Kiefersperre?

Heute:
Babsy Blitzschnell über Kiefersperren und Regio u. a.
GK von Trauernde Gmundner über Volksbefragungen

Liebe Leserleins!

Manchmal staunen sogar wir vom Team noch, auch wenn wir einiges gewöhnt sind und schon eine Menge unglaublicher Dinge und Vorgänge gesehen haben.

Herr Josef Aigner, einstiger Redaktör der verblichenen Salzkammergut-Zeitung und jetzt wohlbestallter Sondervertrags-Gemeindebediensteter zu Gmunden, hat sich im Online-Forum der OÖN zu Wort gemeldet. Das ist jener Mann, der sich schon daran beteiligt hat, ein uraltes Bernhard-Schreiben bezüglich der Nostalgie-Bim zweckentfremdet für die Regio-Propaganda einzusetzen. Wir haben diese Bernhard-Verfremdung hier mehrmals aufgezeigt. Aber gut, da den Regio-Leuten immer klarer wird, dass ihre Argumente sich im Nichts auflösen, muss jetzt nachgelegt werden. Also schritt Herr Aigner hurtig zur Tat und postete in den OÖN die folgende Wortmeldung:
„Wenn es den SRT-Gegnern gelänge ihre Kiefersperre zu lösen und einmal über den Gartenzaun zu schauen, dann würden sie sehen, dass beispielsweise die Schweizer Nebenbahnen, die in kurzem Takt bis Mitternacht fahren, voll sind.
Warum ist das uns ÖsterreicherInnen, GmundnerInnen, Salzkammergütlern künftig nicht zuzutrauen? Sind wir allesamt zu dämlich?“

Dass das Sprachbild, das hier verwendet ist, eher nicht ganz gelungen ist, sollte einem, der einst Schurnalist war und jetzt für die Gemeindezeitschrift verantwortlich ist, nicht unterlaufen. (Böse Zungen behaupten, er schreibe auch die Gmundner ÖVP-Zeitung, was wir für ein böses Gerücht halten. Es gilt natürlich die Unschulds- und Nicht-Schreiber-Vermutung!)
Denn wir fragen uns: sieht man mit gelöster Kiefersperre besser über den Gartenzaun? Oder sind zum Gucken nicht eher die Äuglein nötig (das sind die beiden Dinger unterhalb der Stirn und links und rechts der Nasenwurzel, gell!)? Also, lieber Herr Aigner, husch husch zu einem VHS-Kurs über richtige Sprachbilder, gell! Aber gut, wir sind nicht kleinlich, jeder hat klein und sprach-unsicher begonnen, gell. Auch wir, und wir sündigen auch manchmal (bekommen dafür aber leider nix Pinkepinke).

Wir raten Herrn Aigner, die eigene Denksperre zu überwinden, zu lösen, was auch immer, gell. Denn wer die Schweizer Nebenbahnen mit der Vorchdorfer Eisenbahn verwechselt, hat ein bisserl ein Logik- und Kenntnisproblem, gell! Weil nämlich, die Schweizer Nebenbahnen sind historisch ganz anders entstanden. Ein nicht geringer Teil der Strecken liegt in schwer gebirgigem Gelände, und wurde genau deshalb gebaut: es gab in der Schweiz kaum eine andere Möglichkeit, die verschiedenen Täler und Bergdörfer miteinander zu verbinden. Die Schweiz wurde auch viel früher touristisch erschlossen. Viele dieser Nebenbahnen sind heute keine „normalen“ Verkehrsmittel, sondern touristische Sehenwürdigkeiten, ermöglichen den Menschen, die Wunder der Bergwelt zu erfahren – im echten Wortsinn. Da wird sich die Regio auf der Vorchdorfer Strecke ordentlich anstregen müssen, um den Touristen zu verklickern, wie attraktiv es ist, das touristische Highlight Falkenohren mit dem Zug zwecks staunendem Vorbeifahren anzusteuern. Das wird der Knüller, echt, liebe Leute!

Kann uns Herr Aigner verraten, welche Menschenmassen und zu welchem Zweck zwischen Vorchdorf und Gmunden im Kurztakt bis Mitternacht die Bahn füllen sollen? Ach ja, wenn die Leute kurz vor Mitternacht massenhaft vom Grellinger (Sperrstunde: 18h30) wieder zurück nach Vorchdorf fahren wollen? Oder wenn die in grosser Menge das Klomuseum (Sperrstunde 17 Uhr) Stürmenden den Drang zur Rückfahrt nach Gschwandt verspüren? Wenn die internationalen Züge am Gmundner Bahnhof die Passagiere mitternachts zu mehreren Dutzend ausspeien?

Ihre Babsy weiss nicht, wer und ob wir  alle, pauschal vereinnahmt von Herrn Aigner, zu dämlich für was auch immer sind. Das sei dem Urteil der Leserleins und der Geschichte überlassen. Aber Ihre Babsy wundert sich nicht, dass Herr Aigner der sinnlosen Vergeudung von Steuergeldern das Wort redet, gell. Nein, ich wundere mich nicht. Herr Aigner wurde einst, als die Salzkammergut-Zeitung zugesperrt wurde, freundlicherweise von der schwarzen Gemeinde aufgefangen. Mit einem verdammt gut dotieren Sondervertrag. Er landete in einem gut abfedernden Auffangnetz, das viele Bürgerleins unserer Stadt sich nur wünschen können, aber nie bekommen werden, gell! Wenn der Herr Aigner dem S&H die Mauer macht, kann frau nur sagen: Steuergeldverschwender unter sich. Klar, dass es da eine gewisse wechselseitige Sympathie der Systemnutzniesser gibt, gell!

Also, beim nächsten Posting bitte vorher die Hirnsperre lösen. Dann klappts vielleicht besser. Wir wundern uns ja immer wieder, wie schwachmatisch die Regio-Fans argumentieren. Das müsste doch besser gehen, gell!

Worauf uns begeisterte Radfahrer hingewiesen haben: die fürchten sich vor der Begegnungszone. Die halten die nun gerade verlegt werdenden Geleise für eine weitaus grössere Gefahr für ihre Sicherheit als den Autoverkehr (auch wenn der mächtig aufs Beuschel geht, aber das bleibt ja auch in Hinkunft so). Denn zwei Geleise bedeuten vier Schienen-Spalten in der Fahrbahn, in die man mit dem Rad eines Fahrrads leicht hinein geraten kann. Verunfallung vorprogrammiert. Kluge Radfahrer machen nämlich im Normalfall aus Sicherheitsgründen einen grossen Bogen um alles, was nach Schienen aussieht. Das aber wird in der tollen Begegnungszone nicht funktionieren, da könnte man nur auf den markierten Gehweg ausweichen, was wiederum die Fussgänger nicht erfreuen wird, denn die können ihrerseits nicht auf den Fahrbereich ausweichen.
Liebe Leute, die Gmundner Begegnungszone wird ein Hochfest der Begegnungen werden!

Baby Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Volksbefragung

Gastkommentar von Trauernde Gmundner

Das Bedenkliche führt durch alle Parteien. Demokratie ist gleich Volk befragen,
Volk mitreden lassen in Form von Abstimmung.
Beispiel Schweiz! Man kann das noch besser machen – wenn man will!!
In erster Linie natürlich im Fall der Regio die betroffen Bürger der jeweiligen Gemeinden. Ein absolutes Muß!
Totales Mitspracherecht der Anlieger, sprich Haus- und Grundbesitzer-Mitspracherecht. Man kann da schwarze Regionaldiktatur erkennen.
Eine Hand wäscht die andere. Nicht einmal die sogenannte Bürgerliste entfaltet sich demokratisch.


ich_freu_mich_falken


 

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