Seebahnhof-Wunder?

Hallo!

Eigentlich haben wir geschlossen. Babsy macht bis April oder Mai ihre Diplomarbeit fertig und ist dafür in Klausur untergetaucht. Bruno ist bis Herbst unabkömmlich. Wir anderen vom Team haben es nicht mit dem Schreiben. Eigentlich diskutieren wir, wie und ob es mit dem Blog weitergeht.

 

Aber Aktuelles zwingt uns, zumindest ein wenig zu bloggen.

Also mache ich die provisorische Aushilfe. Sehr einfach und rudimentär. Hauptsache, die Infos gehen raus!

Ich heisse Charlie Chip und bin für die Gmundl-Technik zuständig. Ich bitte also um Nachsicht und Milde!

Ab geht die Post!

 

Ihr Charlie Chip

___

2.Presseaussendung

 

Fragen rund um das 12.500 m2 „Parkhotel“ Areal in Gmunden

 

 

Katz im Sack

 

So ist es!

 

 

 

 

 

Die Grundstücke die man für Gmunden kaufen willi

 

sind weder homogen noch wertmäßig richtig dargestellt.

 

 

 

a) Geologie: Auf großen Teilen des Grundstücks kann man überhaupt nicht oder nur unter besonderen Auflagen bauen. Sie sind de facto gelbe bzw. rote Zonen. Diese Teile sind geologisch sehr problematisch und nur durch hunderte Pfähle im Untergrund gesichert. So weit ich mich erinnere, gibt es Gutachten, dass Grundstückteile bei Bauvorhaben/Abgrabungen leicht ins Rutschen kommen könnten. Das sind natürlich sehr problematische Verhältnisse. Es könnten dadurch bei Baumaßnahmen auch Nachbarbauten in Bewegung kommen.

 

 

 

Geologisches Gutachten samt Stellungnahme der „Wildbachverbauung“ müssen vor Beginn der Kaufverhandlungen vorliegen. Absurd, auch für diese problematischen Grundstücke € 608/m2 zahlen zu wollen.

 

 

 

b) Standort: Die hinteren Teile des Grundstücks ( hinter der Kepplinger Liegenschaft) sind meiner Einschätzung keine € 608.-/m2 wert. Darüber hinaus haben die Anlieger Straßenrechte, die nochmals den Preis mindern.

 

 

 

c) Widmung: Was die restlichen Grundstücke betrifft, ist rechtlich vieles unklar. Niemand kann dort einfach bauen, da diese Grundstücksteile touristisch gewidmet waren. Niemand würde in Gmunden für einen touristisch gewidmeten Grund mehr als € 200-300/m2 zahlen. Kein wirklicher „Investor“ wäre so unklug, unter diesen Umständen einen Kauf anzudenken. Die Drohungen der Bank an Investoren zu verkaufen gehen ins Leere. Wenn unter diesen Umständen „Investoren“ trotzdem kaufen würden, müsste man wieder einmal damit rechnen, dass die Staatsanwaltschaft Handlungsbedarf hätte. Denn nur die Gemeinde selbst hat es in der Hand, „investorenfreundliche“ Widmungen für Teile der Grundstücke vorzunehmen. Die jetzigen Widmungen sind ohne Hotel-Querfinanzierung als Null und Nichtig anzusehen. Damit es klar ist: in Wahrheit bestimmt nur die Stadt den Wert dieser Grundstücke.

 

 

 

Unter diesen Umständen wären auch noch niedrigere Preise als € 360/m2 zu argumentieren. Die Bank muss so oder so verkaufen, um ihre Bücher in Ordnung bringen. Probleme, die ihnen der Luigi eingebrockt hat.

 

 

 

Noch etwas: Wir können uns sicher noch erinnern, als in der Ära Heinz Köppl vor ein paar Jahren beim Nachbargrundstück (das 11.500m2 Seebahnhofareal) ein Verkaufspreis von € 128.-/m2 an ASAMER als völlig gerechtfertigt dargestellt wurde. Das waren damals nahezu die selben Akteure, die heute der Bank, die uns letztlich alles eingebrockt hat, für ein nicht so hoch zu bewertendes Grundstück € 608.-/m2 an die Bank zu zahlen gewillt sind. Über die Schwindelei mit den € 360.-/m2 brauchen wir da gar nicht mehr reden. Wie argumentiert das Verhandlungsteam den fiktiven Wertzuwachs dieses Grundstückes von 475% seit 2010 ?

 

 

 

Einen schönen Abend in unserem schönen Gmunden

 

wünscht

 

Karl Kammerhofer

 

 

 

 

 

 

 

Ing.Mag. Karl Kammerhofer

 

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