Viel Lärm um viel?

Heute:
Babsy Blitzschnell mit Kurzanmerkungen
Gleich zwei GK von Wilhelm Krausshar zum Lärm

Liebe Leserleins!

Den für heute versprochenen weiteren Bericht zum Freisitz verschieben wir auf Montag. Wir müssen uns noch ein paar Details anschauen. Wir wollen ja nichts Falsches schreiben, gell!

Dafür also heute gleich zwei Mal Wilhelm Krausshar. Einmal direkt zur Lärmdiskussion, einmal eine Klarstellung von Positionen der NEOS.

Jetzt heisst es, vorerst die britische EU-Abstimmung und die erste Hitzewelle zu überleben. Gehen wirs an!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Gmundner Traditionen

Gastkommentar von Wilhelm Krausshar

Liebe Leute, die mich hier so nett kritisieren!
Ich möchte meine Meinung hier in zwei Punkten festlegen.
1. Toscanalauf und Lichterfest gehören meiner Meinung nach zur Gmundner Tradition. Sie ziehen jedes Jahr hunderte und tausende Menschen an, die sonst nicht nach Gmunden kommen würden. Was wäre, wenn man den Linz-Marathon, den Wiener Citylauf, die Eröffnung der Wiener Festwochen, das Donauinselfest und viele andere öffentliche Veranstaltungen in Steinbrüche, auf Autobahntrassen und andere „positiv“ wirkende, weil menschenleere Gegenden verlegt? Ich glaube, der Zulauf wäre sehr übersichtlich.
2. Dass es kein touristisches und kulturelles Konzept zur Belebung Gmundens gibt, davon rede ich schon seit etwa 20 Jahren. Ich habe auch Vorschläge gemacht, die mangels Mitgliedschaft bei einer entscheidenden Partei nie angehört und in ihrer Gesamtheit auch durch den Tourismus nicht verstanden wurden. Ich habe es inzwischen aufgegeben.
Es gibt in Gmunden zwei Mentalitäten: „I wüü mei Ruah hobn und nix soll si ändern“ oder „Host gheat, des woa guat, do geh ma nexts Joa hin“, wenn es um neue Veranstaltungen geht.
Es gibt einen schönen Spruch, der heißt: „Die Gmundner konnst net dazahn“.
Also viel Spaß weiterhin im ruhigen, wunderschönen Gmunden.

PS: Dass viele Junge gehörgeschädigt durch Disco etc. sind, bedeutet, dass sie bei Veranstaltungen auch eine stärkere Lautstärke wollen.
Ich erinnere mich an ein Klangfeuerwerk in Altmünster, wo zwei Leute auf den Tontechniker zugestürmt sind. Der eine schrie „zu laut“, der andere „zu leise“. Und als sie aufhörten, sich zu streiten, war das Feuerwerk vorbei.

Anmerkung der Redaktion:
Es ist schon in Ordnung, wenn Leute den Wunsch nach grosser Lautstärke und Gehörschädigungen haben. Das ist ihre freie Wahl. Aber die anderen, die diesen Lärm mithörenh müssen, haben diese freie Wahl nicht. Also: Lärm ok, aber dort, wo er niemanden anderen schädigt, die/der es sich nicht aussuchen kann. Im übrigen kann man die Situation in Grossstädten, wo eine Art Dauerlärm herrscht, nicht vergleichen. Wir sehen die Chancen von Gmunden eher in einer ortspezifischen Variante des sanften Tourismus, der passt besser zum Salzkammergut. Gegen ein oder zwei jährliche Grossveranstaltungen im Zentrum spricht nichts. Aber die dauerhafte Verrummelplatzung Gmundens kann nicht zielführend sein. Das ziegen die bisherigen Ergebnisse.
Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Kurze Zusatzbemerkung zu Ohropax

Gastkommentar von Wilhelm Krausshar

Ich habe jetzt mit Wien und mit Linz telefoniert. Es kam die klare Aussage: NEOS spricht sich für flexible Arbeitszeiten und längere Durchrechnungszeiten INNERHALB des Kollektivvertrags der Industriearbeiter aus. NEOS hat die Forderung der IV nicht bejubelt.
Eigentlich wäre eine Verteilung des Arbeitsbedarfs auf mehr Arbeitnehmer in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation sinnvoller.
Das nur am Rande.
Es ist halt in Österreich so: Wenn ein neuer Mitbewerber am Markt erscheint, werden ihm Meinungen unterschoben, die ihm schaden können. Denn wir intrigieren nicht, damit wir weiterkommen, sondern wir intrigieren, dass der andere nix wird.


 

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