Kanzlerbankrott

Heute:
Bruno Beinhart über Faymanns Bankrott

Liebe Leserschaft!

Wenn ein Kanzler wankt, ist das ein Thema. Allemal. Was diesmal besonders auffällig ist beim bevorstehenden Kanzlersturz: Der Mann will nicht gehen. Ist wie eine geplatzte Tube Superkleber nicht zu entfernen. Faymann ist fest entschlossen, die Partei mit sich zu reissen. Oder glaubt er im Ernst, noch eine Wahl gewinnen zu können? Man wird ihm schon bald den politischen Garaus machen. Wie Insider erzählen, hat Häupl sich jetzt dazu durch gerungen, Faymann fallen zu lassen.

Es ist schon merkwürdig, wenn eine demokratische Partei so an Einzelpersonen hängt. Häupl hat Faymann gemacht. Indem er Gusenbauer stürzte. Jetzt ist Faymann dran. Diese acht verlorenen Jahre gehen auch auf die Kappe von Häupl. Da hat er Mitverantwortung.

Besonders charakterlos ist die Art, wie Faymann seinen Kampf führt. Unter Verwendung eines Massenmediums. In dem die FPÖ abgefeiert wird. Das Faymann und seine Clique mit Zig-Millionen-Werbeaufträgen gesponsert hat. Jetzt rückt sein Vertrauter, der Herr Pandi in der Kronenzeitung aus. Singt das Hohelied auf Faymann. Während gleichzeitig Herr Gnam die Abgrenzung zur FPÖ verteufelt. Die Krone schreibt halt irgend wie für alle. Und die Werbeaufträge hätte man auch in Zukunft gern. Also muss Faymann gehalten werden. Weil so einer kommt nie wieder. So läufts in Österreich.

Pandi ist eng mit Faymann verbunden. Sie waren schon während Faymanns Zeit in der Mietervereinigung befreundet. Die zweite Frau von Pandi, Angelika Feigl, war Pressesprecherin von Fayman. Heute ist sie Mitarbeiterin im Ministerbüro des engsten Faymann-Vertrauten Ostermayer und dort Referentin für Kunst und Kultur.

Faymann bedient sich für seinen innerparteilichen Kampf der Kronenzeitung und des Herrn Pandi. Tiefer geht es nicht. In der Krone werden die vermeintlichen Hauptgegner, d. h. eigentlich Hauptgegnerinnen, aus der Wiener SPÖ durch den Dreck gezogen. Mit grossen Bildern der drei Damen. Die kommen sonst in der Krone nicht vor. In der wird gegen einen (kleinen) Teil der innerparteilichen Gegner Stimmung gemacht. Die Stadträtinnen Wehsely, Fraunberger und Brauner werden als links-linke Radikale verunglimpft. Alles im Dienste von Faymann.

Aber das ist das Geschäftsmodell von Herrn Faymann. Unzählige Millionen an Steuergeldern werden in Form von Werbeeinschaltungen dem Boulevard in den Rachen geschmissen. Dafür gibt es Schützenhilfe für die Person Faymann. Nicht einmal die SPÖ hat etwas davon. Nur Faymann und seine Clique erhofft sich dadurch ihren persönlichen Machterhalt. Eigentlich gehört dieser Mann aus der SPÖ ausgeschlossen. Bei dem Flurschaden, den er anrichtet.

Auch nicht sehr demokratisch, dass ein kleiner Klüngel von Spitzenfunktionären sich unter Fernhaltung der Mitglieder auspackeln will, wie es in der SPÖ weitergehen soll. Aber Mitglieder sind in der SPÖ scheinbar keine relevante Grösse mehr. Heute werden Häupl und Niessl unter einander tagen. Eine Partei geschrumpft auf zwei ältere Herren.

Jetzt sucht man einen Versorgungsjob für Faymann. Taxeln wird er eher nicht mehr. Weil er aber sonst nichts kann, muss es ein Job ohne Anforderungsprofil sein. Wo findet man sowas? In der EU! In Brüssel! Man will scheinbar die EU bei der Bevölkerung noch madiger machen. Als Abschiebeort für abgehaltfterte Politiker. Die ihren Unfähigkeitsnachweis bereits erbracht haben. Angeblich ist die Rede vom Job als Präsident des Europäischen Rats. Die Idee könnte von der FPÖ sein. Um die EU endgültig zu ruinieren. Es geistert auch die Idee herum, ihn zum Vorsitzenden der Sozialistischen Internationale zu machen. Der Laie staunt, der Fachmann wundert sich!

Wer in seinem Beruf gescheitert ist, sollte – so wie jeder kleine Hackler und Angstellte – beim AMS einen Kurs machen. Umgeschult werden. Ende. Aber nicht einen hoch dotierten Versorgungsposten erben. Arbeit ist keine Schande, Herr Faymann. Es wird aber schwer sein, einen Job zu finden, wo der Faymann die Kohle bekommt. Und der Ostermayer die Hackn macht.

Herr Faymann schädigt die SPÖ. Er schädigt Österreich. Mit jedem Tag, an dem er noch im Amt ist. Er ist ein Polit-Bankrotteur und verschleppt den Konkurs. In der Wirtschaft ist das strafbar. In der Politik leider nicht.

Bruno Beinhart f. d. Team Gmundl


 

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