Keine Verschwörung – nur grottenschlechter Schurnalismus

Heute:
Babsy Blitzschnell nochmals zur
Causa Nr. 1 dieser Tage

GK Reinhold Kassmannhuber
„Eitelkeit – nicht Verschwörung“

Liebe Leserleins!

Wir sind sowas von froh, dass wir korrekt berichtet haben, was die Fragen von Ing. Hausherr in Sachen „Schenkung“ an die Gemeinde durch den Verein Pro Gmundner Strassenbahn betrifft. Wer sich wirklich objektiv informieren will (was nicht heisst, dass wir keine Meinung haben), der ist bei unserem Blog richtig. Wir sind niemandem verpflichtet ausser unseren Leserleins und dem Willen, die Menschen mit brauchbaren Infos und Einschätzungen der Lage zu versorgen. Dass wir das offenbar halbwegs zusammen bringen sieht man an den Zugriffen auf unseren Blog. Sogar jetzt zwischen den Feiertagen haben gestern und vorgestern rund 1.000 Menschen auf unsere Seite zugegriffen.

Das ist für einen kleinen, unabhängigen Blog, der nicht wie andere über finanzstarke Gönner verfügt, sensationell. Es ist das Vertrauen unserer Leserleins, das uns trägt. Auch wenn diese naturgemäss nicht in allen Fragen unserer Ansicht sind – aber sie wissen, dass unsere Infos zuverlässig sind. Das waren sie immer – und wir beweisen das seit Jahren vom Hotelbau zu Asam bis zu diversen anderen „Investoren“-Grotesken. Auf den Gmundl ist Verlass. Darum sind wir bei jenen, denen wir zuverlässig auf die mehr oder meist weniger wohllackierten Zehennägel steigen, nicht gut angeschrieben. Was wir als Lob sehen, gell!

Natürlich gibt es keine von OÖN-Brandner herbei fantasierte Verschwörung, das ist selbst eine Verschwörungstheorie, die Herr Schurnalist sich da zusammen konstruiert hat. Es ist einfach nur elendiglich schlechter Journalismus, Schurnalismus eben.

Sagen wir es mal laut und deutlich: wer sich in einem „normalen“ Beruf derartige Fehl- und Minderleistungen erlaubt, ist seinen Job los. Nur in manchen Berufen und in öffentlichen oder sonstigen geschützten Bereichen ist es möglich, derart grottenschlechte Arbeit abzuliefern, ohne Konsequenzen tragen zu müssen. Dort haben auch noch Machthaberer die Möglichkeit, ihre schützende Hand über ihre Vasallen und Söldnerheere zu halten.

Und nochmals sei wiederholt: das ist keine Debatte über die Regio und deren Sinnhaftigkeit. Diese Frage wird in den nächsten Jahren von den praktischen Ergebnissen entschieden und beantwortet. Dann wird sich zeigen, wer die Dinge richtig eingeschätzt hat: die Pro-Fans oder die Skeptiker und Gegner der Hochstapler-Eisenbahn quer durch Gmunden. In ein paar Jahren werden wir sicher wissen, wer die Genies und wer die Vollidioten waren, gell!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl


Es ist Eitelkeit und keine Verschwörung

Gastkommentar von Reinhold Kassmannhuber

Für den Straßenbahnverein ist es eine schöne Sache, wenn ein Schild mit Lob und Dankbarkeit für jahrelanges Lobbying an einer Hauswand in Gmunden prangt. Ehre wem Ehre gebührt. Wie wird man so geehrt?

Im Jahr 2013 versprach der Verein dem Gemeinderat 120.000 € um die Entscheidung für die Bahndurchbindung den Mandataren zu erleichtern. Eine schöne Sache, zumal die Abstimmung für die SRT positiv verlaufen ist; wie eigentlich üblich, gab es keine Bedingung für die Schenkung.
Nun legt im Jahr 2016 der Straßenbahnverein einen Schenkungsvertrag vor, der die Gemeinde zwingt, eine Weiche mit der Schenkung von 100.000€ zu finanzieren. Wenn die Stadt nach dem Willen des Straßenbahnvereines gestaltet wird, die Haltestelle Rathausplatz dem Verein passt und die Öffentlichkeitsarbeit für die SRT dem Verein genehm ist, werden noch weitere 30.000€ nachgelegt.

Es ist kein Verschwörungsgerücht, das im Artikel der OÖN krampfhaft konstruiert wird. Es ist die persönliche Eitelkeit der Protagonisten des Vereins: Gmunden und deren Gemeinderäte mit diesem Schenkungsvertrag vorzuführen. Der unmoralische und rechtlich eher nicht durchsetzbare Vertrag wurde nun, zu unguter letzt, im Gemeinderat mehrheitlich angenommen. „Hauptsache geschenkt, wird scho passen“, war auch die mehrheitliche Ansicht des Rechtsausschusses.
Passt aber nicht: Die Weiche wurde zu 80% vom Land finanziert, daher hat das Land Anspruch auf 80.000€. Die Verkehrszone Rathausplatz mit der Haltestelle wurde mit Bürgerinnen und Bürgern, Gemeindeverantwortlichen und dem Architekten in einem Bürgerdialog ausgezeichnet gestaltet. Worüber der Verein jedoch höchst unzufrieden ist – zuviel Platz und und viel zu wenig Haltestelle! Übrigens: Dieser Bürgerdialog, der von Dr. Retzl begleitet wurde, war das sehr erfolgreiche Pilotprojekt für eine Bürgerbeteiligung.

Gerne nehmen wir das Geld! Ohne Bedingungen, genau so wie 2013 versprochen.
Das Halten von Versprechen sollte doch ein höheres Gut als Eitelkeit sein.

Reinhold Kassmannhuber
BIG

Reinhold Kassmannhuber ist Gemeinderat der B.I.G. und Gmundner Baustadtrat.


 

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