Gmunden an der Einflugsschneise

LATEST NEWS:
DIE HBP-WAHL wird verschoben – auf den 4. 12. 2016

Heute:
Babsy Blitzschnell über einen skandalösen Event

Liebe Leserleins!

Es war ein Wochenende des Skandals. Zweieinhalb Tage regierte tagsüber dröhnender Lärm die Stadt. Und die Stadt hat auch noch 5.000 Eurönchen dazugelegt, um die Marterung der Bürgerleins finanziell zu unterstützen. Jetzt wird das auch noch als grösstes (gemeint ist wohl: grossartigstes) Ereignis der Gmundner Geschichte abgefeiert. Ja, gross, was den Irrsinn solcher Veranstaltungen betrifft. Wahrlich, der Wahnsinn hat Methode. Ja, der Sigi John hat diese Verrücktheit total gelobt. War der nicht mal ein Grüner? Jetzt ist er ein Schwarzer – wahrscheinlich wurde er von den Abgasen der Flieger so geschwärzt, dass ja nix Grünes mehr durch schimmert.

Ja, Ihre Babsy hat den Grünen ein bißerl unrecht getan. Die haben im Gemeinderat gegen die Förderung dieses Plemplem-Spektakels gestimmt. Liebe Grüne! Da mangelt es an der Kommunikation. Warum kein Wort über diesen Lärm-Unfug und euer Stimmverhalten in der letzten Brennnessel, die ja ziemlich kurz vor dem Krach erschienen ist?! Tue Gutes und sprich darüber, gell!

Hat sonst noch wer im Gemeinderat gegen diese Dumm-Förderung gestimmt? Bitte melden und laut kundtun.

Ja, liebe Leute. Solle noch jemand sagen, in Österreich gäbe es zu wenig Mitbestimmung und Wahlmöglichkeiten für die Bürgerleins! Denn, so wie es aussieht, dürfen wir jetzt ein drittes Mal üben, wie man einen HBP wählt. Bis zum dritten Wahlversuch werden ungefährt 60.000 Wahlberechtigte des ersten Wahlgangs in die ewigen Jagdgründe abgewandert sein. Dafür werden etwa genau so viele Junwählerleins nicht wählen dürfen. Soviel zur Fiktion des VfGH, man könne die Wahl unter gleichen Bedingungen wiederholen.

Wir wünschen eine schöne, ruhige Woche ohne Fluglärm. Jetzt heisst es, sich beim Büroschlaf erholen. Arm sind halt all jene, die nicht im Büro ihrer Arbeit nachschlafen können, gell, sondern die in Fabrikshallen, im Handel etc. ihrer Arbeit nachgehen müssen. Die können nur hoffen, den Schlaf am nächsten Wochenende in Ruhe nach holen zu können. So die Stadtgemeinde mitsamt Touristik nicht schon den nächsten Schlag gegen die körperliche und mentale Gesundheit der Bürgerleins geplant haben.

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Brot und Spiele und Krawall

Gastkommentar von Lärmgeplagter Innenstadtbewohner

Ja, liebe Babsy, die Kritik dieses Flug-Lärmterrors gestern über Gmunden teile ich hundertprozentig. Nachmittags ging ich am Traunsee-Ostufer baden. Ich wollte mich erholen und entspannen, aber von dem Fluglärm, dem Smog und Abgasausstoß der Flugzeuge bekam ich Kopfschmerzen. Die Leute am Badeplatz fanden die Show super, wiederum ein Beweis, dass die Dummheit wie Sie sagen, grenzenlos ist.

Da ich in der Innenstadt wohne, fand ich auch zuhause keine Ruhe, in der Nacht mußte ich die Fenster schliessen, denn mein Organismus hatte die Grenzen der Leidensfähigkeit erreicht.
Zu dem kommt noch, dass diese Wahnsinnsveranstaltung noch mit 5000 Euro von der sich ohnehin in starker Geldnot befindlichen Stadtgemeinde gesponsert wird. Ihr Angriff auf die Grünen, liebe Babsy, ist ungerechtfertigt. Denn bei der letzten Gemeinderatssitzung stimmten die Grünen gegen diese Flugveranstaltung, die im wahrsten Sinn des Wortes eine Terrorisierung der heimischen Innenstadtbevölkerung bedeutet. Allerdings wurden die Grünen von den anderen Parteien – wie immer bei Umweltfragen – überstimmt.

Ich frage mich, welche Gedanken machen sich der Bürgermeister und der Vize-Bürgermeister, der als Berufspilot federführend bei dieser Veranstaltung war, über die Umwelt, die sie ihren Kindern – beide Herren sind Familienväter – hinterlassen? Die politisch Verantwortlichen agieren, als ob es kein Morgen gäbe. Nur weiter so, nobel geht die Welt zugrund, sagt ein Sprichwort.

Im alten Rom, als die Zeiten schlechter wurden, gab man dem Volk Brot und Spiele, damit es nicht begreift, wie elendig arm es eigentlich ist. Wir befinden uns heute in einer ähnlichen Situation, die Zeiten werden prekärer, da muss man das Volk mit Lärm und oberflächlicher Unterhaltung betäuben und verblöden. Die Devise lautet: die Menschen müssen am Nachdenken gehindert werden!! Zudem kommt noch, dass die meisten sowieso zu feig sind, um dagegen aufzutreten. Wenn man sich gegen so eine Wahnsinnsveranstaltung äussert, wird man reflexartig angeschnauzt:: ….“es muss ja was los sein in Gmunden, sonst ist es eine tote Stadt“… Das ist leider das geistige Niveau der Mehrheitsbevölkerung, verursacht auch durch unser leidiges Bildungssystem und die Manipulation durch die Massenmedien.

Danke für den Hinweis auf das Stimmverhalten der Grünen! Wir können nicht alle Gemeinderatsprotokolle lesen. Ausserdem sind wir gar nicht auf die Idee gekommen, dass dieser Schwachsinn auch noch nach dem seit Köppl üblichen Giesskannenprinzip mit Steuergeldern begossen wird.
Und ja: es ist leider nicht nur das geistige Niveau der Mehrheitsbevölkerung, sondern auch mancher Politiker, wenn man heute in den OÖN diesbezügliche Aussagen der Stadtpolitik liest.
Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl



 

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