Ewig rattert die Regio …???

Heute:
Bruno Beinhart über Regio und andere Wahnideen
GK Heute anonym über Freisitz Roith
GK Elisabeth Rumpf über Schwanen(mist)brauch
Stellungnahme der BIG zu Regio-Bauarbeiten

Liebe Leserschaft!

Der wackere Kämpfer für Regio, Geldvergeudung und ÖVP-Interessen, der völlig unabhängige Mundl (nicht zu verwechseln mit Gmundl) der OÖN, reitet wieder. Objektiver Schurnalismus ist einfach nicht umzubringen. Brandner reitet geradezu notorisch in Sachen Regio-Verherrlichung, das ist derzeit ja extrem modern im Gmundner Schurnalismus.

Jetzt muss für den unsinnigen, um mindestens zwanzig Jahre verfrühten Neubau der Traunbrücke sogar der Hochwasserschutz herhalten. Als Rechtfertigung. Man könne den Neubau so gestalten, dass das Wasser schneller aus dem Traunsee abfliesst. Eigentlich ist die Abflussverzögerung vorgeschrieben. Um die flussabwärts an der Traun liegenden Orte zu schützen. Der Traunsee als Rückhaltebecken. Jetzt hoffen die BM der Traunseegemeinden, man könne das Wasser schneller abfliessen lassen. Na, die Unterlieger werden eine Freude haben. Aber man versichert eh gleich: nein, auf die muss man schon Rücksicht nehmen. Ah eh? Nach was sieht diese etwas schräge Wortmeldung aus? Nach Schützenhilfe für die Regio-Errichter.

Ziemlich dreist, uns die Regio jetzt auch noch als Hochwasser-Schutz-Projekt an zu drehen. Ein reiner Schmäh, denn die Bürgermeister haben gleich wieder ordentlich zurück gerudert. Wie wärs, wenn man sich in Zukunft nicht von den Regio-Wahnideen beeinflussen liesse, sondern sich vorher über Wasserrecht und Hochwasserkonzepte informiert? Wie kann es eigentlich sein, dass selbst ein so vernünftiger Mann wie der Ebensser BM Siller oder die mit grossen Hoffnungen und Vorschusslorbeeren ausgestattete Frau Feichtinger aus Altmünster in Sachen Regio scheinbar das selbständige Denken ausschalten? Ich folgere: die Regio ist kein Zug, keine Bahn, keine Bim – die Regio ist ein gefährlicher, ansteckender Virus und beeinträchtigt die Funktionsfähigkeit des präfrontalen Cortex.

Dass unser Regio-Stadtrat Sageder nun die These vertritt, „man muss den Verkehr an die Bedürfnisse der Regio“ anpassen, kommentieren wir aus presserechtlichen Gründen lieber nicht mit den entsprechenden Worten. Aber eines wollen wir schon sagen: Der Verkehr ganz allgemein sollte sich an die Interessen der grossen Mehrheit der Bürgerschaft anpassen. Nicht an die von Betreibern, Errichtern, Politikern, Bürokraten und Empfängern von risikofreien Subventionen. Es sind die Bürger, stupid!

Während wir bei der Regio sinnlos Geld vergeuden, wird es in den Spitälern immer knapper. Anlässlich der Innsbrucker Probleme mit Operationssälen hat sich heraus gestellt, dass es da auch im Klinikum Salzkammergut (Ischl, Gmunden, Vöcklabruck – die grenzdepperte Spitalsreform der ÖVP, der die Landes-SP in ihrem Dauertodestrieb zugestimmt hat) ein solches Problem gibt, das man bisher aber mit Improvisation irgend wie im Griff hat. Die Frage ist: wie lange noch? Statt mit den Regio-Dummheiten Zeit und Geld zu vergeuden, sollte sich die Politik vielleicht einmal um dieses Thema kümmern. Da geht es nämlich wirklich um Bürgerinteressen. Und zwar um vitale Lebensinteressen.

Weil wir beim Todestrieb der SPÖ sind. Der famose Entholzer, die ideale Verkörperung dieser durch und durch verknöcherten Partei, hat auf die Feststellung, dass er recht lustig unterwegs sei angesichts seiner Wahlniederlage, allen Ernstes mit einer Frage geantwortet: „Soll ich jetzt in Depressionen verfallen?“ Da geben wir ihm einen Antwortvorschlag: „Ja!!!!!“ Wann, wenn nicht bei diesen Verlusten, sollte man eine Politdepression bekommen? Nein, der Entholzer bekommt sowas nicht. Der geniesst Einkommen und Status eines Landesrats, solange es halt noch geht. Kein Grund für Depressionen. Ausser bei den SP-Wählern und -Sympathisanten. Aber die werden eh immer weniger. Auch dank solcher Figuren wie Herrn Entholzer.

Der Polit-Sonderling Markus Franz (vormals Team Stronach, jetzt Beute-Abgeordneter der ÖVP im Nationalrat) hat jetzt in einem dieser doofen sozialen(???) Medien gemeint: „Wir brauchen mehr kreative Konservative.“ Damit hat er ein saudummes, frauenfeindliches Posting kommentiert, in dem Frauen auf blond und schwanz-lutschend reduziert worden sind (in Wort und Bild!). Herr Franz hat uns ja schon die Erkenntnis geschenkt „Homosexualität ist amoralisch“. Wer schützt dieses Land eigentlich vor solchen Idioten? Und hat die ÖVP noch irgend eine Schamgrenze bei der Machterhaltung?

Ehrlich: der Wahnsinn hier im Land hat nicht einmal mehr Methode. Er wuchert unkontrolliert vor sich hin. Preisfrage: ab welchem Niveau wird Wahnsinn zum Schwachsinn? Es darf gerätselt werden!

Bruno Beinhart f. d. Team Gmundl


Freisitz Rechnungen

Gastkommentar von Heute anonym

Warum sich das Schloßhotel nicht gerechnet hat? – Weil die Gäste rechnen können.
Ich hatte heuer im Sommer Freunde aus Deutschland zu Besuch, und weil man ja was bieten möchte, hatte ich – wenn auch nur kurz – das Schloßhotel im Auge.
Um wohlfeile 200 Euronen pro Nacht darf man dort residieren, das heißt 400.- Euro für zwei Nächte, um dasselbe Geld kriegt man schon eine Mittelmeerkreuzfahrt mit sechs Mahlzeiten pro Tag.
Ich habe das Schloßhotel dann sein lassen und meine Freunde im Schwan untergebracht. Und ich hab gut daran getan. Bekannte haben ein paar Wochen später im Schloßhotel genächtigt und sich über die abgewohnten Zimmer und den üblen Geruch nach “eau de toilette” beklagt. Anscheinend hängt noch immer die Asamer’sche Vergangenheit über dem Haus.
Übrigens, der Schwan kostet auch nur knapp die Hälfte und ist frisch renoviert!

Anm. d. Red.: Entspricht unserer These: Hotelneubauten rechnen sich in Gmunden nicht. Chancen haben jene Hotels, die in Familienbesitz sind und weder Neuerrichtungskosten einspielen noch Investoren bedienen müssen.


Schwanen(mist)brauch?

Gastkommentar von Elisabeth Rumpf

Da flattert mir ein unübersehbares Werbejournal namens „Schwanenbussi“ ins Haus. Das Gmundner Shopping & Lifestyle Magazin # 2/2015 mit Logo Gmunden.innen.Stadt.
Da werden die „Gmundnerleins“ aufgefordert zum Designachtsbummel, zum Wei(h)nachteln, zu diversen Events zu kommen. Sie können Packerl entgegennehmen, verborgene Schätze heben, shoppen wie Geheimagenten, Frauenträume und Männersachen verschenken u. v. a. mehr, bis sie mit der Stadt.Regio.Tram in der neuen Ära der Mobilität angekommen sind.
Medieninhaberin und Herausgeberin des Magazins ist die Stadtgemeinde Gmunden.
Deshalb fordere ich die neuen GemeinderätInnen auf, in der nächsten Gemeinderatssitzung, auch wenn es den Weihnachtsfrieden und das hochgepriesene gute Klima stören könnte, nachzufragen, wie und von wem dieses Magazin finanziert worden ist. Wer hat bezahlt? Die inserierenden Geschäftsleute? Die Stadtgemeinde Gmunden? Es ist zu hinterfragen, wie viel Steuergeld ausgegeben wurde, und wann dazu Beschlüsse im Gemeinderat gefasst wurden.


Baustopp!

Stellungnahme der B.I.G. zu den Regio-Bauarbeiten

Stadtregiotram Gmunden
Baustellenunterbrechung oder Bauzeitverlängerung?

Die B.I.G. Bürgerinitiative Gmunden befragt Gmundens Innenstadtkaufleute
Für den geplanten Weiterbau der Stadtregiotram in Gmunden sind sowohl straßenrechtliche als auch naturschutzrechtliche Bescheide noch ausständig.  Es ist überdies damit zu rechnen, dass SRT-geschädigte Anrainer diese nach Erhalt beeinspruchen werden.  Ein weiteres Anrainer-Verfahren ist beim Bundesverwaltungsgerichtshof anhängig und notwendige Enteignungsverfahren noch nicht abgeschlossen. Keine sichere, rechtliche Ausgangslage für den Weiterbau der Stadtregiotram. Der im Jänner 2016 geplante Abriss und Neubau der Traunbrücke kann unter diesen Umständen nicht riskiert werden und muss auf Jänner 2017 verschoben werden.  Die B.I.G. Bürgerinitiative Gmunden fordert daher eine sofortige Baustellenunterbrechung für 1 Jahr, bis zur endgültigen Klärung der Rechtslage. Bei Fortsetzung der Bauarbeiten ist zu befürchten, dass sich die Baustellenzeit in Gmundens Innenstadt um ein weiteres Jahr  verlängert. Dies würde die Geschäfte und Lokale in der Innenstadt unnötig, zusätzlich belasten.
Die B.I.G. hat daher 36 Innenstadtkaufleute nach ihrer Meinung befragt. 30 Befragte sprechen sich eindeutig für eine Baustellenunterbrechung für 1 Jahr aus. 2 Befragte und die 8 Vorstandsmitglieder der Wirtschaftsinitiative Gmunden treten für einen Weiterbau der SRT und damit für eine Verlängerung der SRT-Baustellenzeit auf 2 ½ Jahre ein. 4 Innenstadtkaufleute legten sich nicht fest.
Das Ergebnis dieser Befragung, sowie die Gespräche mit den Gewerbetreibenden bestätigen die B.I.G. in ihrer Forderung nach einem sofortigen Baustopp und einer Baustellenunterbrechung. „Die Projektbetreiber haben es verabsäumt, sich zeitgerecht um  die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen für den Bau der Stadtregiotram zu kümmern.  Ein Versäumnis, das nicht zu Lasten  der betroffenen Anrainer und der Innenstadtkaufleute gehen darf“, sagt B.I.G. Fraktionsobmann DI Reinhold Kassmannhuber.

big_traunbruecke


 

 

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