Alles Fasching?
5. November 2013

Mir tun den Verdacht haben tun, dass hier in Gmunden ein paar Leuterln ned begreifen tun können tun, was der Unterschied sein tun tut zwischen Fasching und Nicht-Fasching, gell!

Wer tätert es nicht erraten machen tun: mirtun natürlich vom Lacus Infelix reden tun. Weil des tut auf keine Kuhhaut mehr gehen tun, was sich da abspielen tun tut (obwohl sich eigentlich, so hotelbaumässig gar nix abspielen tun tut, gell!). Damit das auf eine Kuhhaut gehen tun tut, müssterte die Kuhhaut ein paar Kwadratkilometer gross sein tun, was dann eine Riesenkuh sein tun müssterte, die was auf keine Alm hier in der Gegend passen tun täterte. Mir tun uns sicher sein tun, dass es in ganz Gmunden, im ganzen Salzkammergut keine so grosse Kuh geben tun tut. Ned so sicher tunmir uns sein, ob es in Gmunden ned an Ochsen geben tun tut, der was so gross sein tut. Da tunmir unsere Zweifeln ham tun, gell.

Also: wenn jemand einen Ochsen sehen machen tut, der was die Stadt verdunkeln tun tut und den Blick auf den Traunstein verstellen machen tut, und wenn der Ochs dann auch noch schwarz sein tun tut, dann tuts keine Angst haben tun, ihr, die ihr das sehen tut. Das tut net der Alkohol sein tun, sondern den Ochsen tuts wirklich geben tun. Weil das tut der Ochs sein tun, der was noch glauben tun tut, dass aus dem Koloss zu Asam noch was werden tun tätert können tun. Und auf die Haut von so einem Ochsen tätert das auch alles raufgehen tun, was sich so abspielen tun tut. Aber an schwarzen Ochsen kannst ned schlachten tun, gell, damit man an die Haut rankommen können tut, weil die tun unter Naturschutz stehen tun, weils schon bald die letzten sein werden tun, die was es geben tun tut. Weil die Wählerleins werden auf Dauer die schwarzen Ochsen ned wählen mögen tun, gell, weil sie immer so rindviehblöde Ideen haben tun tun. Milch tuns auch keine geben tun, die Ochsen. Und die Kuh tut auch nix von ihnen haben tun.

Aber mir tun ned über Ochsen schreiben wollen tun, sondern über neue Äusserungen vom BM Köppl, der was ein Schwarzer sein tut, aber kein Ochs, gell! Tuts das ned verwechseln machen tun, lieber Leserleins. Weil der tut jetzt sagen machen tun, dass er sich eine Fristverlängerung für die „Investoren“ vorstellen tun tätert können. Die müssterten nur eine (Originalton Köppl) „ordentliche Finanzierungszusage“ vorlegen machen tun. Halthalthalt! Gehts noch? Was soll das sein tun? Tut das ein gesetzlich abgesichertes Papier sein tun, oder tut das nur ein Wisch mit viel Blabla sein tun? Dreimal tunmir raten dürfen, liebe Bürgerleins und Leserleins. Erraten! Das tut ein wertloser Wisch sein tun, der ned einmal des Geld wert sein tun tut, was das Papier gekostet haben tun tut, gell! Weil mir können einem jeden bestätigen, dass mir ihm was finanzieren tun tun. Und zwei Tag drauf tun mir es uns anders überlegen tun und tun sagen tun: „Ätsch. Nix Finanzierung. Markt tut sich geändert haben tun, gell! Basel 95, mir tun kein Geld mehr hergeben tun tun. Gestern schon noch, aber heut nimmermehr. Mir tun das jetzt auch tun, eine Finanzierungsbestätigung erstellen. Mir tun uns selbst bestätigen tun (zur Vorlage an den Bürgermeister), dass mir uns finanzieren machen tun:

„Lieber Herr Bürgermeister! Mir tun hiermit bestätigen machen tun, dass mir ganz, ganz sicher das Hotel vom Asamer finanzieren werden machen tun, gell. Mir tun uns das Geld geben tun. Deshalb tunmir hiermit die Finanzierungsbestätigung unterschreiben machen tun und täterten im Gegenzug gern die Grundstückln bekommen tun, die was mir für das Hotel, das mir finanzieren aber ned bauen machen tun, brauchen täterten. Net jetzt, weilmir werden ned bauen, mir bestätigen nur, dassmirs finanzieren tun. Aber für die Zukunft tunmir uns die Grundstückln auf Lager legen. Weil man kann nie wissen tun, mir vom Team Gmundl tun an die Zukunft denken tun, und wennmir mal ein Geld brauchen tun täterten, könntenmir die Grundstückln verklopfen machen tun. Weil bei dem Einkaufspreis könnenmir die immer mit Gewinn verkaufen tun können. Mir bestätigen hiermit also die Finanzierung aus dem Sparstrumpf von unserer Uroma, den was wir aber noch suchen tun müssen tun! Weil des Geld tunmir wie jeder ordentliche Investor ned haben tun tun. Aber mir tun auch bestätigen tun, dassmir einen Investorensuchinvestor suchen machen tun, gell. Das wird schon werden tun. Irgend wann einmal halt, gell. Muss ja ned gleich sein, gell, weil Fristen verlängern, dass tun Sie eh irre gern tun machen tun, Herr Bürgermeister, gell. Tuns also bitte das Hotel ned rückkaufen tun, sondern tun Sie es uns rüber schieben tun, gell, weilmir haben jetzt die Finanzierung bestätigt haben tun. Mir tun total zahlungsfähig sein tun, weil mir sind so wie Sie zu allem fähig, gell!

Mit dem Ausdruck der allervorzüglichsten Finanzierungszusage Ihr Team Gmundl“

Jetzt tunmir warten tun, was der Köppl beschliessen lassen tun tut. Von denen mit dem Nasenring, gell, die was seine Gemeinderäte sein tun müssen. Mir tun echt gespannt sein tun, was er jetzt tun machen wird mit unserer Finanzierungszusage. Weil die muss uns erst einer nachmachen tun können, gell! So eine Zusage tutman ja ned so einfach zurückziehen tun können. Weil das tut man nicht tun. Auch wenn die Banken es manchmal tun tun, aber das sind halt Banken. Die tun ned so seriös sein wie mir, gell!

Mir tun also hoffen tun, dassmir noch vor dem 11. 11. um 11 Uhr die Grundstückln für das Hotel haben tun können tun. Weil dann tut der Fasching anfangen, und da tut man nurmehr Narren ernst nehmen tun. Aber keinen Hotelneubau, gell! Und den ganzen Hotel-Quatsch sollterte man auch ausserhalb vom Fasching nimmermehr ernst nehmen tun, gell! Weil ned einmal Faschingsnarren können bei dem Bau glauben wollen tun, dass er sich rechnen werden tun kann.

Team Gmundl. Wir investieren in Investoren.
Mir sagen jede Finanzierung gern zu. Anruf beim Notruf tut genügen tun tun.
Mir tun auch jedes Grundstück nehmen tun, versprochen! Hauptsache billig tuts sein tun.

Tschüss bis zum nächsten Mal!

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Nicht korrupt – korrumpiert!
23. Oktober 2013

Aufgrund der neuesten Entwicklung tunmir den Bericht über das Geheimpapier verschieben tun aufs Wochenende, gell. Weil zuerst müssenmir jetzt ein paar Sachen zum Aktuellen sagen tun, sagen tun lassen. Weil der Bruno Beinhart tut so lieb gewesen sein tun, schnell einen Kommentar für uns machen zu tun, der was sich beinhart gewaschen haben tun tut, gell! Mir hoffen, damit den Bürgerleins Mut machen tun zu können, damit jetzt niemand das Kopferl hängen lassen machen tun tut. Weil nämlich der Kampf weitergehen tun tut. Mir werden nicht aufhören tun, dagegen kämpfen zu tun, dass die Polidicker unser Vermögen verschwenden tun und uns Bürgerleins für Narren halten machen tun. Bahn frei für Bruno Beinhart! Auch wenns awengerl länger werden tun tut. Aber es tut halt auch eine längere Geschichte sein tun, gell! Undmir hier im Blog tun noch genug Platz haben tun auch für längere Gedankengänge. Weil in vielen Zeitungen tut es nurmehr kleine Häppchen geben tun, und die tun auch noch meist ganz ohne Gedanken sein tun, tun bloss gedankenlos daherkommen tun. Leserleins, ihr tuts schon wissen, wenmir meinen tun tun! Und los tuts gehen.

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Klartext mit Bruno Beinhart – Nicht korrupt, aber korrumpiert!

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Es kam, wie es zu erwarten war! Die Staatsanwaltschaft hat die Untersuchungen rund um die ganze Hotel-Sache eingestellt. Die Hotel-Sache stinkt, sie stinkt zum Himmel. Aber das ist kein Rechtsbruch. Ist nicht strafbar. Es war von anfang an klar, dass man die rauchende Pistole – so es sie gibt – kaum finden wird. Dazu müsste schon ein Insider den Mund aufmachen und die Pistole auf den Tisch legen (wie gesagt: immer vorausgesetzt, dass es sie überhaupt gibt. Es gilt die Unschuldsvermutung.)

Wie schon die KHG-Affäre zeigt, ist Korruption im strafrechtlichen oft nur schwer beweisbar. Vor allem, wenn es um wirklich viel Geld geht. Einen Beamten, der sich bei einem Mittagessen im Luxuslokal „anfüttern“ (im wahrsten Wortsinn) läßt, dem kann man das leicht nachweisen. Wenn Spendengelder irgend wo in eine parteinahe Organisation (oder in eine andere Gliederug der Partei) fliessen, dann kann man nur feststellen: Geld hat kein Mascherl. Wie will man einen Zusammenhang beweisen, zwischen einer Spende in Wien und einer politischen Handlung in Gmunden?

Dazu kommt, dass die Staatsanwaltschaft eine weisungsgebundene Behörde ist. Selbst wenn sie Verdachtsmomente finden sollte, heisst das noch lange nicht, dass ein Gerichtsverfahren eingeleitet wird. Das kann jederzeit von oben verhindert werden. Das soll ja nicht nur einmal vorkommen oder vorgekommen sein. Es gibt beweisbar auch den gegenteiligen Fall: im beinahe putinsche Ausmasse annehmenden Verfahren gegen Tierschützer griff keine Oberbehörde ein, als dort der Mafia-Paragraf bis zur Besinnungslosigkeit strapaziert worden ist. Gleiches widerfuhr Managern der Nationalbank, die im fernen Kasachstan einen Auftrag ergattern wollten, indem sie dortige Funktionsträger mittels einiger Scheinchen gewogen machten. Nicht schön zwar von denen, aber hier schlug man voll zu (weil es gegen Rote ging?) und klagt an wegen krimineller Bandenbildung. Was im Fall von Vorstandsmitgliedern der Nationalbank nun wohl wirklich etwas übertrieben ist. Nach diesen Kriterien hätte man wohl auch in Gmunden leicht eine Anklage konstruieren können: eine bunte Mischung aus Raika, Schotterbaron-Partie und ÖVP hat einen Hotel-Deal eingefädelt, der von Merkwürdigkeiten nur so strotzt. Ein böswillige Staatsanwalt könnte da bei entsprechender Weisung schon mal was versuchen in Richtung krimineller Vereinigung. Bloss: ob er damit durchkäme, das ist schon recht zweifelhaft. Ein Rechtsstaat verlangt nun einmal harte Beweise. Aber solch harte Beweise für Strafbares fand sich in diesem Fall halt nicht.

Es erweist sich wieder einmal: politische Probleme sind politisch zu lösen. Da waren die Grünen vielleicht zu naiv. Der Staatsanwalt hilft da nicht weiter. Das hat schon die alte Haider-FPÖ schmerzlich erfahren: kaum eine ihrer vielen Anzeigen hatte Erfolg. Aber politisch haben sie ihre Vorwürfe „rüberbekommen“ und Haider nahm einen kometenhaften Aufstieg. Die Grünen hätten – neben der richtigen Sachverhaltsdarstellung – auch viel mehr die politische Seite der Angelegenheit öffentlich darstellen müssen. Ohne öffentlichen Druck kann man in solchen Sachen nichts bewegen.

Man nehme das Beispiel KHG. Eine eventuelle Bestechung beim Verkauf der BUWOG-Wohnungen wird man kaum nachweisen können. Wer erwischt den KHG? Wie es aussieht: das Finanzamt (es gilt auch hier die Unschuldsvermutung)! Da im Falle des Hotels in Gmunden zwar öffentliche Werte in private Taschen flossen, aber offensichtlich steuerlich alles korrekt abgewickelt worden ist, wird sich an dieser Front nichts ergeben.

Trotzdem sollten die Herrschaften, die für die ganze Hotel-Malaise verantwortlich sind, jetzt nicht mit Triumphgeheul durch die Stadt laufen. Es gibt erstens so etwas wie einen Pyrrhus-Sieg. Motto: Operation gelungen, Patient verstorben. Denn die vielen Ungereimtheiten bleiben. Die Schwindeleien rund um angeblich vorhandene Investoren sind geschehen, die Bürgerleins werden das so schnell nicht vergessen. Dass der angebliche „Investor“ sich selbst schon eine Fristverlängerung bis März 2014 eingeräumt hat, lässt ahnen, in welche Richtung die Sache weitergehen wird. Halten wir fest: es gibt einen „Investor“, aber es gibt kein Geld. Jeder, der rechnen kann, weiss: dieses Hotel ist keine Investition, mit der man sein Geld zurückverdienen kann (von Gewinn ganz zu schweigen). Nicht umsonst haben die Verantwortlichen bis heute keine finanzielle Machbarkeitsstudie vorgelegt. Keine Kalkulation, keine Break-Even-Rechnung. Nichts dergleichen. Es bleibt der Verdacht, dass dieses Hotel gar nicht gebaut werden soll. Dass nur ein wertvolles Grundstück möglichst billig zur Abdeckung von Krediten an einen mächtigen Kreditgeber weitergeleitet werden soll. Dass in Wahrheit das Gebiet rund um Klosterplatz und Seebahnhof zu einem Baugebiet für hochpreisige Zweitwohnsitze gemacht werden soll – mit Anschluss ans öffentliche Verkehrsnetz um viele Millionen Euro. Die Gewinne fliessen in private Taschen. Die Kosten und Verluste tragen wir alle als steuerzahlende Bürgerinnen und Bürger. Die Gewinne diese Immo-Spekulation fliessen dafür über ausgeklügelte Konstruktionen steuerfrei in die Taschen weniger. So wird es kommen. Darauf darf gewettet werden!

Niemand sollte auch jetzt an den Unsinn mit dem Hotelneubau glauben. Gmunden ist zu spät dran. Auch die Wellness-Geschichte läuft sich gerade tot. Ein ruinöser Preiskampf ist im Gang, der Markt stöhnt unter einem Überangebot. Die „Therme“ in Gmunden wird ebenso ein Rohrkrepierer, würde genau dann eröffnet werden, wenn der Preiskampf (und die Schliessungen) im Wellness-Sektor den Höhepunkt erreichen. Auch hier soll wieder viel Geld und wertvoller Grund verschleudert werden. Auch hier stellen sich eine Menge Fragen, fallen viele Merkwürdigkeiten auf. Der korrumpierte Komplex aus Politik und Wirtschaft/Banken ist auch hier wieder um Werk – zum Schaden der Bürgerschaft Gmundens.

Der Fremdenverkehrsdirektor erklärt soeben, dass heuer wieder 200 Betten in Gmunden verloren gegangen sind und schließt daraus, dass man nicht ein, sondern mehrere neue Hotels in Gmunden brauche. Nach dieser Logik muss ein Bäcker, der nicht genug Brot verkauft, und darum sein Geschäft eigentlich zusperren sollte, nur drei weitere Filialen eröffnen, schon würde Brot in Hülle und Fülle über die Ladentische gehen. Wenn in einem Zug nur eine Person fährt, was tut man dann? Drei zusätzliche Züge einschieben, dann werden es schon mehr Passagiere werden. Wer so handelt, ist ein Pleitier. Es ist aber genau dieses Muster, nach dem der Hotel-Bau in Gmunden ablaufen soll. Die 200 Betten sind offenbar deshalb verloren gegangen, weil deren Eigentümer/Betreiber soviel Geld gescheffelt haben, dass sie die Zimmer jetzt brauchen, um all die viele Knete einlagern zu können. Wer es glaubt, der wird selig.

Nochmals: Es sollte kein Politiker nun laut jubeln. Die Staatsanwaltschaft hat keine Korruption erkennen können. Das ist zur Kenntnis zu nehmen. Aber: diese Stadt und ihre Politiker sind zutiefst korrumpiert. Was das heisst? Korruption ist ein Straftatbetand, Korrumpiertheit eine Form moralischer Fragwürdigkeit. Bei offener Korruption gibt es Leistung und Gegenleistung. In einer „bloss“ korrumpierten Gesellschaft gibt es diesen direkten Austausch nicht. Hier herrscht ein Klima gegenseitiger Gefälligkeiten, die nicht direkt aufrechenbar sind. Eine Hand wäscht die andere. Man hat es sich gemütlich eingerichtet. Man spricht miteinander, mauschelt sich was aus. Heute habe ich einen Vorteil, morgen tue ich etwas für dich. Leistung und Gegenleistung liegen nicht offen, sind nicht erkennbar verknüpft. Es ist ein System wechselseitiger Einflussnahme und Abhängigkeiten. Ein undurchdringlicher Dschungel von Politik und Wirtschaft, eine unscharfe Grenze zwischen politischen und wirtschaftlichen Interessen. Man wechselt munter von der einen auf die andere Seite und wieder zurück. Die Interessen der Stadt werden gleichgesetzt mit den Interessen eines grossen, örtlichen Unternehmers. Und über allem trohnt eine das Land beherrschende Bank. Und das Alles bis zum bitteren Ende (das die Asamers derzeit erleben, und das Hrn. Köppl noch bevorsteht). Oft sind alle, oder fast alle Parteien, in dieses Netz aus Abhängigkeiten verstrickt. Es ist das, was man Korrumpiertheit nennt. Interessant wird übrigens sein, ob die SPÖ nach dieser Entscheidung auf ihrer Linie pro Rückkauf bleibt oder wieder Richtung ÖVP umschwenkt.

Gmundens Politik ist durch und korrumpiert. Daran ändert keine Entscheidung einer Staatsanwaltschaft auch nur ein Jota. Die Wählerinnen und Wähler werden ihr Gedächtnis einsetzen müssen und ihre Courage. Wie gesagt: ein politisches Problem muss politisch gelöst werden. Indem dieses ganze Netz aus Abhängigkeiten abgewählt wird. Das geht nur durch einen Umsturz bei Wahlen, mittels einer durchgreifenden Änderung, welche die Verhältnisse wirklich zum Tanzen bringt. Ob die Zivilgesellschaft schon so stark ist, wird sich weisen. In den nächsten Jahren. Oder schon 2015. Wir Bürgerinnen und Bürger müssen uns auf uns selbst verlassen, die Dinge selbst in die Hand nehmen. Keine Staatsanwaltschaft der Welt wird uns dabei helfen.

Nachbemerkung: es ist erstaunlich, dass ein derart komplexer Sachverhalt wie die Vorgänge rund um den Hotel“bau“ und die Grundstücksverbilligung so schnell geprüft ist und alle Verfahren eingestellt werden. Man darf also gespannt sein, wie lange das lächerliche Ermittlungsverfahren, das von einem überforderten Provinzpolitiker gegen unbescholtene Bürger angeleiert worden ist, noch fortgesetzt wird. Von einer Staatsanwaltschaft, die sich nicht zu dumm ist, haltlose Vorwürfe zu verfolgen, weil einem Provinzpolitiker unangenehme Fragen gestellt worden sind. Man wird sehen, ob auch hier nicht endlich die einzig mögliche und längst fällige Konsequenz gezogen wird: Einstellung der Ermittlungen, da es den von diesem Provinzpolitiker behaupteten Tatbestand nie gegeben hat. Seiner Sachverhaltsdarstellung fehlt – im Gegensatz zu jener der Grünen zum Hotel – jedes rechtliche Substrat. Wie lange noch wird die Staatsanwaltschaft wie in einer schlechten Klamotte einem Phantom namens „Herr Gmundl“ nachjagen, während zum Himmel stinkende Merkwürdigkeiten in erstaunlich kurzer Zeit mit einer Verfahrenseinstellung enden. Hier stellt sich wirklich und ernsthaft die Frage der Verhältnismässigkeit.

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Mir tun hoffen tun, dassmir ned zuviel versprochen haben machen tun mit dem neuen Kommentar vom Bruno Beinhart. Die bisherigen Kommentare von BB tun jedenfalls auf grosses Interesse und noch grösseren Beifall gestossen sein tun.

Und am Wochenende tut der allergeheimste Geheimbericht kommen, der was endgültig klar machen werden wird tun, warum die Staatsanwaltschaft gar nicht anders tun machen hat können tun, als die Ermittlung rund ums Hotel und die Asamer-Spende einstellen zu tun. Also tuts euch überraschen lassen, Wählerleins, Leserleins, Bürgerleins! In Gmunden tut ja der Wahlspruch der französischen Revolution nur im Diminuitiv (=Verkleinerungsform) gelten tun: Freiheiterl, Gleichheiterl, Geschwisterlichkeiterl.

Tschüss. Das Team Gmundl

Nix als Fragen …
23. September 2013

Wennmir uns die Artikeln in den Zeitung so anschauen tun, die was erschienen sein tun, dann müssenmir sagen: es tut immer klarer und deutlicher werden, dass es da eine irre Mischkulanz von Interessen geben tun tut. Und ein grosses Spendenkartell der Spender und Bespendeten: weil nämlich auch die RAIKA tut einer der Spender sein, die was der ÖVP das Leben versüssen tun machen. Auf Gmunden tut das heissen: mir tun hier eine hygienisch bedenkliche wechselseitige Händewascherei haben tun vom Asamer, der RAIKA und der Gmundner ÖVP. Das tut natürlich ganz unschuldig sein: man tut sich ein Stückerl Seife teilen tun und das Handtuch, gell, und man tut gemeinsam die Bürgerleins einseifen, damit man sie besser rasieren tun machen kann.

Wir mir hören tun, tuts jetzt schon weitere Sachverhaltsdarstellungen an die Staatsanwaltschaft geben tun, wegen der Frage, ob die nicht auch prüfen sollterten, ob es jetzt – bei aufrechter Unschuldsvermutung – einen Zusammenhang geben tun tätert zwischen Spenden und politischen Handlungen. Das tut natürlich nur eine Frage sein tun, gell, weil wegen der Unschuldsvermutung, gell! Weil man wird sich doch noch gegenseitig die Pfoten waschen dürfen.

Und man wird nochmals fragen tun müssen:Tun die anderen Parteien auch mitwaschen tun mit ihre Handerln? Tun sie am selben Stück Seife nuckeln? Stehen ihnen dann die selben Seifenblasen vorm Mund?

Wie tut die Gmundner ÖVP ihre sehr, sehr teure Zeitung finanzieren???

Wann legt die Gmundner ÖVP ihr Budget für die Bürger offen auf den Tisch? Und zwar im Klartext, nicht irgendwelche Pseudounterlagen!

Gibt es Spenden von Asamer oder der Asamer-Gruppe an die Gmundner ÖVP? (Stadt oder Bezirk!)

Das würde die Bürgerleins schon noch vor der Wahl interessieren tun, damit man weiss, wen man wählen kann und wen auf keinen Fall!

Tschüss! Das Team Gmundl

 

Am Dienstag der Wahlwoche tuts dann wieder ein Wahlplakat aus der Serie „Wahlplakte, die Gmunden niemals erreichten“ geben.

 

 

Nicht locker lassen!
20. September 2013

Liebe Leserleins, Bürgerleins, Sparerleins!

Tunmir ein paar Tage vor der Wahl ned lockerlassen tun. Tunmir Fragen stellen tun. Tunmir uns wehren tun!

 

Herr Köppl!

Hat die Gmundner ÖVP von der Parteispende Asamers etwas abbekommen? (Wobei: ein Nein sagt nicht viel, weil Geld kein Mascherl haben tut).

Wieviel Geld hat die Gmundner ÖVP an Insteraten-Einnahmen für ihre Zeitung von der Asamer-Gruppe oder von Asamer persönlich eingenommen?

Herr Bürgermeister, wie ernsthaft kann die ÖVP die Interessen der Mehrheit der sogenannten kleinen Leute vertreten, angesichts der zu vermutenden Nähe Asamers zur ÖVP?

Diese Fragen stellen sich und Ihnen heute viele Gmundner Bürger!

Wir werden diese Fragen bis zum Wahltag (oder bis zu einer befriedigenden Antwort davor) täglich wiederholen und erweitern! Damit die Bürgerleins am Sonntag eine kleine Wahlhilfe haben.

Team Gmundl

PS.: So spassig darüber hinweg gehen zu versuchen tun, wie das der Dickinger auf Facebook machen tun tut, tut echt verantwortungslos sein tun. Der tut das nämlich verblödeln tun, anstatt ernsthafte politische Fragen stellen zu tun und sich vielleicht nochmal im Wahlkampf zu positionieren in dieser Frage! Tut er aber nicht tun. Warum? Was tut in der SP-Gmunden denn wirklich los sein tun? Eine Woche vor der Wahl, und die haben ned einmal noch eine Zeitung zusammengebracht haben tun. Seit bald vier Jahren nicht mehr. Da tut man sich schon fragen tun, warum das so sein tut, gell!

Und hier der Dickinger auf Facebook, damit alle Bürgerleins und Leserleins sich selbst ein Bild machen tun können tun:

„NEWS“ berichtet, dass der Gmundner Unternehmer Hans Asamer der Bundes-ÖVP eine Kleinigkeit von € 500.000,– zukommen ließ. „Gegenleistungen“, so sein PR-Berater, „wurden keine vereinbart, da es sich ganz klar um eine Parteispende handelte“. Ganz klar! Dies hat mich zum ketzerischen Gedanken verführt, dass ich die ÖVP-Kollegen im Gmundner Gemeinderat bei Gelegenheit einmal fragen könnte, ob die auch ein bisserl was bekommen haben?! Eine Parteispende oder so? Wäre eh legal, natürlich. Von „Gegenleistungen“ würde ich auch in diesem Falle nicht ausgehen … Soll ich mal fragen, was meint Ihr …?

Soweit der Dickinger/SPÖ auf Facebook. Tuts euch alle selbst ein Bilderl machen tun. Vielleicht tunmir nur was missverstanden haben, und das tut eine beinharte Anti-Korruptionskampagne gegen die ÖVP sein tun.

Team Gmundl

Korruption? Niemals!
19. September 2013

Mir tun uns fragen tun, was korrupt sein tut. Oder: ob was nicht korrupt sein tun tut.

Tunmir andersherum beginnen tun.

Vorige Woche hat eine Börsenfachzeitung gemeldet haben tun, dass die Banken dem Asamer-Konzern alle Zahlungen bis Ende des Jahres gestundet haben tun, also Kreditrückzahlungen und Zinsen. Das tut das Herz des kleinen Sparerleins ganz sicher mächtig freuen tun. Und nochmehr das des kleinen Kreditnehmerleins. Denn weil wenn das kleine Kreditnehmerlein zur Bank pilgern tut machen müssen, weil die Hackn weg sein tut, und man den Kredit ned zurückzahlen können machen tut, dann kann es damit rechnen tun, dass die Bank bestenfalls laut Wiehern tut vor Lachen, wenn man am Schalter sagen machen tut: „Tu ich kein Geld nicht haben tun, also bitte tuts mir alle Zahlungen aufschieben und die Zinsen bis irgendwann halt, Weihnachten vielleicht oder so. Und ausserdem bin ich vom Team Gmundl, gell!“ Also wahrscheinlich tut der sofort rausfliegen tun aus der Bank, und zwar sicher ned mit dem Privatjet, sondern per Fusstritt in den Hintern. Weil das kleine Kreditnehmerlein so deppert gewesen sein haben tut, ned gleich ein paar Milliarden Kredit nehmen zu tun. Deppert, wenn man bescheiden sein tun tut. Echt deppert. Belämmert. Bescheuert. Bekifft.

Weil wenn man 500 Millionen Schulden haben hat tun, dann kann man selber wiehern tun vor Lachen, weil was die Bank dann strammstehen und Zahlungsaufschieben machen muss, da tut man sich krumm lachen tun.

Jetzt hat eine Wochenzeitung gemeldet haben tun, dass der Asamer der ÖVP 500.000 Euro gespendet haben tun tut. Na, da tunmir aber schauen mit den Augerln, gell! Weil wennmir rechnen tun: 500.000 rein in die ÖVP weg vom Asamer, und viele, viele Grundstückmillionen raus aus Gmunden hin zum Asamer, dann tut das ein Geschäft gewesen sein tun. Aber nur ganz, ganz böse werden jetzt sagen tun: zwischen diesen beiden Vorgängen tuts einen Zusammenhang geben tun. Natürlich tuts da gar keinen Zusammenhang geben tun. Totale Unschuldsvermutung! Mir tun vermuten, das tut ein reiner Zufall sein tun. Weil alles andere wäre nämlich Korruption, nämlich net!

Weil das tut immer so sein: man spendet einer Partei, vor allem der ÖVP, vor allem aus lauter totalem Idealismus einen Haufen Geld, den man gar nicht hat – wenn man den Banken glaubt, die dem Asamer die Kredite stunden. Schon darum kann es gar nicht korrupt sein, weil es tut nicht dem Asamer sein Geld sein, das was er der ÖVP geben tun haben tut, sondern das tut das Geld der vielen kleinen dummen Sparerleins sein tun. Mir tun also festhalten tun: der Asamer tut nicht nur den normalen Bewohnern von Gmunden ganz billig teure Grundstücke abknöpfeln, wobei ihm die Gmundner ÖVP helfen tun tut, weil die ihm die Grundstückerln zuschieben tut, sondern er tut auch der ÖVP was spenden tun, was die kleinen Sparerleins, auch die aus Gmunden, so angespart haben, weil er das Geld eigentlich nicht haben kann bei 500 Millionen Verbindlichkeiten und Rückzahlungsstopp, gell! Mir tun also alles zahlen tun, gell, weilmir Idealisten sein tun. So deppert sind mir.

Aber nun tunmir mal ganz ernst was fragen tun:

HERR KÖPPL!
Ist von der Asamer-Spende was in die Gmundner ÖVP geflossen?
Wenn ja: wieviel???

Wenn ja: wie tut sich die Gmundner ÖVP bedankt haben tun?

Natürlich gilt die totale Unschuldsvermutung umfassend und uneingeschränkt.

Schön, gell, dass es Zufälle geben tun tut. Und noch was liebe Bürgerleins und Wählerleins: tuts am Sonntag in einer Woche nur eine Partei wählen, die was wirklich ned korrupt sein tun tut. Solche solls ja geben tun. Aber welche das sein tun, da müssen die Bürgerleins schon selbst draufkommen tun, gell, weil alles könnenmir ned verraten tun. Auch ned die Parteifarben, weil mir tun sowas von farbenblind sein tun. So wie der Asamer. Deshalb tut er immer den Schwarzen was spenden tun, weil er keine Farben sehen können machen tut.

Das Team Gmundl

PS.: Mit täterten auch ein bisserl ein Geld brauchen können tun. Mir fragen uns dauernd: warum spendet der Asamer uns niks? Mir tun zugeben tun: mir täterten dann gleich ganz freundlich über ihn schreiben tun, noch freundlicher, als was mir eh schon über ihn schreiben tun machen lassen. Weil nämlich eine Hand die andere waschen tun tut. Mir müsserten das Geld halt in einem dezenten Köfferchen bekommen tun, nächtens im Brandl. Unterm Tisch das Kofferl rüberschieben tun, gell. Mei, was täterten mir uns freuen über 500 Riesen. Mir hätterten vielleicht ned des Team Gmundl gründen sollen, sondern eine ÖVP. Weil nämlich nur den seinen gibts der Herr im Schlaf oder im Geldköfferchen, im imaginären.

Köppl: Gmunden wird total transparent!
1. April 2013

Na, hamma doch so angekündigt haben tun, dass das eine Sensation sein wird tun, was wir melden tun.

Ja, richtig gelesen haben tunma! In Gmunden tut jetzt alles transparent werden tun. Weil nämlich der Köppl sich nicht länger nachsagen lassen tun will, dass die kleinen Bürgerleins nicht kapieren tun können, was sich so alles abspielen tun tut. Weil das ist ab sofort alles anders.

Das tut man schon bei den neuen Seilbahngondeln sehen tun. Weil die sind nämlich sowas von transparent, da tut man richtig reinsehen tun. Nicht so heimlich, wie bei den alten Gondeln, da was man nie sehen hat können, ob überhaupt wer drinnensitzen tun tut. Da hat man nur rätseln tun können. Bei den tollen neuen Gondeln, die was angeblich jetzt kommen tun werden tun, da tut rundummadum alles aus Glas sein tun werden. Transparenter tuts nicht gehen tun. Da sehen dann die Gmundner Bürgerleins viel besser, wieviel Turistileins in den Gondeln reingepfercht sein tun. Da tut man dann wenigstens wissen tun, wieviele man abseilen tun werden wird müssen, wenn die Seilbahn einmal hängen bleiben tun wird. Was natürlich nicht vorkommen tun wird, weil das eine ganz neue und unglaublich moderne Seilbahn werden sein tut. Klaro, tut ja auch ganz neu gebaut sein tun, wenn sie denn eines Tages gebaut sein worden tun wird.

Aber das tut gar nicht das Wichtigste sein tun. Weil die Seilbahn tätert schon ein wenig z’wenig sein tun. Aber die Gmundner ÖVP und der Köppl haben sich jetzt total der Transparenz verschworen haben getan. Da tunma nur noch staunen tun können, weil nämlich es werden jetzt alle Toiletten im Rathaus und überhaupt auch die anderen öffentlich Toiletten mit Glastüren ausgestattet werden tun, nämlich ned. Nicht mit Milchglas, wer das denken tun tut, tut den Mut der GÖVP unterschätzen tun. Die tun das radikal angehen tun. Klarglas! Perestroika (oder wie das Zeug heissen tut, das was die Russen trinken tun).

Das neue Motto tut nämlich sein tun: kein Scheiss bleibt vor den Gmundner Bürgerleins verborgen. Tunma die Scheisshäusln öffnen, vollen Blick in alle Klomuscheln. Keiner tut hier mehr Pipi oder Aa machen tun ohne öffentliche Kontrolle, gell! Weil das ist nämlich die wahre Transparenz. Da kennma keinen Schenierer. Und wer glauben tun tut, er kann sich einen tragbaren Vorhang mitnehmen tun und die Tür verhängen tun, solange er sein Gschäfterl macht, der hat sich sowas von täuschen getan. Da wird hart durchgegriffen werden tun. Da tun die Haberer von der Stadtpolizei kommen tun und nehmen die Vorhänge weg und kassieren den Gmundner-Transparenz-Durchsetzungs-Euro, der was aber fünf Euro kosten werden tun wird. Wegen der EU, die was das verlangen werden tut.

Weil es geht nämlich darum, dass die Gschäfterln durchsichtig werden tun und nicht undurchsichtig bleiben tun werden. Unbarmherzig werden die jetzt durchleuchtet. Jedes Bürgerlein kann jetzt bei jedem Gschäfterl zuschauen. Soviel Transparenz hat es noch nie geben tun. Jetzt werma erst merken tun, wie arg die Gschäftln zum Himmel stinken tun, weil natürlich tut auch ein grosses Loch in die Türen kommen, damit das alles ordentlich durchlüftet werden tun wird. Uiuiuiui, das wird a Gerücherl tun geben werden! Zum Himmel wird es stinken tun. Ned so wie jetzt, wo nix nach was riechen tut, gell! Ob die Gmundner Bürgerleins das aushalten tun werden: soviel Transparenz und offengelegter Geruch (Gschmäckle, wie die Schwaben sagen tun tun)???

Und damit es keine Geheimnisse mehr geben tun tut vor die Bürgerleins,tut der Asamer dann auch den Bürgermeister gleich selber machen tun. Damit klar sein tun tut, wie die Entscheidungen fallen tun tun. Franks Gesetz: Wers Gouild hod, schaufft aun (mir wissen schon, der Frank, der was aus der Steiermark nach Kanada und jetzt wieder nach Österreich gehen haben getan tut, und jetzt überall kandidieren tun tut, nur die Steuern, die tut er blöderweise nicht hier zahlen tun). Also: der Asamer tut den Bürgermeister gleich selber machen tun, damit alles klar sein tun tut und transparent. Dann kann keiner mehr sagen tun: der Köppl tut mit dem Asamer mauscheln. Weil dann tut der Asamer gleich mit dem Asamer mauscheln, der kurze Amtweg, und wenn einer mit sich selbst mauscheln tut, dann tuns alle wissen, und dann tut es kein Mauscheln mehr sein tun. Kapiert?

Weil das tut ja auch eine Verwaltungsvereinfachung sein tun, wenn der Asamer sich die Gmundner Grundstückln gleich selbst billig verkaufen tun tut. Und die Verhandlungen mit sich selbst gleich selber führen tun tut, und net erst vorher dem Bürgermeister alles erklären tun müssen tut, was ja auch Zeit brauchen tun tätert, bis der verstanden haben tun tut, was der Asamer wollen tut, dass der Bürgermeister tun wollen tut. Kapiert? Um 128 Euro den Kwadratmeter verkaufts der Asamer dann dem Asamer und keiner tut blöde Fragen stellen, weil der Asamer natürlich keine blöden Fragen stellen tun tut. Das tun nur die dummen Bürgerleins tun. Um 128 Euro Grund verkaufen tun, das tut der Asamer selber auch können, zwas tun ma einen Bürgermeister brauchen tun! Alles in einer Hand, One-Shop-Stop, wie die das jetzt nennen tun, alles transparent. Alles auf kürzestem Weg.

Was der Köppl dann machen tut? Na, der wird der Transparenz-Beauftragte vom Asamer werden tun und darf den ganzen Tag mit dem Küberl und dem Fetzerl kontrollierend durch Gmunden patrullieren tun und muss drauf schauen tun, dass alles schön sauber und durchsichtig bleiben tut. Und dass die Pöpsche auch schön artig abgewischt werden tun, damit da keiner mit ungewaschene Handerln aus dem Häusl gehen tut, weil man muss das rechtzeitig lernen tun, dass eine Hand die andere waschen tun tut, gell. Von Häusl zu Häusl die Glastüren reinigen tun, wisch und weg, und schauen, dass ja keiner was Intransparentes tun tut auf einem Häusl. Und immer eine Hand die andere, gell …

Demnächst werden dann die Privattoiletten in den Gmundner Haushalten verboten werden tun, weil das tut nicht gehen, dass die Politik sowas von total transparent werden tun wird, aber z’Haus scheisst sich keiner was. Oder tut sich was scheissen, aber tuts nicht herzeigen, weil er lieber intransparent seine Gschäftln verrichtet. Aber das mit dem Verbot der privaten Scheisserei der normalen Bürgerleins hamma heuer ned durchsetzen tun können, das tut erst nach der näcshten Wahl kommen tun. Versprochen! Da tut sich der Köppl drum kümmern tun. Weil es tut nix über Transparenz gehen tun.

Tschüss!

Das Team Gmundl tut viele Eier unter der Schneedecke wünschen!

Der Parkplatz-Skandal – Den seinen gibts der Köppl im Schlafe
12. Dezember 2012

Mir haben recht ruhig sein tun getan, weil sich das im Advent eigentlich so gehören tun tätert. Aber jetzt hat die Gemeinde Gmunden wahr gemacht tun haben, was wir vom Team Gmundl schon vor langer Zeit vorausgesagt haben gut getan: die tun eine wertlose Wiese mieten, die was dem Vater vom Bezirkssekretär der ÖVP gehören tun tut. 8.000 Kwadratmeter um die Kleinigkeit von 89.500 Euronen im Jahr. Arbeitsloses Einkommen tuts da geben. Den seinen tuts der Köppl im Schlafe geben. Der schwarze Stadtrat John, der was ein besonders farbenfreudiger Politiker sein tut, tut sagen, dass es keine Alternative geben tun tut. Quatsch. Die Herrschaften hätten das selber vermieten tun sollen machen, wenn es so ein todsicheres Geschäft sein tut. Tut es aber nicht sein. Darum tun wir Steuerzahler, die was arbeiten gehen müssen, brennen, damit andere nicht arbeiten gehen müssen oder in berstimmten Parteisekretariaten eine gemütliche Kugel schieben tun können.

Und der John, der jetzt eingeschwärzt sein tut, tut wirklich unglaublich farbenfroh sein tun. Tut was von diesen Viechern haben tun, die sich in der Farbe der Umgebung anpassen tun machen. Zuerst hat er grün sein gewesen tun. Dann hat das Grün irgendwie schimmeln tun, also kein so edles wie es auf dem Edelschimmelkäse drauf sein tut, sondern irgend ein anderes Grün, das was ned so richtig bio sein tun hat wollen. Ungeniessbar halt. Also hat er weg von den Grünen gehen getan. Dann hat er bei den Roten anklopfen tun getan, sie dürfen ihn haben tun, wenn er auch bei ihnen wieder Stadtrat sein tun darf. Auf den haben die Roten aber nicht gewartet haben tun. Jetzt tut er bei den Schwarzen hocken, was nicht blöd sein tut, weil dort tut jetzt die Macht sein tun. Also wird er nicht auch noch zur FPÖ gehen tun oder zum Stronach. Aber bunt sein, das tut er schon. Hat das vom Busek und seinen bunten Vögeln, was ja lang her sein tut, mit irgendwas verwechseln tun getan, der John. Aber vielleicht tut er auch nur farbenblind sein tun.

Ein anderes Gerücht tun mir gar nicht glauben wollen tun. Dass der Grabner die Seilbahnanlieger verscheissert haben tut, so wie der Köppl die Gmundner verscheissern tun tut. Weil der Grabner hat zuerst den Sprecher der Seilbahnunterlieger mimen getan tun. Da hat der Köppl dann angeblich gar nichts anders tun machen können, als dem Grabner einen schönen Pachtvertrag aufdrängen zu tun, damit der Grabner der Seilbahn zustimmen tun tut. Die, welche was keine Wiese zum verpachten gehabt haben tun, sind jetzt die Depperten und werden enteignet werden tun. Aber das tut wirklich nur ein Gerücht sein tun, dass das so gelaufen sein tun soll. Weil es tut die österreichische Bundesverfassung gelten tun, dass nämlich niemand schuldig sein tut, den man nicht erwischt haben tun tut, und der was nicht verurteilt worden sein tut. Da tut die Unschuldsvermutung gelten tun. Aber die tut in Österreich grundsätzlich immer gelten tun. Mir vom Team Gmundl haben in Stein einen Haberer bei den Kieberern haben tun, der was immer sagen tun tut: sogar in Stein tuns alle unschuldig sein tun, auch die Verurteilten. Obwohl: in Stein, tut er immer sagen, in Stein tut keine Unschuldsvermutung gelten tun. Aber in Gmunden schon. Weil Gmunden hat zwar an Stein, den Traunstein, is aber nicht Stein.

Und jetzt tunma mit dem Köppl einen trinken gehen tun – auf die hart arbeitende Bevölkerung, die jenerne gut nähren tut, die nicht ganz so hart arbeiten tun müssen, damit sie mehr im Handerl haben tun als jemand, der den ganzen Tag buckeln tun muss. Aber so tut das sein tun: die welche was das Geld in der Hand halten tun, tun keine Hand frei haben tun zum Hackeln tun, und die was welche Hackeln, die tun keine Hand frei haben tun, um das Geld schön fest halten zu können. Das Leben tut ungerecht sein tun. Obwohl mir manchmal den Verdacht haben tun tun: ned des Leben tut ungerecht sein tun, sondern es sind schon die Leut, die was dafür sorgen tun, dass es ungerecht zugehen tun tut auf der Welt.

Und Tschüss!

Bürger gehts scheissen! Ein Geheimprotokoll.
9. November 2012

Ein bisserl verspätet simma dran, wir vom Team Gmundl. Weil mir haben das schon für Montag oder so versprochen haben tun. Aber mir ham länger gebraucht haben tun das zu prüfen, den Gmundner Unechtheitstest hamma machen tun müssen. Weil nämlich das tut eine Satire sein tun. Bitte alle mitschreiben tun: S-A-T-I-R-E.

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Mir vom Team Gmundl haben ein Geheimprotokoll aus der Ö VP für gewöhnlich nahe stehend tuenden Kreisen  zugespielt bekommen haben tun, das was zeigt, dass es sich dort abspielen tut, das mans nicht glauben tun will. Gmundenleaks. Wir haben natürlich wie das grosse Vorbild die Namen unkenntlich machen tun getan, bis auf was der Namen vom Bürgermeister sein tut, denn hamma stehen lassen tun, weil den tätert auch anonüm jeder erkennen können tun. Die anderen Namen hamma neu vergeben haben, weil damit man denen ned was antun kann. Ausserdem wollen wir selbst auch ned irgendwo im Eksil brummen tun müssen dürfen, so wie das der Wikileaks-Assange tun machen darf müssen. Im Brandl tätert man sich ja noch ein paar Stunden einsperren tun lassen mit genug Prowiant und Alk. Aber wenn mir auf der Dampf-Gisela See-Eksil beantragen tun müssterten, tätert das ned so gspassig sein tun. Aber wir tun eh ned wissen tun, obs am Traunsee noch a christliche Seefahrt geben tun tut, wo man Peule gehen kann tun, und wo einen keiner suchen und finden tun kann. Aber das ganze Jahr dann am Traunsee im Kreis herumfahren tun müssen sollen, das tut auch ziemlich fad sein tun. Vielleicht tut uns aber auch im Ernstfall die Ebenseer Befreiungsfront befreien tun und nach Ebensee in Sicherheit bringen tun. Ebensseer Botschaft tuts leider keine nicht geben in Gmunden, wohin man flüchten tun machen könntert.

Aber jetzt zu den Geheimen Protokollen derer von und zu Köppl. Ungekürzt, unkorrigiert, original (bis aufd Namen, gell!). So wies einer von der ÖVP zu Papier bringen getan hat. Mir können nix für die Deutschfehler dafür, gell!

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Schlechde Stimmung. Der Köppl had an roden Kopf. Die Gemeinderäte sind nichd alle ned da, und die was welche da sind, sind ganz ruhig. Mir tun seit einer viertel Stunde beschlussfähig sein tun, was aber wurscht sein tut, weil mir ex niks beschliessen dürfen. Dafür tun mir den Köppl haben, für Beschlüsse. Weil einer muss das Sagen haben und braucht sich auch nicht zu verantworten für was.

Köppl meldet sich zu Wort und erteilt es sich: „Mir tun des Volg sein tun, ja! Weil darum tumma Volkspartei heissen. Und wenn der Dickinger was anderes behauptet, ist er ein, ein, wehe das sagt einer weiter, dann ist er ein Arschloch. Weil mir sind nämlich des Volg, ned der Dickinger. Der ist ein Queruland und eine Arschgeigen. Unter uns kann man das so sagen. Immer tut er alles besser wissen und will die Bürger fragen, welche aber eh wir sind! Also soll er gefälligst uns fragen. Da hinten, ned dauernd schwetzen! Vom Grampelhuber red ich glei gar ned, der hat fast gsagt, i bin der Selbstmörder vom Stadtamtsdirektor. Wenn ich den sein Namen nur hör, lauf ich blau an wie a Forellen. Ich bin das Volg! Dass das klar ist! Wir samma das Volg sein tun. Aber ich bin der erste im Volg. Darum bin ich Burgamasta und ihr seids die Abnicker. Ja, jetzt alle üben. Schön alle einmal mit dem Kopf nicken, und noch einmal, und weils grad so schön geht, ein dritter Nicker. Geh, Schlaubach, ned Nickerchen, das ist einschlafen, sondern Nicker, das ist Ja-Sagen. Die erste Bootschaft ist also: mir sind das Volg. Da machen mir ein Plakat damit. Mein Gsichterl, das kennt man, und drunter: Er ist das Volg. Das soll uns der Dickinger einmol nachmachn. Der wird nie das Volg sein. Und das zweite Plakat, da samma mir alle drauf, ich in der Mitten und a bisserle grösser, Schniedelwutz, aufpassen, das geht dich auch was an, und da schreibma auch wieda rauf: Mir sind das Volg. Dann soll jemand das Gegenteil beweisen.

Ausserdem müssen wir jetzta noch festlegen, wer bei Gemeinderatsbeschlüssen die Rolle vom beteiligten Bürger übernimmt, weil mir machma jetzt Bürgerbeteiligung. Da Schlaubach steht für die Frauen in Stadt und Land. Der Schniedelwutz … SCHNIEDELWUTZ!!! Du übernimmst die Jugend. Mein Sohnemann, schön, so an Nachwuchs in der Politik zu haben, da weiss man, was man wem vererben kann, weil mir werden den Burgamasta in Zukunft vererben, dann hamma keine Scherereien mit den anderen Parteien, die was welche nur Posten haben und verteilen und Erbschaftssteuer einführen wollen. Mein Sohnemann vertritt die Pensionisten. Und ich vertritt den Rest vom Volg. Wenn mir jetzt wissen wollen, was das Volg denkt, dann können mir uns selba fragen. SCHNIEDELWUTZ!!! Ned schwetzen, du hast a Verantwortung als Bürgerbeteiligter für die Jugend. Wenn uns noch wer einfollt, vom Volg, der was jetzt net repäsentativ bürgerbeteiligt ist hier, dann übernimmt das der Asamer, weil der weiss genau wie der Stronach-Franzi, wo die einfachen Leut der Schuh drucken tut, wenn sie sich noch Schuh leisten können, oder wenns ihnen die Schuh no ned auszogen hat vor lauter Bürgerbeteiligung.
Liebe Freunde, Gerinnungsgenossen, ich dank euch allen für die lebhafte Diskussion und die einstimmige Zustimmung. So machen mir es. Es lebe das Volg! Es lebe der Burgamasta! Hoch soll i leben! I bin niemandem a Rechtfertigung schuldig, weil i nämlich die Mehreren bin!“

Köppl noch immer kopferlrot. Erschöpft. Schlaubach wischt ihm mit einem Feh-Taschentuch den Schweiss von der Stirn. Schniedelwutz tippt wie verrückt auf seinem Smartfon umadumm. Der Pardeivorstand spendet sitting ovations. Köppl dankt nochmals gerührt und spendet sich selbst standing ovations. Alle brechen in laute Rufe aus: Mir sind das Volg. Wir sind die beteiligten Bürger! Es lebe der Burgamasta! Es lebe sein Sohn Kim-il-Köppl. Es lebe die Erbfolge! Mir sind das Volg. Wers ned glaubd, kann scheissen gehen. Mir sind das Volg und zeigen der vereinten Oppostion wos langgeht.

Asamer spendiert eine Runde Zement für alle. Köppl wird auf den Schultern der Gemeinderäte einmal rund ums Rathaus getragen. Dabei rufen die Träger immer wieder laut im Chor folgende Worte in zufälliger Reihenfolge: „Seilbahn!“ „Asamer!“ „Hotel!“ „Strandbad herschenken!“ „Seebahnhof herschenken!“ „Volg!“ „Gehts scheissen!“ „Dickinger geh ham!“ „Grampelhuaber bleib zhaus!“ „Grüne nach Moskau!“ „Mir sind des Volg!“

Vor dem Brandl steht einsam, verlassen und unbeachtet Landeshauptmann Pühringer und versteht die Welt nimmer: „I bin das Volk! Die spinnen, die Gmundner ÖVPler!“

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Soweit das hochgeheime und brisante Dokument, welches uns direkt aus der ÖVP zugespielt worden sein tut. Mir ham natürlich die Unechtheit sofort prüfen lassen tun. Es tut kein Zweifel bestehen, dass der ÖVB das zuzutrauen ist, dass sie sich fürs Volk halten tut. Wir tun also von einer spezifisch Gmundner Echtheit des Dokuments ausgehen tun. Weil selbst wenns ned wahr sein tut, möglich sein tuts in Gmunden allerweil, sonst täterts des alles ned geben tun, was es in Gmunden geben tut, gell! Und sonst täterts anderes geben, was mir braucherten, was es aber ned geben tun tut.

Tschüss!

Herr Bürgermeister! Stoppen sie das Gmundner 100-Millionen-Ding!
12. September 2012

Liebe Leute!

Wir beginnen diesmals ein wengerl verwirrend und widmen uns zuerst dem Wortfeld „stehlen“. Ist nämlich eine kleine Übung in Sozialkunde und Deutsch.

Jeder kennt das aus der Schule: da muss man alle Wörter auf einen Zettel schreiben, die einem zu einem anderen Wort einfallen tun, und mit denen man das Wort umschreiben tun könntert, wenn man es denn können tätert. Wir haben hier unseren Versuch machen getan. Wem noch mehr einfallen tun tut, bitte mailen oder kommentieren tun.

abgreifen
abnehmen
abräumen
abstauben
an sich bringen
ausbeuten
ausnehmen
ausplündern
ausrauben
ausräubern
ausräumen
beiseite bringen
berauben
bestehlen
einsacken
einstecken
entreissen
entwenden
entwinden
erbeuten
erleichtern
grapschen
greifen
krallen
mitnehmen
nehmen
neppen
plündern
rauben
sich aneignen
sich befreien
sich bemächtigen
sich vergreifen
stehlen
unterschlagen
veruntreuen
wegnehmen
zuschanzen
zuschieben

Warum dieses niedliche Wortfeld? Weil es beim 100-Millionen-Ding um Diebstahl geht. Nicht im strafrechtlichen Sinn, eh ned. Aber moralisch und politisch als Wertung. Weil das 100-Millionen-Ding nämlich ein Attentat auf die Zukunft ist, auf die Stadtbudgets der nächsten 40 Jahre. Mundraub an der Zukunft. Aber bitte weiterlesen.

S. g. Herr Bürgermeister Köppl!
Wir vom Team Gmundl, die was wir keine grossen Politiker oder Mathematiker sind, sondern bloss nur kleine Bürgerinnen und Bürger, unbedeutende Bürgerleins halt, haben vorgerechnet, was ein 100-Millionen-Ding ist. Wir haben nur noch nicht gesagt, um was es sich drehen tun tut. Das wissen nur ein paar Eingeweihte und ein paar Gneisser, die geschnallt haben, was gemeint sein könnte. Die 100 Millionen sind in guten, alten Schillingen, Alpendollars, gerechnet, weil man sich da was drunter vorstellen können tun tut. Weil nämlich die Euro eine billigere Optik machen, weshalb nämlich immer von Euro die Rede ist, wenn wir Bürger was blechen müssen, aber man vor unseren Augen mit Schillingen wachelt, wenn wir angeblich was bekommen.

Es geht nämlich um 80.000 Euro im Jahr. Dazu ein Vertrag, der was das auf 40 (vierzig!) Jahre fixiert, absichert. Und weil ma nämlich ned kleinlich sein tun tut, tut mas auch noch jedes Jahr erhöhen, die 80.000 Euronen, damits ned weniger werden (wie das Geld in den Taschln von uns Normalobürgern), um die Inflationsrate werdens erhöht, die eh schon läppischen Achtzigtausend. Irgendein Index halt. Da wird einer einzigen Familie, zu der was Ihr Herr Bezirkssekretär der ÖVP Gmunden gehört, weil er nämlich Sohnemann ist und net nur Sekretär, wird denen auf vierzig Jahre ein bombiges Einkommen gesichert. Da hat ihr glücklicher Herr Bezirkssekretär heute schon ausgesorgt, der was ja einstmals den Vertrag vermutlich erben wird, obwohl wir dem Erblasser natürlich nicht vorgreifen können, aber schon heute für eine ordentliche Erbschaftssteuer sind. In dem Fall für möglichst nah bei 100 Prozent. Weil das nämlich unser Geld sein tut, was da kassiert und abkassiert etc. werden soll. Alles rechtens natürlich, so mit Vertrag und Notar und Mehrheitsbeschluss. Gratulation zur Zukunftssicherung des Bezirkssekretärs!

Das können nämlich 99,99 % der Gmundner Bürgerinnen und Bürger ned von sich sagen, dass sie aus dem Schneider sind. Weil sie nämlich eher in der finanziellen Zwangsjacke stecken, und die Dodeln sind, die was das zahlen müssen. Vierzig Jahre lang. PachTeuro für wertlose Grundstücke unter der Seilbahn. Die welche was man angeblich als Parkplatz für die Seilbahn braucht und für das Lacus Infelix. Die Gemeinde, also wir alle, logo, brennen das. Dabei zahlma jetzt schon überhöhte Gebühren (Müll!!!), damit sich die Stadt was leisten tun kann. Und was sich da so geleistet wird, geht auf ka Rindviechhaut net.

Man muss sich das vorstellen: 80.000 Euroeier im Jahr für wertlosen Boden, gesichert auf 40 Jahre. Man kanns gar net oft genug wiederholen tun. Damit es alle auch wirklich begreifen: das österreichische Durchschnittsnettoeinkommen von normalen Arbeitern und Angestellten jedweden Geschlechts beträgt 13.900 (Arbeiter) und 23.400 (Angestellte). Da ist schon das Urlaubs- und das Weihnachtsgeld dabei. Wenn die Bezieher der 80.000-Teuro-Pacht sehr deppert versteuern, bleiben ihnen netto 40.000 ohne einen Finger krumm gemacht zu haben. Entschuldige, glatt vergessen, einmal wurdert der Finger im Ernstfall dann doch krumm gemacht worden sein: fürs Unterschreiben des Vertrags.

Für soviel Kohle muss ein Angestellter zwei Jahre buckeln, ein Hackler beinahe drei Jahre. Kann aber dauernd rausfliegen, nix Gehalt, nix Lohn. Andere haben dafür 40 Jahre Garantie auf arbeitsloses Einkommen, für das wir alle brennen und buckeln müssen werden dürfen. Mir zahlen Dodelsteuer, damit die Pacht reinkommt für wertlose Grundstücke, weil dort nix gebaut werden dürfen darf, wegen der Seilbahn, die oben drüberfahren tun wird (so wie man unten über uns drüberfährt in der Stadtpolitik), wenn sie irgendwann doch noch gebaut worden werden sein solltert. So einen Vertrag kann man Diebstahl an der kommenden Generation nennen tun. An uns jungen, die was wir im Team Gmundl sind, weil wir uns um die Zukunft von unsereins selbst und von Gmunden und überhaupt nämlich sorgen tun.

Darum unser kleines Wortfeld zum Wort „stehlen“ am Beginn dieses Kommentars. Weil nämlich wir bestohlen werden mit einem solchen Vertrag. Nicht rechtlich, eh ned, eh klar. Die Mächtigen können es sich nämlich immer richten tun. Darum steht im Wortfeld auch das Wort „bemächtigen“ und „sich bemächtigen“. Es ist die Art von Diebstahl, die was nämlich in keinem Strafgesetzbuch bestraft wird. Drum darf man es tun tun, wenn sich niemand wehrt.

Herr Bürgermeister! Tun Sie den Diebstahl an unserer Zukunft stoppen, an uns und unseren eigenen, noch zu bastelnden Kindern! Wir tun von vierzig Jahren reden, auf die man die Gemeinde mit einem solchen Vertrag binden tut. Völlig überflüssig. Drei oder fünf Jahre tätertens auch tun. Und viel weniger Kohle. Ein paar Tausender im Jahr und baba und fall net! Ghalt dir deine Ramschgrundstücke. Parken kann man auch anderswo.

Wir tun nämlich überhaupt net einsehen tun, warum da ein Einzelner und seine Nachkommenschaft die nächsten vierzig Jahre ganz ohne Arbeit jedes Jahr dreimal soviel kassieren dürfen sollterten, als wie ein Hackler, der was net weiss, wie er mit die paar Netsch durchkommen sollen können tut. In Gmunden brauchen wir in diesen Zeiten wieder einen Sozialmarkt, und die Gemeinde wirft einer Einzelperson völlig sinnlos 100 Millionen Schilling nach! Das ist keine Gerechtigkeit nicht. Das ist unsozial. Asozial, mit megafremdwortmässigem Verlaub.

Herr Bürgermeister! Früher waren auch Christdemokraten gegen solche arbeitslosen Einkommen! Besinnen Sie sich Ihnen! Stoppen Sie diesen Wahnsinn.

Die anderen Parteien haben angeblich im Stadtrat dagegen gestimmt. Aber warum sagen die das nicht laut? Warum erheben die nicht die Stimme und erzählen den Bürgern, was da geplant war oder ist?

Herr Bürgermeister! Sie haben erst vor kurzem sowohl im Fernsehen als auch in der Kronenzeitung bestätigt, dass sie über Parkplätze verhandeln. (Übrigens: im Fernsehen war Ihr Kopferl ziemlich rot. Sie sollterten was gegen den Bluthochdruck tun, wiel nämlich der is sowas von ungsund, gell, und wir wollen sie noch lang haben, ned unbedingt als Bürgermeister, aber als einfachen Bürger Köppl, und weniger Salz essen, na vergessens das mit dem Salz, das ist schon wieder widerlegt, und net soviel aufregen, und weniger Geld ausgeben für wertlose Grundstücke, und mehr Geld verlangen für wertvolle Grundstücke, wir sagen nur Seebahnhof, das alles hilft alles gegen Hochdruck!) Warum sagen Sie nicht laut, um welche Beträge es geht? Wer hier profitiert? Dass das ein Diebstahl an der Gmundner Jugend ist!

Herr Bürgermeister! Stoppen Sie den Wahnsinn! Kein Mensch kann heute wissen, was in vierzig Jahren sein wird. Aber Sie wollen einen Vertrag machen, der das Budget auf Jahrzehnte belastet. Sie wollen arbeitsloses Einkommen auf der Basis wertloser Grundstücke ermöglichen, wenn man den Gerüchten glauben darf.

Verhindern Sie das 100-Millionen-Ding oder nehmen Sie Ihren Hut!

Die nächste Wahl tut nämlich bestimmt kommen tun. Da werden dann die Bürger Ihnen Ihren Hut grapschen, wenns blöd lauft für Sie, gell! Vielleicht werden die Bürger bis dahin vieles vergessen tun haben. DAS ganz sicher nicht. Weil da nämlich wir vom Team Gmundl sein tun. Wir tun nichts vergessen tun. Wir werden die Leute daran erinnern machen: ob Sie dieses Wahnsinn aufgehalten oder aber ermöglicht tun haben! Dschango vergisst, wir nicht!

Das werden wir tun, nämlich die Leutln erinnern, gell, ganz sicher, weil es nämlich um die Zukunft von uns allen tun gehen tut.

Nachbemerkung: Es gibt ein Märchen aus einer fernen Stadt, die was angeblich ein bisserl was ausschauen tut wie Gmunden, isses aber ned, eh klar, und dort sind Leute fest davon überzeugt, dass ein Neubau der Seilbahn auf ihren Hausberg verhindert werden soll, weil dann wertlose Grundstücke auf einmal preislich aufsteigen wie Raketen. Dort gibt es angeblich ganz Oberschlaue, Typen, die sichern sich doppelt ab: wenn sie die Seilbahn als Anlieger nicht verhindern können, kassieren sie halt von der Gemeinde viele, viele, dutzende Millionen Schilling Pachtgebühr. Ein Zehntel von einer Milliarde Schilling. Aber da tut es sich ganz sicher um ein dummes, ganz ein dummes Märchen handeln tun. Weil es nämlich in Gmunden keine Oberschlauen nicht geben tut. Nur Unterschlaue. Und weil nämlich im übrigen wie immer die Unschuldsvermutung gilt. Eh klar, gell!

Auf wiederlesen! Tschüssi!

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