Überraschung, Überraschung: Kein Misstrauen gegen Sageder!

Heute:
Babsy Blitzschnell über eine SP-Kehrtwende
und über das beschissene Jahr 2016
GK von Eichhörnchen über die Stadtpolizei

Liebe Leserleins!

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Wie unseren Leserleins bekannt ist, gab es heftigen Zoff in der Gmundner SPÖ. Mittels Misstrauensantrag eines Teils der Geimeinderats-Fraktion sollte der rote Verkehrsstadtrat Sageder aus dem Amt gekippt und die Putschisten Kalif anstelle des Kalifen werden. Das ganze als Nacht- und Nebelaktion vorbei an anderen Fraktionsmitgliedern und entgegen die Statuten der SPÖ. Im kommenden Gemeinderat vom 26. 9. hätte der demokratiepolitisch extrem fragwürdige Machtwechsel stattfinden sollen. Jetzt scheint alles abgeblasen, denn in der Tagesordnung des Gemeinderats ist kein entsprechender Tagesordnungspunkt zu finden. Angesagt Revolten finden, wir wissen es seit langem, meist nicht statt.

Aber, liebe Leserleins, eines muss Ihre Babsy aber sagen: kein Misstrauensantrag heisst halt keineswegs, dass jetzt innerhalb der SP-Riege kuscheliges Vertrauen ausgebrochen ist. Ihr Babsylein würde lieber in einer Löwengrube übernachten, als im Kreise bestimmter SP-Funktionäre, gell!

Was die Verschwörer dazu bewogen hat, ihr zwischen dreist und zweifelhaft schwankendes Vorhaben letzten Endes ab zu blasen, weiss niemand ganz genau. Aus der SPÖ kommt nur Schweigen. Die Möchte-Gern-Aufständler, davor nicht fad bei der Veröffentlichung von Parteistellungnahmen, ohne vorher die Partei befragt zu haben, sind jetzt recht mundfaul. Keine öffentliche Erklärung. Nichts. Nur Schweigen im roten Wald. Irgendwann wird man sich aber aufraffen müssen, den eigenen Wählern und Mitgliedern zu erklären, was da eigentlich vor gegangen ist.

Man könnte natürlich hoffen, dass die Putschisten zur Vernunft gekommen sind, ihre Ämter niederlegen und neue Kräfte ans Ruder lassen. Ob dem so ist, wird sich weisen. Wir bezweifeln es. Zweifelhaft ist auch, ob damit die Querelen innerhalb der Gmundner SPÖ wirklich beseitigt sind. Man wird sehen, ob Vernunft und Erneurung nun endlich in die Stadt-SP einziehen. Die weitere Zusammenarbeit innerhalb der Fraktion ist jedenfalls durch die Vorgänge nicht leichter geworden. Wenn hier nicht schnell eine umfassende personelle Erneuerung erfolgt, muss man davon ausgehen, dass die SPÖ in den nächsten Jahren als gestaltende, innovative Kraft in der Gemeindepolitik ausfällt. Nicht, dass sie das in den letzten Jahren gewesen wäre, aber man hätte sich das als Folge einer Rundum-Erneuerung gewünscht, gell! So aber kann ÖVP-Bürgermeister Krapf mit grosser Ruhe und Gelassenheit auf seine Wiederwahl in fünf Jahren hin arbeiten. Die SPÖ in ihrer derzeitigen Form wird kein ernst zu nehmender Gegner sein.

Ja, liebe Leserleins, es steht schlecht um das Jahr 2016. Haben wir schon erwähnt, dass es ein Scheissjahr ist? Das am besten schon jetzt im September seine Koffer packen und gehen könnte? Wir haben David Bowie verloren, Ihre Majestät Prince und viele, viele andere. Politisch ist es auch ein Graus. Wir sagen nur Klebstoff, HBP und überhaupt. Aber jetzt auch noch das: Brangelina wird uns weggenommen! Doch keine Sorge: der Boulevard wird uns noch lange Zeit mit Scheidungsgeschichten beglücken, etwa mit den Auswirkungen des Besuchsrechts, dass die doch recht durchgeknallte Angelina Jolie dem Weichei Brad Pitt angeblich zugestehen will. Am Geld wird es nicht scheitern. Kohle haben die beiden mehr als genug gescheffelt.

Auch wer die über die Welt verstreuten Schlösser bekommt, sollte selbst bei längerem Streit zu keinem Wohnungsproblem führen. Brangelina ungewollt wieder vereint als Clochard-Pärchen unter einer Pariser Seine-Brücke. Nein, keine Sorge. Wohnungsprobleme haben nur jene schlecht betuchten armen Schlucker, die sich die Gschichterln über das Traumpaar hinein ziehen – aus gerade noch leistbaren, billigen Boulevard-Schundblättern. Angeblich hat der arme Herr Pitt für Frau Jolies Geschmack zu viel Gras inhaliert, zuviel Alk gegurgelt und die unübersichtlichte Kinderschar nicht nach den Wünschen seiner derzeitnoch Gattin erzogen. So ein Böser aber, gell! Die kleinen Rangen werden doch nicht mit ihm inhaliert und gegurgelt haben? Liebe Leserleins, was bin ich froh, dass ich keine Promi bin. Ehrlich. Ich kann gurgeln, pieperln, inhalieren was immer ich will, und in keiner Zeitung stehts. Und wenn ich einen Lover abserviere, steht es nicht einmal im Gmundl. Aber klar, der ist ja sowas von seriös, dagegen ist die Pfarrzeitung ein schreiendes Revolverblattl.

Obwohl, liebe Leserleins, eine Warnung am Schluss: ja nicht am Uhu schnüffeln, wie wir als Kinder das einst getan haben. Es kann nicht nur die Gesundheit gefährden, sondern auch Wahltermine, gell, wenns dann am klebenden Klebstoff mangelt.

Auf Wiederpicken!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Die Stadtpolizei

Gastkommentar von Eichhörnchen

Liebe Babsy, Se fragen, wo ist eigentlich die Stadtpolizei, vor allem wenn sie gebraucht wird? Einen kleinen Hinweis kann ich Ihnen schon geben: z. B. am Wochenmarkt, konnte ich beobachten, unterhalten sich die Stadtwächter zu zweit oder zu dritt mit Bekannten von ihnen. Die Stadtpolizei sollte eigentlich patrouillieren, wo möglich zu Fuß, so dass sich die Bürger sicherer fühlen. Ausserdem beschäftigt die Stadtgemeinde Parkwächterinnen. Personal gibt es genug, aber zum Tratschen soll es nicht bezahlt werden, so wie bei anderen Berufen auch nicht.
Warum hat man eigentlich einen Bundespolizisten als zusätzlichen Stadtpolizisten eingestellt? Denke, bei der Stadtwache ist es gemütlicher.


 

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