden versuchen. Schon jetzt erklären ÖVPler, dass freie Mehrheiten eine langfristige Planung verunmöglichen würden. Was natürlich ein Unsinn ist. Aber man braucht eine Landtags-Mehrheit für die Wahl des Landeshauptmanns. Auch das wird nicht ganz billig. Das grosse Schachern wird noch am Wahlabend einsetzen. Ob das eine Verbesserung bringt, darf frau bezweifeln.

In dieser Zuspitzung kommen die Roten und die Neos total unter die Räder. Aber beide Parteien sollen sich nicht darauf ausreden. Der Eigenanteil am Desaster ist extrem hoch. Die Neos mit ihrer irrlichternden Politik, deren Konturen man kaum erkennen kann, und wenn, grinst einem blöd der Neo-Liberalismus entgegen – wer soll das wählen? Wen spricht das an? Auch das Personal ist nicht besonders überzeugend. Obwohl es irgend wie eh lieb ist, wenn der Strolz Bäume umarmt. Ist mir lieber, als wenn die ÖVP ihre Asamers und Neumanns umärmelt (gut, bei letzteren soll auch die SPÖ sich ums Umärmeln drängeln, gemeinsam mit den Grünen, was ist eine ménage à trois plus eins? Die Regio!).
Und die SPÖ? Da kannst nur noch betreten schweigen, Babsy, sag ich mir. Auf Tote tritt frau nicht. Die wären besser gefahren, wenn sie den kantigen und angriffigen Stil vom Haider weitergeführt hätten. Da ist sich Ihre Babsy sicher. Auf Samtpfoten dahinschleichend kommt man nicht zu den Wählerleins, gell! Jeden Scheiss mit beschlossen. Ich sage nur: Spitals“reform“. Aus lauter Angst vor dem Sesselverlust hat man die Abschaffung der Proporzregierung verhindert. (Ok, es wäre natürlich ausführlich zu diskutieren gewesen, wie man die Einschau- und Kontrollmöglichkeiten der Opposition extrem verbesssert!) Da war sogar Rudi Ratlos mutiger. Aber wahrscheinlich war es bei ihm nur Tarnen und Täuschen, er konnte sich ja darauf verlassen, dass SPÖ und FPÖ das verhindern. Die FPÖ, weil sie Angst hatte, dann trotz starker Zugewinne mit einem Koalitionspakt ausmanövriert zu werden. Viele Mandate, aber machtlos auf der Oppositionsbank. Ein paar Prfünde will auch die FPÖ haben, gell! Weiss man ja inzwischen, dass die heimatliches Quellwasser predigen, und fremdländische Luxusweine süffeln.

Heute sind wir ein wenig später online. Wir haben noch auf das wunderbare Werbefilmchen für die ÖVP gewartet. Unser Studio hat die ganze Nacht gebastelt, bis es stand. Überzeugend, echt! Wer jetzt nicht ÖVP wählt, muss voll behämmert sein, gell! Diese Werbespöttchen läuft unter dem Motto „Die Rache des Archivs“ (nach einem Spruch vom verstorbenen ZiB-Anchorman Robert Hochner, dass das Archiv die Rache der Journalisten an den Politikern ist).

Ich wünsch allen Leserleins einen spannenden Countdown bis zum Wahltag. Die ÖVP studiert derweil das Johannes-Evangelium, die Apokalypse. Was die SPÖ machen wird, die ist ja eher evengaliumsfern, wissen wir nicht. Vielleicht versucht sie es einmal mit Besinnung auf Nähe zu ihren Wählerleins.

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Der Film – Wählt ÖVP!

Wir sparen uns erläuternde Worte. Der Film spricht für sich selbst. Nur soviel: retrospektiv betrachtet fragt man sich, wie so ein Gestammel, wie es hier zu hören ist, die Wähler dazu gebracht hat, Köppl mehrmals zum BM zu wählen. Waren die Gegenkandidaten noch inferiorer? (Das Video braucht ein wenig Zeit, um geladen zu werden! Also bitte keine Ungeduld, Sie bekommen Ihren ÖVP-Stoff mit Sicherheit!)

Der Film

(Wir danken Michael Amon, dass er uns seinen YouTube-Account für die „Lagerung“ des Videos zur Verfügung gestellt hat, da das Video auf der Facebook-Seite von Gmundl nur für Facebook-User zugänglich ist.)

Bitte darauf achten, dass der Cursor nicht auf dem Video-Bild steht, da man sonst mitunter die Untertitel nicht sieht (sie werden dann nämlich von den Steuerungselementen für das Video verdeckt!). Und eventuell die Stummschaltung (rotes Lautsprechersymbol rechts unten) wegschalten (einfach anklicken).
Für bessere Bildquälität bitte auf HD (rechts unten) klicken! (Verlängert die Ladedauer!)
Für besonderen Genuss bitte auf Vollbild schalten!


Was ihr wollt

Einserkasterl von Sorgvolle Gmundner

Wollt ihr mehr Schulden Wirtshausgemeindemandatare dann öVP!
Wollt ihr weiter Bla Bla Politiker wo ein Teil der Funktionäre schon bevor es mit dem Arbeiten liosging frühpensioniert wurde. Sonst fehlt solchen Funktionären nichts nur wenns von der Arbeit hören sind sie krank.
Wollt ihr Grün Marsmänner wählen dann grün.
Bei Blau nennen sich Frühpensinisten Öb Maganer.
Garant für hirnvolle Tätigkeit, ist natürlich BIG. Die einzige Gruppe von Durchschnittsbürgern, die Gmunden verbessern können und lauter Funktionäre haben die in der Arbeit, Beruf, Privat, Leute mit Hausverstand ………..
Einfach BIG wählen, dann wird alles besser in Gmunden!
Natürlich falls es genügend Zustimmung gibt!
Freundliche Grüsse von Sorgvolle Gmunder!!


Wutrede

Ein sehr polemischer Gastkommentar vom Orakel von Gmunden

Hätte man schon auf mich 2009 gehört und der mittlerweile aus seinem Amt entfernte BGM Köppl auf meine Prophezeiungen zurückgegriffen und sie befolgt, stünde Gmunden nicht völlig abgesandelt und verödet da. Köppls Anhänger lecken noch immer die Wunden nach seiner Entfernung aus dem BGM-Amt und sind daher nur mehr desorientiert – “einer von uns wurde entfernt”. Köppl stünde nicht als Buhmann nach 17 Jahren da, hätte er eine Ehefrau plus Kinder plus Freunde gehabt, die ihn geerdet hätten. Köppl ist nur weiteres Opfer des desaströsen, zwischenmenschlichen Klimas von Gmunden.

Die “Österreichische Verwirrtheits Partei” Gmunden zeugt mit ihrer Personenliste, wie degeneriert die seit 1956 tonangebende Gmundner Partei mittlerweile ist – eigentlich ein Fall für die Nulllinie, um sich in 6 Jahren härtester Opposition – mit gnädigen 4 Prozent ausgestattet – sich wieder neu zu strukturieren.
Die Performance mit “Krapfen und Most” zum Kennenlernen des ÖVP-Teams schreckt viele ab, die selbst Notnagelinterimsbürgermeister Krapf nicht kennen, alles andere als (klein)städtisches Niveau – so ein Niveau gibt es nicht einmal in “Grammatgrauslich”. Einhelliger Tenor: “soll ich mich – in einen Krapfen beissend – mit Krapf und Co unterhalten, um ihn/die Listenhalter kennenzulernen”? Der arme Krapf hat es in 10 Monaten Bürgermeisteramt zu nichts gebracht, außer, dass Klima im Gemeinderat besser wurde. Er hat keine Ecken und Kanten.

Vor allem der xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Schlair xxxxxxxxxxxxxxxx – von daheim nichts mitbekommen, bis heute nicht gelernt, eingeigelt, wenn jemand nicht seinem xxxxxxx Niveau entspricht – schreckt jeden intelligenten Gmundner ab. Gut, von der Sorte gibt es nur 2 Hände voll!
Auch zugezogener Schlair trägt zur Ortsverschandelung bei, tatkräftig unterstützt von Krapf. Das merken auch die halbintelligenten Gmundner.
Selbst Postzusteller in dem Rayon – der mir schon über das tiefe Niveau an Menschen hier und nichtvorhandener Nachbarschaft seit Jahrzehnten zustimmte – war entsetzt, dass Schlair an 2.Stelle der ÖVP-Liste ist und es mit dem an der Position mit Gmunden endgültig den Bach hinuntergehen wird.

Was propagierte ÖVP! Gmunden, die “Stadt am See” – ist in dem heissen Sommer der “Gmundengletscher” geschmolzen, dass das Dorf nun direkt am See liegt, wo es doch schon immer war – und Alleinstellungsmerkmal – ich sag nur Bregenz, liegt direkt am Bodensee mit weltgrösster Seebühne.
Marina mit Bootsstegerl im Dorfzentrum – sollen zB die Ebenseer am Seeweg kommen, um ein Hoserl bei Schönleitner zu kaufen? Zum Vergessen.
Celox ist schon abgesandelt, da brummt Segelklub Altmünster direkt mit Kursen für Kinder und Jugendliche, während in Gmunden Altersheimambiente herrscht.
Beachvolleyballplatz auf Esplanade! Wie sieht denn das an der Stelle aus? Der Beachvolleyplatz beim Seebahnhof ist schon schwach frequentiert!
Therme kommt nicht! Könnte sowieso nur ein Hallenbad werden! Nicht einmal das schaffte man in Gmunden nach Schließung von Moosberg in den letzten 25 oder 30 Jahren, während selbst Ebensee ein Hallenbad hat.
Also Gmundner, strafts euer Image der Einfaltspinsel am Sonntag ab und wählt die “Bürgerliste” als neue ÖVP Gmunden, knapp gefolgt von “Neos” und Sperrer als Bürgermeister. Einen Menschen seines Formats als BGM wird Gmunden brauchen bei den weiteren Bauvorhaben, der Rückgrat hat, nicht als Marionette an einer Landespartei hängt und nicht vor jedem Investor gleich in die Knie geht.
Das Orakel sagt – also ich – dass Gmunden bei der Stunde Null beginnen muss und mit der von mir angeregten Konstellation.

Anm. d. Red.: Wir mussten ein paar Stellen aus-X-erln, weil sie presserechtlich bedenklich waren.


”Neustart ohne Verwantwortung?”

Ein Gastkommentar von Innenstädter

Jedermann in Gmunden weiß , daß unsere Stadt in den letzten 18 Jahren auf vielerlei Ebenen ”abgesandelt” ( Zitat Dr.Leitl ) ist, sei dies in bezug auf Wirtschaftsstandort, Tourismus, sozialen Wohnbau, Stadtbild, Verkehrsproblematik und die politische Kultur.

Eine dynamische Entwicklung gab es nur bei der Verschuldung , die fast exponentiell von 4 Mill.EUR auf 4o Mill.EUR gestiegen ist. Politisch verantwortlich hiefür ist primär die ÖVP (absolute Mehrheit von 2oo3 – 2o15) . Dies aber teilweise unter tatkräftiger Mithilfe oder bei Schweigen der anderen Parteien.
Diese Tatsache dürfte der ” ÖVP Gmunden 2o15 ” sehr wohl bekannt sein:
Denn einerseits hat man alle fünf Stadtratsmitglieder entweder aus dem Verkehr gezogen (Köppl, Schrabacher, Meingast, Ortner) oder deutlich zurückgereiht (Mizelli). Zum anderen hüten sich Krapf und seine neuen Mitstreiter panisch, sich als
Mitglieder der ÖVP zu deklarieren (”Krapf und sein Team”). (Anm. d. Red.: Der Pühringer macht es inzwischen auch so.)
Sie wissen ganz genau, welchen Schaden die ÖVP von 1997 – 2o15 über unsere Stadt gebracht hat!
Da stelle ich mir als jemand, für den es die Begriffe ”Fehler – Schuld – Verantwortung” nach wie vor gibt, doch einige Fragen.
Herr Köppl hat bei senem Abgang in einer irrwitzigen Pressekonferenz gemeint, daß er für Gmunden sehr wohl viel Positives bewirkt habe. Realitätsverweigerung pur! Die anderen Stadtratsmitglieder haben sich heimlich, still und leise verkrümelt.
Kein Wort des Bedauerns ob des eigenen Versagens . Kein Wort der Entschuldigung an die Bevölkerung für den ihr zugefügten Schaden ( materiell und ideel).
Wenn kleine Kinder Fehler machen, dann versucht man, sie zu Einsicht, Entschuldigung und neuem Bemühen anzuleiten.
In der Politik gilt dies offenbar nicht !

Das ”Neustart”-Getue der Krapf-ÖVP ist ein Ablenkungsmanöver von dem Saustall, den uns die Köppl-ÖVP in den Keller gelegt hat.
Und für den sie sich nicht verantwortlich fühlt!
Eine sehr leicht durchschaubare Taktik!

P. S.:Es hätte hier schon eine saubere Lösung gegeben!
Die ÖVP verzichtet ob dieser Altlasten auf eine Kandidatur bei den Gemeinderats-und den Bürgermeisterwahlen 2o15!
Das wäre Handeln mit Format gewesen …


Eine neue Brieffreundschaft

Gastkommentar von Marge Lila

Hallo Babsy,

ich habe einen neuen Brieffreund. Stefan heißt er, und ein Foto hat er mir auch schon geschickt. Er verspricht immer allen ganz viele super Sachen. Er schreibt von Badeplätzen, Volleyballplätzen und vielen lustigen Mega-Partys in seiner Stadt. (Ich glaube, er ist irgendein „hohes Tier“) In einem Brief hat er mir gesagt, ich soll sehr nett und freundlich zu allen sein. Eh klar, versprochen.

Heute habe ich wieder einen Brief von ihm bekommen. Er schreibt jetzt ganz viel darüber, wie viel Schwung in seiner Stadt auf einmal ist. Er sagt, dass er ganz viel arbeitet, und dass ohne ihn totale Windstille in dem Kaff herrschen würde. Der Ärmste. Anscheinend hilft ihm keiner beim Arbeiten. Es macht mich schon ein bißl stutzig, dass er so ganz alleine ist bei der Arbeit. Er schreibt nie was über seine Familie und seine Freunde. Geben tut’s da anscheinend schon jemanden, weil er bittet mich, auch seinem „Team“ zu vertrauen. Also, irgendwie müssen das gscheit faule Säcke sein, wenn er immer alles allein machen muss. Wahrscheinlich sind die auch nicht so fesch wie er, weil sonst würd er seine Freunde ja auch mal vorstellen. Ich hab den Verdacht, irgendwie geniert er sich für die.

Anscheinend hat er aber einen alten Onkel in Linz. Der hat mir heute auch geschrieben. Stell dir das vor! Hoffentlich will der Stefan nicht mehr von mir. Heiraten tu ich ihn, bei DEN Freunden, sicher nicht! Der Onkel dürfte auch was Bsondres sein. Er sagt, er will arbeiten, kämpfen und entscheiden. Du liebe Zeit, der alte Herr hat sich aber was vorgenommen! Er will auch seine eigenen Vorschriften und Verordnungen abschaffen. Das find ich super, endlich ein Onkel, der seine eigenen Erziehungsmethoden abschaffen will. Das wird lustig! Er will auch weiter mit mir übers Internet in Kontakt bleiben. Na, das lass ich mal lieber. Das hat schon beim Stefan nicht geklappt. Er antwortet nämlich nie, wenn ich ihn da was frage. Da tut er dann, als ob er mich nicht kennt. Ich glaube, ich schlag ihn mir aus dem Kopf. Das wird nie was mit uns beiden.

Bis bald
deine Marge


Mut statt Wut!

Ein Gastkommentar von Reinhold Kassmannhuber

“CountDown” schildert seine/ihre persönliche Meinung zur politischen Entwicklung Gmundens in seinem/ihrem Beitrag “Gmundner Prioritäten”. Ein Artikel, der mit viel Empörung, aber leider auch mit viel Wut geschrieben wurde. Die B.I.G. Bürgerinitiative Gmunden will dieser WUT jedoch den notwendigen MUT für Gmunden entgegensetzen. Wir sind fest davon überzeugt, dass Gmundens Politik nicht Wut, sondern endlich wieder MUT und VERSTAND, sowie KONTROLLE mit KOMPETENZ braucht.

Hätte MUT bisher die Stadtpolitik bestimmt, dann gäbe es kein Hotelfiasko, es gäbe einen verbindlichen Bürgerentscheid über das SRT-Schienen-Projekt, es gäbe eine transparente und bürgerfreundliche Baupolitik, es gäbe endlich ehrliche Antworten zur völlig verunglückten Verkehrslösung Gmunden/Pinsdorf, es gäbe Antworten auf die tatsächlich angestrebte Verkehrsberuhigung in der Innenstadt, es gäbe ehrliche Antworten auf die geplante Führung der Citybuslinien, und es gäbe vor allem Bürger- und nicht Klientelpolitik.

Hätte VERSTAND die Stadtpolitik geleitet, dann gäbe es ein stimmiges, konkretes touristisches Konzept, es gäbe ein flexibles, modernes öffentliches Verkehrsnetz für alle Stadtteile, es gäbe dem tatsächlichen Bedarf einer Kleinstadt angepasste, öffentliche Bauvorhaben, es gäbe kein rechtliches und finanzielles Fiasko am Seebahnhofgelände, es gäbe keinen bedrohlichen Schuldenberg, es gäbe eine Verkehrsberuhigung in der Innenstadt ganz ohne Schienen, Kettenabsperrungen und Baggerschaufeln, es gäbe genug finanzierbaren Wohnraum für junge Gmundner/innen.

Die B.I.G. sieht es als ihre Aufgabe, sich mutig und nicht wütend für die Gmundner/innen und die Stadt einzusetzen. Wir sehen es als unsere Aufgabe, klare und ehrliche Antworten zu geben und diese auch einzufordern.
Wir werden daher auch an dieser Stelle wieder die Frage an Bürgermeister Krapf und Stadtrat Sageder richten, warum die direkte PKW-Verbindung Gmunden/Pinsdorf nicht gebaut wurde. Wir wissen jetzt, dass es nicht an den Kosten liegt, wir wissen, dass es technisch möglich ist. Da auch in diesem Fall seitens der Verantwortlichen wieder keine klare Antwort kommt, gibt es nur eine logische Erklärung: Die Einbindung der Straßenbahn und der Bau der Remise haben diese direkte PKW-Verbindung gekappt. Ein Beispiel dafür, wie Klientelpolitik wieder einmal vor Bürgerinteressen gestellt wird; eben das Gegenteil von mutig!

Die B.I.G. ersucht “CountDown” daher, uns seine/ihre Stimme nicht aus Wut, sondern für mehr Mut, Verstand, Kontrolle und Kompetenz zu geben. Mutige, vernünftige und korrekte Menschen sind in der B.I.G. vertreten und sicher auch in anderen Gruppierungen zu finden. Mit diesen wird die B.I.G. gerne zusammenarbeiten und so eine Allianz für Gmunden und gegen Klientel- und Verschleierungspolitik bilden.

Die B.I.G. dankt jetzt, am Ende der Wahlauseinandersetzung, den vielen Gmundner/innen, die uns in den letzten Monaten mit Rat und Tat unterstützt haben. Wir danken den vielen Bürger/innen, die uns in Gesprächen und Diskussionen bestärkt haben. Es gibt eben keine erfolgreiche Bürgerinitiative ohne die Bürger/innen. So soll es mit der B.I.G. auch in Zukunft weiter gehen.

Abschließend danken wir Frau Birgit Müller für ihren wichtigen Rat an alle direkten Anrainer der geplanten StadtRegioBahn, die Fassaden ihrer Häuser jetzt und sofort zu kontrollieren. Sanieren oder Reparieren wird im Falle einer SRT-Zukunft eine noch teurere Angelegenheit für die betroffenen Hauseigentümer. Leider ein weiterer Beweis dafür, wie die SRT und ihre Betreiber über die Gmundner rücksichtslos “drüber fahren”.

Reinhold Kassmannhuber ist Listenerster der Bürgerinitiative Gmunden B.I.G.


Das Team Gmundl hat eine neue Mission! Wir müssen die ÖVP retten. Daher werden wir uns bis zum Wahltag noch voll ins Zeug legen und auf Plakanten weitere Argumente liefern, warum man in Gmunden die ÖVP wählen und Krapf zum BM machen muss! Noch ist Gmunden nicht verloren!
Im Dienste der ÖVP also das neue Sujet aus unserer hochbeliebten Reihe „Wahlplakte, die wir gerne sehen würden“.

oevp_plakat_vorlage_01


 

 

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