Ahnungslos oder …?
22. Dezember 2014

adventkerze_4Heute:
Ewig grüsst das Seehotel
Gastkommentar von Damostzipf

Liebe Leserleins!

Habe mich seit Samstag erholen müssen. Von den Aussagen unseres neuen Bürgermeisters in der Krone vom Samstag.
Mir fiel zu seinem Statement sofort ein leicht abgewandeltes Gedichterl ein:
Immer wenn man glaubt, es geht nicht mehr,
kommt noch was Blöderes daher.

Weil die ÖVP im letzten Wahlkampf den Rand nicht vollbekommen hat, weiss sie jetzt nicht, wie sie den Bürgerleins die ganzen gebrochenen Wahlversprechen verklickern soll. Die haben uns ja das Blaue vom Himmel herunter versprochen, eh alles um unser eigenes Geld, gell, aber nicht einmal das haben sie hinbekommen. Ausser der Grünbergseilbahn und ein paar Mille neuer Schulden ist nichts zu sehen. Da kann man schon ins Rudern kommen.

Also tritt der neue Bürgermeister an und erklärt: „Keine Therme ohne neue Gästebetten.“
Gehts noch? Hat der Herr Bürgermeister nicht kapiert, dass er zuerst einmal der Bürgermeister der Gmundnerleins ist und nicht der Bürgermeister der Touristengemeinschaft? Gmunden ist eine reiche Stadt, hat Millionenschulden angehäuft und war nicht einmal in der Lage, ein ordentliches Hallenbad für die Bürgerleins zu bauen. Ein wichtiges Vorhaben übrigens auch unter dem Aspekt der Gesundheit, gell! Vom Schwimmunterricht über Reha-Schwimmen bis Senioren-Schwimmen – eine wichtige kommunale Aufgabe. Wichtiger als Tunnelbauten und Stadtverhässlichung.

Dass ein Hallenbad vielleicht (vielleicht!!!) auch Nebenwirkungen in Richtung Tourismus hat, ist gut und auch anzustreben. Aber zuerst geht es um die Bürgerleins der Stadt, gell! Dazu kommt, dass der BM noch immer nicht überzuckert hat, dass es in Gmunden keine Therme gibt. Das Geschwafel von der Therme ist Unsinn. Wir reden von einem Hallenbad. Das kann man dann verkaufen, wie man will: als Wellness, Sport, Kur, Kultur – was auch immer, ist ziemlich egal. Nur nicht als „Therme“. Was übrigens überhaupt nicht geht: zehn Mille dazuzulegen und gleichzeitig das alte Strandbad zu zerstören.

Besonders dummdreist ist aber die Verknüpfung des Hallenbads mit einem Hotel auf den Seebahnhofgründen. Also wirklich, mir fehlen die Worte, wenn der BM in der Krone verlautbart: „Derzeit gibt es zur Therme keine Gespräche. Und ohne ein neues Hotel am Seebahnhofareal würde diese auch keinen Sinn machen.“
Zuerst ein sprachlicher Einwand, der gute Mann ist immerhin auch Deutschlehrer: verpönter Anglizimus, gell: „Sinn machen“ (eine wortwörtliche Übersetzung kommend vom englischen „it makes sense“). Bei uns heisst das korrekt „es ergibt keinen Sinn“ oder „ist sinnlos“. Sollte man wissen, wenn es eine der wichtigsten Aufgaben des eigenen Berufs ist, den jungen Menschen gutes Deutsch beizubringen. Das macht man aber mit solchen Sätzen in „keinster“ Weise (um ein anderes Monstrum des täglichen Quacksprechs zu bemühen). Verlottern kann man die Sprache später, nach der Schule, immer noch lassen, wie der Herr BM im Interview und wir hier im Blog täglich beweisen 😉 Aber gut, soll sein, der Mann hat halt schnell von Schulsprache auf Politiker-Quack-Unsinns-Sprech umgestellt. Ist ja nicht schwer. Eine Art Pidgin-Deutsch eben. Wir vom Blog bemühen uns wenigstens um originelle Falschsprache, gell, eine, die was sinnerhellend sein tun tut. (Uff, danke Bruno, für die Hilfe, auch wenn Du schon wieder Fieber hast, echt Scheisse, Dein Rückfall!).

Was aber das Hotel auf den Seebahnhofgründen mit einem falsch als „Therme“ bezeichneten Hallenbad zu tun haben soll, kann der Herr BM uns sicher nicht erklären. Oder glaubt er im Ernst, dass Leute nach Gmunden kommen, in ein Hallenbad auf der Toskana gehen, und dann quer durch die Stadt zum Lacus Infelix-Hotel fahren würden? Nicht einmal, wenn es dereinst die Regio-Durchbindung gibt, denn das Bad würde nicht an der Strecke liegen.
Wenn ein Hotel nicht innerhalb von 2-Minuten Gehweite vom Bad ist, am besten neben, über oder unter dem Bad mit Durchgang, dann kann man es touristische vergessen, in einer Zeit, da jedes bessere Hotel eine hauseigene und meist grosszügig ausgestattete Wellness-Landschaft hat. Natürlich nicht in Gmunden, da ist man froh, wenn es Fliesswasser im Zimmer gibt. Darum kommen die Forellen auch so gern zu uns, gell!

Also nochmals für den BM, zum Studieren während des weihnachtlichen Nachsitzens. Ihre Babsy hat es ja nicht so mit dem Auswendiglernen, aber vielleicht hilft es dem BM in diesem Fall auf die Sprünge, wenn er das solange memoriert, bis es auswendig sitzt:
1.) Es gibt keine Therme in Gmunden!
2.) Das Hallenbad ist zu allererst für die Bevölkerung notwendig. Für die ist das Bad, und die muss es auslasten. Touristische Effekte entstehen nebenbei, sind aber nicht ausschlaggebend.
3.) Ein Hotel kann von einem Bad nur profitieren, wenn die beiden unmittelbar nebeneinander stehen (wie es etwa beim Modell von John der Fall sein könnte).
4.) Die Verquickung der Hallenbadfrage mit dem Problem Seebahnhofgründe ist politisch unehrlich, ein Taschenspielertrick, um sich aus der Verantwortung für gebrochene Wahlversprechen zu ziehen. Demnächst sind dann die Gegner des Seehotels schuld, dass es kein Hallenbad gibt. Die Grünen auch. Und die IS sowieso. Den Putin nicht zu vergessen. Und überhaupt die ganze Welt mit Ausnahme der ÖVP.

Herr Bürgermeister, mit dieser Aussage sind Sie schon bei der Aufnahmsprüfung als BM-Lehrling durchgefallen. Sorry. Da heisst es über Weihnachten nachsitzen und büffeln. Vielleicht verstehen Sie es dann: Hallenbad hat nix mit Seebahnhof zu tun. Therme gibts net in Gmunden. Und keine Anglizismen verwenden als Deutschlehrer!
Am 24. 12. dürfen Sie sich frei nehmen vom Üben. Sie sollen ja nicht vorzeitig ein Burn-Out bekommen. Ein politisches Black-Out haben Sie eh schon!

Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl
PS: Nein, es gibt keine Schonfrist. Erstens hat der Herr BM erklärt, keine zu brauchen. Und zweitens: warum spricht nie jemand von einer Schonfrist für uns Bürgerleins???


 

Ein Tag in Gmunden

Ein Gastkommentar von Damostzipf

Ich fahre von wien aus mit dem ICE direkt nach gmunden, da die gleise ausgebaut wurden ist das jetzt wirklich möglich.
Als mein zug in den neuen gmundner bahnhof einfährt, staune ich nicht schlecht.
Ein eigener stadtteil ist der bahnhof jetzt, wo sich ein hochhaus an das andere reiht… geschäfte firmen… hier ist was los…

Zur begrüssung bekommt jeder reisende einen Korb voller Geschenke.
Darin eine kleine krapf-statue … gmunder keramik… gutscheine für die therme ein… fahrplan der regio tram und der neue stadtplan… mit den neuen 31 Stadtteilen.

Ich steige aus, und auf mich wartet schon die regio tram … geräumig wie in einem flugzeug und mit bordservice… luxus pur…

So fahre ich zum neuen seebahnhof… als ich ankomme, staune ich nicht schlecht… der neue seebahnhof schaut aus wie das schloss schönbrunn… nur grösser und schöner.

So wandere ich zum seehotel… und kann es nicht glauben: das seehotel schaut aus wie das Kolosseum in rom, nur schöner und viel grösser… da ist was los hunderte urlauber aus der ganzen welt stehen schlange um ein zimmer zu bekommen.

Ich beschliesse in die gmundner therme zu fahren mit der regio tram… unterwegs sehe ich die innenstadt: hier steppt der bär! Win geschäft nach dem anderen sperrt auf, und mit einer glasbrücke ist die innenstadt mit dem einkaufspark verbunden.

Als ich in der therme ankomme, bewundere ich das riesengebäude, das halb am ufer und halb im traunsee steht als pfahlbau. Leider sind bereits 500 gäste in der therme, und ich will nicht warten, also auf zum grünberg.

Auf der fahrt dorthin mit der regio tram komme ich am neuen parkhaus von gmunden vorbei. 51 stockwerke, platz für tausende autos und alles voll… wahnsinn!

Schliesslich fahre ich mit der luxus seilbahn auf den grünberg… dort eine riesenüberraschung… auf dem grünberg wurde disneyland nachgebaut… hunderte urlauber geniessen einen Tag voller Attraktionen …

Gerade wil ich in den Park gehen da… läutet mein wecker!!!

Nur ein Traum!!!!! Ach wie schade… ach wie traurig… zum glück wird der traum mit herrn krapf 2040 wirklichkeit… zufrieden schlafe ich wieder ein…


Die Postings von gestern, umgkehrt polnische Notation.

AndyB
Gesendet am 22.12.2014 um 4:59 vormittags

Diesen € 23.203.000,– stehen immerhin ein Seegrundstück im Werte von ca.
€ 70.000.000, was man für ein Trinkgeld verkauft hat.

Würde einen Überschuss von € 50.000.000 bedeuten würde.

Damit könnte man die ganze Innenstadt restaurieren und diverse andere Projekte realisieren und hätte immer noch mehr als genug übrig.

“Nicht das Erfüllen von diversen Vereins- und Interessengruppenwünschen wird im Vordergrund stehen …..^^”

Ist nicht die Regio Bahn genau das? ……


Dietrun
Gesendet am 21.12.2014 um 9:14 vormittags

Immerhin schreibt der neue Finanzreferent (Thomas Höpoltseder) in “Wir für Gmunden Dez. 2014″ Klartext. Einige Zitate:

“Ich mache auch keinen Hehl daraus,
dass wir uns – nicht zuletzt auch
aufgrund der laufenden Großprojekte – künftig jede zusätzliche
Ausgabe sehr genau überlegen müssen. Wir wissen
nicht, wie sich die Steuereinnahmen entwickeln werden,
gleichzeitig können wir nur sehr schwer abschätzen, wie
sich die geplante Steuerreform auf unser Gemeindebudget
auswirkt.”

“Der Schuldenstand
beträgt demnach am 31.12.2015 € 23.203.000,–.”

“Für 2015 liegt ein Schwerpunkt der angeführten Investitionen
in der Bildung und Förderung unserer Kinder und Jugendlichen.
Die Erweiterung der Musikschule ist schon im
Laufen. Im nächsten Jahr soll dann auch endlich mit den
lange geplanten Schulsanierungen begonnen werden. Die
Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 5 Mio. Euro, wobei
2/3 vom Land getragen werden.”

“Die Kosten für die Stadt-Regio-Tram werden uns erst 2016
belasten. Daher ist die Entwicklung der Steuereinnahmen im
nächsten Jahr sehr genau zu verfolgen, um allenfalls ausgabenseitig
rechtzeitig reagieren zu können.”

Das kann wohl als Wink mit dem Zaunpfahl angesehen werden, worauf es in den nächsten Jahren ankommt.
Nicht das Erfüllen von diversen Vereins- und Interessengruppenwünschen wird im Vordergrund stehen, sonder das Haushalten mit zusammengekniffenen Pobacken.

Schließlich hat man sich auf EU-Ebene vor zwei Jahren auf eine Schuldenbremse geeinigt.

Mit wenig Geld etwas positiv zu bewegen bedarf großer Kreativität.
Ich wünsche allen Beteiligten für das neue Jahr -und die folgenden- eben diese Kreativität.

Frohe Weihnachten und ein gesunden neues Jahr.


Geisterbahn
Gesendet am 21.12.2014 um 6:53 vormittags | Als Antwort auf Geisterbahn .

Stimmt liebe babsy das versenken der urne im traunsee ist nicht möglich da wir weiter im traunsee baden müssen

Den herr krapf war in der kronenzeitung und hat gesagt mit der therme wird es nichts da das seehotel nicht gebaut wird.

Schade man hätte das thermalwasser mit tankwagen aus geinberg holen können und in gmunden in der innenstadt zwischenlagern können in den ganzen geschäften die leerstehen wäre genug platz für thermenwasser!

Man hätte das Wasser auch mit der regio tram befördern können…

Schade drum


 

 

 

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Köppl: Gmunden wird total transparent!
1. April 2013

Na, hamma doch so angekündigt haben tun, dass das eine Sensation sein wird tun, was wir melden tun.

Ja, richtig gelesen haben tunma! In Gmunden tut jetzt alles transparent werden tun. Weil nämlich der Köppl sich nicht länger nachsagen lassen tun will, dass die kleinen Bürgerleins nicht kapieren tun können, was sich so alles abspielen tun tut. Weil das ist ab sofort alles anders.

Das tut man schon bei den neuen Seilbahngondeln sehen tun. Weil die sind nämlich sowas von transparent, da tut man richtig reinsehen tun. Nicht so heimlich, wie bei den alten Gondeln, da was man nie sehen hat können, ob überhaupt wer drinnensitzen tun tut. Da hat man nur rätseln tun können. Bei den tollen neuen Gondeln, die was angeblich jetzt kommen tun werden tun, da tut rundummadum alles aus Glas sein tun werden. Transparenter tuts nicht gehen tun. Da sehen dann die Gmundner Bürgerleins viel besser, wieviel Turistileins in den Gondeln reingepfercht sein tun. Da tut man dann wenigstens wissen tun, wieviele man abseilen tun werden wird müssen, wenn die Seilbahn einmal hängen bleiben tun wird. Was natürlich nicht vorkommen tun wird, weil das eine ganz neue und unglaublich moderne Seilbahn werden sein tut. Klaro, tut ja auch ganz neu gebaut sein tun, wenn sie denn eines Tages gebaut sein worden tun wird.

Aber das tut gar nicht das Wichtigste sein tun. Weil die Seilbahn tätert schon ein wenig z’wenig sein tun. Aber die Gmundner ÖVP und der Köppl haben sich jetzt total der Transparenz verschworen haben getan. Da tunma nur noch staunen tun können, weil nämlich es werden jetzt alle Toiletten im Rathaus und überhaupt auch die anderen öffentlich Toiletten mit Glastüren ausgestattet werden tun, nämlich ned. Nicht mit Milchglas, wer das denken tun tut, tut den Mut der GÖVP unterschätzen tun. Die tun das radikal angehen tun. Klarglas! Perestroika (oder wie das Zeug heissen tut, das was die Russen trinken tun).

Das neue Motto tut nämlich sein tun: kein Scheiss bleibt vor den Gmundner Bürgerleins verborgen. Tunma die Scheisshäusln öffnen, vollen Blick in alle Klomuscheln. Keiner tut hier mehr Pipi oder Aa machen tun ohne öffentliche Kontrolle, gell! Weil das ist nämlich die wahre Transparenz. Da kennma keinen Schenierer. Und wer glauben tun tut, er kann sich einen tragbaren Vorhang mitnehmen tun und die Tür verhängen tun, solange er sein Gschäfterl macht, der hat sich sowas von täuschen getan. Da wird hart durchgegriffen werden tun. Da tun die Haberer von der Stadtpolizei kommen tun und nehmen die Vorhänge weg und kassieren den Gmundner-Transparenz-Durchsetzungs-Euro, der was aber fünf Euro kosten werden tun wird. Wegen der EU, die was das verlangen werden tut.

Weil es geht nämlich darum, dass die Gschäfterln durchsichtig werden tun und nicht undurchsichtig bleiben tun werden. Unbarmherzig werden die jetzt durchleuchtet. Jedes Bürgerlein kann jetzt bei jedem Gschäfterl zuschauen. Soviel Transparenz hat es noch nie geben tun. Jetzt werma erst merken tun, wie arg die Gschäftln zum Himmel stinken tun, weil natürlich tut auch ein grosses Loch in die Türen kommen, damit das alles ordentlich durchlüftet werden tun wird. Uiuiuiui, das wird a Gerücherl tun geben werden! Zum Himmel wird es stinken tun. Ned so wie jetzt, wo nix nach was riechen tut, gell! Ob die Gmundner Bürgerleins das aushalten tun werden: soviel Transparenz und offengelegter Geruch (Gschmäckle, wie die Schwaben sagen tun tun)???

Und damit es keine Geheimnisse mehr geben tun tut vor die Bürgerleins,tut der Asamer dann auch den Bürgermeister gleich selber machen tun. Damit klar sein tun tut, wie die Entscheidungen fallen tun tun. Franks Gesetz: Wers Gouild hod, schaufft aun (mir wissen schon, der Frank, der was aus der Steiermark nach Kanada und jetzt wieder nach Österreich gehen haben getan tut, und jetzt überall kandidieren tun tut, nur die Steuern, die tut er blöderweise nicht hier zahlen tun). Also: der Asamer tut den Bürgermeister gleich selber machen tun, damit alles klar sein tun tut und transparent. Dann kann keiner mehr sagen tun: der Köppl tut mit dem Asamer mauscheln. Weil dann tut der Asamer gleich mit dem Asamer mauscheln, der kurze Amtweg, und wenn einer mit sich selbst mauscheln tut, dann tuns alle wissen, und dann tut es kein Mauscheln mehr sein tun. Kapiert?

Weil das tut ja auch eine Verwaltungsvereinfachung sein tun, wenn der Asamer sich die Gmundner Grundstückln gleich selbst billig verkaufen tun tut. Und die Verhandlungen mit sich selbst gleich selber führen tun tut, und net erst vorher dem Bürgermeister alles erklären tun müssen tut, was ja auch Zeit brauchen tun tätert, bis der verstanden haben tun tut, was der Asamer wollen tut, dass der Bürgermeister tun wollen tut. Kapiert? Um 128 Euro den Kwadratmeter verkaufts der Asamer dann dem Asamer und keiner tut blöde Fragen stellen, weil der Asamer natürlich keine blöden Fragen stellen tun tut. Das tun nur die dummen Bürgerleins tun. Um 128 Euro Grund verkaufen tun, das tut der Asamer selber auch können, zwas tun ma einen Bürgermeister brauchen tun! Alles in einer Hand, One-Shop-Stop, wie die das jetzt nennen tun, alles transparent. Alles auf kürzestem Weg.

Was der Köppl dann machen tut? Na, der wird der Transparenz-Beauftragte vom Asamer werden tun und darf den ganzen Tag mit dem Küberl und dem Fetzerl kontrollierend durch Gmunden patrullieren tun und muss drauf schauen tun, dass alles schön sauber und durchsichtig bleiben tut. Und dass die Pöpsche auch schön artig abgewischt werden tun, damit da keiner mit ungewaschene Handerln aus dem Häusl gehen tut, weil man muss das rechtzeitig lernen tun, dass eine Hand die andere waschen tun tut, gell. Von Häusl zu Häusl die Glastüren reinigen tun, wisch und weg, und schauen, dass ja keiner was Intransparentes tun tut auf einem Häusl. Und immer eine Hand die andere, gell …

Demnächst werden dann die Privattoiletten in den Gmundner Haushalten verboten werden tun, weil das tut nicht gehen, dass die Politik sowas von total transparent werden tun wird, aber z’Haus scheisst sich keiner was. Oder tut sich was scheissen, aber tuts nicht herzeigen, weil er lieber intransparent seine Gschäftln verrichtet. Aber das mit dem Verbot der privaten Scheisserei der normalen Bürgerleins hamma heuer ned durchsetzen tun können, das tut erst nach der näcshten Wahl kommen tun. Versprochen! Da tut sich der Köppl drum kümmern tun. Weil es tut nix über Transparenz gehen tun.

Tschüss!

Das Team Gmundl tut viele Eier unter der Schneedecke wünschen!

Wenn er’s nur aushält, der Zgonc …
12. März 2013

Jaja, auch uns, denen vom Team Gmundl, tut manchmal ein Prospekterl ins Haus flattern tun. So wie dieser Tage, da hamma die frohe Kunde von der Wiedereröffnung des Freisitz bekommen ham tun. Und was tunma sehen tun? Alles tut anders sein tun. Und neu. Irgendwie halt. Soweit der Herr Gmundl sich halt erinnern tun können tut. Ein „Wirtshaus“ tuts jetzt geben tun. Und eine Weinkapelle (ob sie dort jetzt nur Messwein ausschenken tun werden, das müssma noch herausfinden tun). Und beim Schiff „Hochlecken“ hamma uns fast verlesen haben tun, aber das tunma jetzt nicht sagen tun, wie mir uns verlesen ham tun, weil das nämlich ordinär sein tuert, und das tunma nicht sein, mir vom Gmundl. Gell! Und a Schlosserei tuts auch geben tun. Hamma schon glauben getan, dass da wer Nägel mit Köpfen machen tun tut oder so. Aber nein. Das soll die „Sommer-Lounge im Freisitz“ sein tun, was immer das bedeuten tun tut. Vielleicht kann man sich dort neue Hufe auf die Schuhe nageln lassen tun. Mir werden sehen tun. Und das was der hässliche Zubau ist, das tut jetzt „Orangerie“ heissen tun. Weil das tut nämlich irre modern sein tun, eine Orangerie, das tut jeder haben tun. Zumindest damals, als wie der Prinz Eugen noch am Leben sein hat tun. Da haben das alle Adeligen haben tun. Jetzt tunmas im vornehmen Gmunden auch haben tun. Mir tun das Gefühl haben tun, da tut wieder einmal einer, der was zuviel Marketing studiert haben tut, Amok laufen tun. Soll demnächst eh eine olympsiche Sportart werden tun. Aber da werma trotzdem ka Chance haben tun werden, weil beim Amoklaufen werden uns die Amis noch lange weit voraus sein tun, weil die tun jetzt ja auch die Lehrer bewaffnen tun. Tolle Idee übrigens. Man muss es sich nur vorstellen tun: da tut man an der HAK oider am BORG vorbeigehen tun, und aufeinmal tun einem die Kugeln um die Ohren pfeifen tun, weil nämlich die Schülerleins und die Lehrerleins und die Elterleins und die Landesschulrätleins aufeinander einballern tun.

Aber was die ganz grosse Überraschung sein tut: der Asamer tuts nicht mehr selber tun. Ooops, he didn’t do it again. Es haben alle schreiben getan, dass der alte Herr Kommerzialrat Asamer das wieder persönlich übernehmen tun tut. Was natürlich ein Unsinn sein tut, weil er es verpachtet haben tut. Da ist jetzt eine WIFF Mairhofer & Co.KG am gastronomischen Werken. Die was bisher nur in Salzburg weltberühmt sein hat tun, weil sie die Kantine im Salzburger WiFi betreiben haben tun. Und haben dort die Welt mit so unvergesslichen und kaum mehr erhältlichen Genüssen wie „Toast Hawai“ oder „Berner Würsteln“ verwöhnten haben tun. Was wieder voll auf dem Niveau der Gmundner Gastronomie sein tut, das welches ein beschissenes ist. Was wiederum vielleicht nicht so wahnsinnig wiff sein tun tut, auf dem Gmunder-Ess-Niveau zu sein. Aber tunma uns überraschen lassen tun. Auch dass uns versprochen werden tut, dass das „Hochlecken“ ein „Genussschiff“ werden sollen tut, hat uns irritieren tun getan. Weil nämlich net, mir uns schon fragen tun, wie man ein Schiff essen soll, das was aus Stahl und Holz und so gebaut sein tut. Tunma doch keine Holzwürmer und auch kein Rost sein tun. Tut wahrscheinlich auch unter Amoklauf fallen tun.
Und „Ostereiersuchen“ wirds auch geben tun, „mit tollen Preisen“, was uns natürlich richtig fürchten tun tut, gell, weil das werma uns ned leisten können, etwas „mit tollen Preisen“, das tun ja hohe Preise sein, wenn mir nix missverstehen tun. Weil mir sind net der Kommerzialrat und haben net soviel Kohle, dass mir uns tolle pPreise leisten tun könnterten. Und wenn dann die Leute etwa den dritten Preis gewinnen tun, einen Kochkurs im Grünberg mit der unglaublichen Ingrid Pernkopf hinter dem Herd, da tut uns dann Angst und Bang werden tun. Weil wenn die Leute im Grünberg sind, da könnte sich dann schon einer fragen tun, warum er nicht beim Schmied bleiben tun solltert, anstatt zum Schmiedl im Freisitz zurückgehen zu tun.

Mir Gmundlinger tun nur froh sein tun, dass es ned unser Geld sein tut, was dort reinfliessen tun tut. Jedenfalls tut das kein grosser Sprung nach vorn sein tun für die trostlose Gastronomie in Gmunden. Weil wer das nicht glauben tut, der soll mal seine Zunge aus Gmunden rausstrecken tun, und ein bisserl in der Welt herumkosten fahren tun. Der wird sich dann auch nimmer wundern tun, dass in Gmunden keinen Kwalitätsturismus geben tun tut. Weil anständig tun hier nur die Preise sein tun. Das Essen ned. Das tut jeder wissen tun, der was in einer beliebigen Trattoria in Italien oder in einem Pariser Bistro essen tun war. Weil dort tut sogar die normale Gastronomie um Grössenordnungen besser sein tun, als wie das, was uns in Gmunden und Umgebung geboten werden tut. (Wie da manche, eh ned viele, zu ihneren Hauberln gekommen sein tun haben, tätert einen schon interessieren tun. Weil die Gastrokritik tut ja total unbestechlich sein tun. So wie die Autotester!) Aber Preise wie in Paris oder London und ein Frass wie in Gmunden, das tut halt nicht zsammgehen tun. Gell! Da darf man sich dann ned wundern tun, wenn die Kwalitätsgäste net zu uns kommen tun wollen. Da könnma hundert Hotels rund um den See bauen tun, das wird nix werden tun.

Mir tun natürlich trotzdem hoffen, dass denen im Freisitz was gelingen tut. Weil mir nämlich Hoffer sein tun und keine typisch kleinkarierten Landsleute, die was niemandem anderen einen Erfolg gönnen tun. Neinnein, mir tun viel Erfolg gönnen tun, wenn er verdient sein tut. Kleiner Tipp: es tut schon a riesige Verbesserung sein tun, wenn man den Toast Hawai ned mit Pressschinken und Dosen-Ananasscheiben zsammbasteln tut, sondern wenn man sich trauen tut, einen Beinschinken zu nehmen zu tun und frische Hawai-Ananas. Man tätert nicht glauben tun, dass dann sogar der Hawai-Toast aus den 1950er-Jahren aufeinmal fast modern wirken tun tut.

Und damit tun wir uns vertschüssen tun bis zum nächsten Mal, das was nicht allzulang sein werden wird. Weil wir tun da ein paar interessante Sachen in der Röhre haben tun, die was mir den Gmundnerinnen und Gmundern, die was uns so fleissig lesen tun tun, nicht vorenthalten möchten tun. Also dann wieder die übliche „Gmundner Mischung“: Hotel, Seilbahn & warum die Bezirkshauptmannschaft total bürgerfeindlich sein tut und endlich abgeschafft gehören tätert, weil mir eh zuviele Verwaltungsebenen haben tun, seit mir bei der EU sein tun.

Tschüss!

PS.: Heute tut sich zum 75. Mal der Tag des Anschlusses an Deutschland wiederholen. Und das hat ein Tag sein tun, wo viele Gmundnerinnen und Gmundner (und viele Österreicherinnen und Österreicher) sich als echte Schweine bewiesen tun haben. Als niederträchtige Schweine. Als Nazis, die was ihre jüdischen Landsleute gepeinigt haben bis aufs Blut. Bevor sie umgebracht worden sind. Dankenswerterweise hat die Bad Ischler Bezirksrundschau sehr ausführlich berichten getan, während die Tipps in tiefes Schweigen versunken tun gewesen sind.

Hier ein kurzer Auszug aus der Bad Ischler Rundschau und fünf Minuten Nachdenken darüber, ob das heute wirklich nicht mehr möglich wäre, ob die Saat wirklich schon unfruchtbar sein tut:

Aber auch Gmundner Juden wurden in den ersten Tagen Opfer von Übergriffen. Der Journalist Rudolf Leitner bescheibt die Situation folgendermaßen: „Auf dem Stadtplatz wurden Sessel aufgestellt, auf denen die Juden von Gmunden Platz nehmen mussten. Jedem von ihnen wurde sodann eine Tafel umgehängt, auf der sein angebliches Verbrechen zu lesen war. Unter den gemeinsten Beschimpfungen und Verhöhnungen mussten sie, von SA-Leuten bewacht, der nordischen Edelrasse mehrere Stunden ein Schauobjekt abgeben“.

 

Der Parkplatz-Skandal – Den seinen gibts der Köppl im Schlafe
12. Dezember 2012

Mir haben recht ruhig sein tun getan, weil sich das im Advent eigentlich so gehören tun tätert. Aber jetzt hat die Gemeinde Gmunden wahr gemacht tun haben, was wir vom Team Gmundl schon vor langer Zeit vorausgesagt haben gut getan: die tun eine wertlose Wiese mieten, die was dem Vater vom Bezirkssekretär der ÖVP gehören tun tut. 8.000 Kwadratmeter um die Kleinigkeit von 89.500 Euronen im Jahr. Arbeitsloses Einkommen tuts da geben. Den seinen tuts der Köppl im Schlafe geben. Der schwarze Stadtrat John, der was ein besonders farbenfreudiger Politiker sein tut, tut sagen, dass es keine Alternative geben tun tut. Quatsch. Die Herrschaften hätten das selber vermieten tun sollen machen, wenn es so ein todsicheres Geschäft sein tut. Tut es aber nicht sein. Darum tun wir Steuerzahler, die was arbeiten gehen müssen, brennen, damit andere nicht arbeiten gehen müssen oder in berstimmten Parteisekretariaten eine gemütliche Kugel schieben tun können.

Und der John, der jetzt eingeschwärzt sein tut, tut wirklich unglaublich farbenfroh sein tun. Tut was von diesen Viechern haben tun, die sich in der Farbe der Umgebung anpassen tun machen. Zuerst hat er grün sein gewesen tun. Dann hat das Grün irgendwie schimmeln tun, also kein so edles wie es auf dem Edelschimmelkäse drauf sein tut, sondern irgend ein anderes Grün, das was ned so richtig bio sein tun hat wollen. Ungeniessbar halt. Also hat er weg von den Grünen gehen getan. Dann hat er bei den Roten anklopfen tun getan, sie dürfen ihn haben tun, wenn er auch bei ihnen wieder Stadtrat sein tun darf. Auf den haben die Roten aber nicht gewartet haben tun. Jetzt tut er bei den Schwarzen hocken, was nicht blöd sein tut, weil dort tut jetzt die Macht sein tun. Also wird er nicht auch noch zur FPÖ gehen tun oder zum Stronach. Aber bunt sein, das tut er schon. Hat das vom Busek und seinen bunten Vögeln, was ja lang her sein tut, mit irgendwas verwechseln tun getan, der John. Aber vielleicht tut er auch nur farbenblind sein tun.

Ein anderes Gerücht tun mir gar nicht glauben wollen tun. Dass der Grabner die Seilbahnanlieger verscheissert haben tut, so wie der Köppl die Gmundner verscheissern tun tut. Weil der Grabner hat zuerst den Sprecher der Seilbahnunterlieger mimen getan tun. Da hat der Köppl dann angeblich gar nichts anders tun machen können, als dem Grabner einen schönen Pachtvertrag aufdrängen zu tun, damit der Grabner der Seilbahn zustimmen tun tut. Die, welche was keine Wiese zum verpachten gehabt haben tun, sind jetzt die Depperten und werden enteignet werden tun. Aber das tut wirklich nur ein Gerücht sein tun, dass das so gelaufen sein tun soll. Weil es tut die österreichische Bundesverfassung gelten tun, dass nämlich niemand schuldig sein tut, den man nicht erwischt haben tun tut, und der was nicht verurteilt worden sein tut. Da tut die Unschuldsvermutung gelten tun. Aber die tut in Österreich grundsätzlich immer gelten tun. Mir vom Team Gmundl haben in Stein einen Haberer bei den Kieberern haben tun, der was immer sagen tun tut: sogar in Stein tuns alle unschuldig sein tun, auch die Verurteilten. Obwohl: in Stein, tut er immer sagen, in Stein tut keine Unschuldsvermutung gelten tun. Aber in Gmunden schon. Weil Gmunden hat zwar an Stein, den Traunstein, is aber nicht Stein.

Und jetzt tunma mit dem Köppl einen trinken gehen tun – auf die hart arbeitende Bevölkerung, die jenerne gut nähren tut, die nicht ganz so hart arbeiten tun müssen, damit sie mehr im Handerl haben tun als jemand, der den ganzen Tag buckeln tun muss. Aber so tut das sein tun: die welche was das Geld in der Hand halten tun, tun keine Hand frei haben tun zum Hackeln tun, und die was welche Hackeln, die tun keine Hand frei haben tun, um das Geld schön fest halten zu können. Das Leben tut ungerecht sein tun. Obwohl mir manchmal den Verdacht haben tun tun: ned des Leben tut ungerecht sein tun, sondern es sind schon die Leut, die was dafür sorgen tun, dass es ungerecht zugehen tun tut auf der Welt.

Und Tschüss!

Herr Bürgermeister! Stoppen sie das Gmundner 100-Millionen-Ding!
12. September 2012

Liebe Leute!

Wir beginnen diesmals ein wengerl verwirrend und widmen uns zuerst dem Wortfeld „stehlen“. Ist nämlich eine kleine Übung in Sozialkunde und Deutsch.

Jeder kennt das aus der Schule: da muss man alle Wörter auf einen Zettel schreiben, die einem zu einem anderen Wort einfallen tun, und mit denen man das Wort umschreiben tun könntert, wenn man es denn können tätert. Wir haben hier unseren Versuch machen getan. Wem noch mehr einfallen tun tut, bitte mailen oder kommentieren tun.

abgreifen
abnehmen
abräumen
abstauben
an sich bringen
ausbeuten
ausnehmen
ausplündern
ausrauben
ausräubern
ausräumen
beiseite bringen
berauben
bestehlen
einsacken
einstecken
entreissen
entwenden
entwinden
erbeuten
erleichtern
grapschen
greifen
krallen
mitnehmen
nehmen
neppen
plündern
rauben
sich aneignen
sich befreien
sich bemächtigen
sich vergreifen
stehlen
unterschlagen
veruntreuen
wegnehmen
zuschanzen
zuschieben

Warum dieses niedliche Wortfeld? Weil es beim 100-Millionen-Ding um Diebstahl geht. Nicht im strafrechtlichen Sinn, eh ned. Aber moralisch und politisch als Wertung. Weil das 100-Millionen-Ding nämlich ein Attentat auf die Zukunft ist, auf die Stadtbudgets der nächsten 40 Jahre. Mundraub an der Zukunft. Aber bitte weiterlesen.

S. g. Herr Bürgermeister Köppl!
Wir vom Team Gmundl, die was wir keine grossen Politiker oder Mathematiker sind, sondern bloss nur kleine Bürgerinnen und Bürger, unbedeutende Bürgerleins halt, haben vorgerechnet, was ein 100-Millionen-Ding ist. Wir haben nur noch nicht gesagt, um was es sich drehen tun tut. Das wissen nur ein paar Eingeweihte und ein paar Gneisser, die geschnallt haben, was gemeint sein könnte. Die 100 Millionen sind in guten, alten Schillingen, Alpendollars, gerechnet, weil man sich da was drunter vorstellen können tun tut. Weil nämlich die Euro eine billigere Optik machen, weshalb nämlich immer von Euro die Rede ist, wenn wir Bürger was blechen müssen, aber man vor unseren Augen mit Schillingen wachelt, wenn wir angeblich was bekommen.

Es geht nämlich um 80.000 Euro im Jahr. Dazu ein Vertrag, der was das auf 40 (vierzig!) Jahre fixiert, absichert. Und weil ma nämlich ned kleinlich sein tun tut, tut mas auch noch jedes Jahr erhöhen, die 80.000 Euronen, damits ned weniger werden (wie das Geld in den Taschln von uns Normalobürgern), um die Inflationsrate werdens erhöht, die eh schon läppischen Achtzigtausend. Irgendein Index halt. Da wird einer einzigen Familie, zu der was Ihr Herr Bezirkssekretär der ÖVP Gmunden gehört, weil er nämlich Sohnemann ist und net nur Sekretär, wird denen auf vierzig Jahre ein bombiges Einkommen gesichert. Da hat ihr glücklicher Herr Bezirkssekretär heute schon ausgesorgt, der was ja einstmals den Vertrag vermutlich erben wird, obwohl wir dem Erblasser natürlich nicht vorgreifen können, aber schon heute für eine ordentliche Erbschaftssteuer sind. In dem Fall für möglichst nah bei 100 Prozent. Weil das nämlich unser Geld sein tut, was da kassiert und abkassiert etc. werden soll. Alles rechtens natürlich, so mit Vertrag und Notar und Mehrheitsbeschluss. Gratulation zur Zukunftssicherung des Bezirkssekretärs!

Das können nämlich 99,99 % der Gmundner Bürgerinnen und Bürger ned von sich sagen, dass sie aus dem Schneider sind. Weil sie nämlich eher in der finanziellen Zwangsjacke stecken, und die Dodeln sind, die was das zahlen müssen. Vierzig Jahre lang. PachTeuro für wertlose Grundstücke unter der Seilbahn. Die welche was man angeblich als Parkplatz für die Seilbahn braucht und für das Lacus Infelix. Die Gemeinde, also wir alle, logo, brennen das. Dabei zahlma jetzt schon überhöhte Gebühren (Müll!!!), damit sich die Stadt was leisten tun kann. Und was sich da so geleistet wird, geht auf ka Rindviechhaut net.

Man muss sich das vorstellen: 80.000 Euroeier im Jahr für wertlosen Boden, gesichert auf 40 Jahre. Man kanns gar net oft genug wiederholen tun. Damit es alle auch wirklich begreifen: das österreichische Durchschnittsnettoeinkommen von normalen Arbeitern und Angestellten jedweden Geschlechts beträgt 13.900 (Arbeiter) und 23.400 (Angestellte). Da ist schon das Urlaubs- und das Weihnachtsgeld dabei. Wenn die Bezieher der 80.000-Teuro-Pacht sehr deppert versteuern, bleiben ihnen netto 40.000 ohne einen Finger krumm gemacht zu haben. Entschuldige, glatt vergessen, einmal wurdert der Finger im Ernstfall dann doch krumm gemacht worden sein: fürs Unterschreiben des Vertrags.

Für soviel Kohle muss ein Angestellter zwei Jahre buckeln, ein Hackler beinahe drei Jahre. Kann aber dauernd rausfliegen, nix Gehalt, nix Lohn. Andere haben dafür 40 Jahre Garantie auf arbeitsloses Einkommen, für das wir alle brennen und buckeln müssen werden dürfen. Mir zahlen Dodelsteuer, damit die Pacht reinkommt für wertlose Grundstücke, weil dort nix gebaut werden dürfen darf, wegen der Seilbahn, die oben drüberfahren tun wird (so wie man unten über uns drüberfährt in der Stadtpolitik), wenn sie irgendwann doch noch gebaut worden werden sein solltert. So einen Vertrag kann man Diebstahl an der kommenden Generation nennen tun. An uns jungen, die was wir im Team Gmundl sind, weil wir uns um die Zukunft von unsereins selbst und von Gmunden und überhaupt nämlich sorgen tun.

Darum unser kleines Wortfeld zum Wort „stehlen“ am Beginn dieses Kommentars. Weil nämlich wir bestohlen werden mit einem solchen Vertrag. Nicht rechtlich, eh ned, eh klar. Die Mächtigen können es sich nämlich immer richten tun. Darum steht im Wortfeld auch das Wort „bemächtigen“ und „sich bemächtigen“. Es ist die Art von Diebstahl, die was nämlich in keinem Strafgesetzbuch bestraft wird. Drum darf man es tun tun, wenn sich niemand wehrt.

Herr Bürgermeister! Tun Sie den Diebstahl an unserer Zukunft stoppen, an uns und unseren eigenen, noch zu bastelnden Kindern! Wir tun von vierzig Jahren reden, auf die man die Gemeinde mit einem solchen Vertrag binden tut. Völlig überflüssig. Drei oder fünf Jahre tätertens auch tun. Und viel weniger Kohle. Ein paar Tausender im Jahr und baba und fall net! Ghalt dir deine Ramschgrundstücke. Parken kann man auch anderswo.

Wir tun nämlich überhaupt net einsehen tun, warum da ein Einzelner und seine Nachkommenschaft die nächsten vierzig Jahre ganz ohne Arbeit jedes Jahr dreimal soviel kassieren dürfen sollterten, als wie ein Hackler, der was net weiss, wie er mit die paar Netsch durchkommen sollen können tut. In Gmunden brauchen wir in diesen Zeiten wieder einen Sozialmarkt, und die Gemeinde wirft einer Einzelperson völlig sinnlos 100 Millionen Schilling nach! Das ist keine Gerechtigkeit nicht. Das ist unsozial. Asozial, mit megafremdwortmässigem Verlaub.

Herr Bürgermeister! Früher waren auch Christdemokraten gegen solche arbeitslosen Einkommen! Besinnen Sie sich Ihnen! Stoppen Sie diesen Wahnsinn.

Die anderen Parteien haben angeblich im Stadtrat dagegen gestimmt. Aber warum sagen die das nicht laut? Warum erheben die nicht die Stimme und erzählen den Bürgern, was da geplant war oder ist?

Herr Bürgermeister! Sie haben erst vor kurzem sowohl im Fernsehen als auch in der Kronenzeitung bestätigt, dass sie über Parkplätze verhandeln. (Übrigens: im Fernsehen war Ihr Kopferl ziemlich rot. Sie sollterten was gegen den Bluthochdruck tun, wiel nämlich der is sowas von ungsund, gell, und wir wollen sie noch lang haben, ned unbedingt als Bürgermeister, aber als einfachen Bürger Köppl, und weniger Salz essen, na vergessens das mit dem Salz, das ist schon wieder widerlegt, und net soviel aufregen, und weniger Geld ausgeben für wertlose Grundstücke, und mehr Geld verlangen für wertvolle Grundstücke, wir sagen nur Seebahnhof, das alles hilft alles gegen Hochdruck!) Warum sagen Sie nicht laut, um welche Beträge es geht? Wer hier profitiert? Dass das ein Diebstahl an der Gmundner Jugend ist!

Herr Bürgermeister! Stoppen Sie den Wahnsinn! Kein Mensch kann heute wissen, was in vierzig Jahren sein wird. Aber Sie wollen einen Vertrag machen, der das Budget auf Jahrzehnte belastet. Sie wollen arbeitsloses Einkommen auf der Basis wertloser Grundstücke ermöglichen, wenn man den Gerüchten glauben darf.

Verhindern Sie das 100-Millionen-Ding oder nehmen Sie Ihren Hut!

Die nächste Wahl tut nämlich bestimmt kommen tun. Da werden dann die Bürger Ihnen Ihren Hut grapschen, wenns blöd lauft für Sie, gell! Vielleicht werden die Bürger bis dahin vieles vergessen tun haben. DAS ganz sicher nicht. Weil da nämlich wir vom Team Gmundl sein tun. Wir tun nichts vergessen tun. Wir werden die Leute daran erinnern machen: ob Sie dieses Wahnsinn aufgehalten oder aber ermöglicht tun haben! Dschango vergisst, wir nicht!

Das werden wir tun, nämlich die Leutln erinnern, gell, ganz sicher, weil es nämlich um die Zukunft von uns allen tun gehen tut.

Nachbemerkung: Es gibt ein Märchen aus einer fernen Stadt, die was angeblich ein bisserl was ausschauen tut wie Gmunden, isses aber ned, eh klar, und dort sind Leute fest davon überzeugt, dass ein Neubau der Seilbahn auf ihren Hausberg verhindert werden soll, weil dann wertlose Grundstücke auf einmal preislich aufsteigen wie Raketen. Dort gibt es angeblich ganz Oberschlaue, Typen, die sichern sich doppelt ab: wenn sie die Seilbahn als Anlieger nicht verhindern können, kassieren sie halt von der Gemeinde viele, viele, dutzende Millionen Schilling Pachtgebühr. Ein Zehntel von einer Milliarde Schilling. Aber da tut es sich ganz sicher um ein dummes, ganz ein dummes Märchen handeln tun. Weil es nämlich in Gmunden keine Oberschlauen nicht geben tut. Nur Unterschlaue. Und weil nämlich im übrigen wie immer die Unschuldsvermutung gilt. Eh klar, gell!

Auf wiederlesen! Tschüssi!

Von Leserbriefen, 100 Millionen und dem Koloss von Asam
31. August 2012

Liebe Leute!

Eigentlich wollten wir vom Team Gmundl uns ein paar richtig faule Tage machen, herumlungern und chillen. Aber is niks damit. Weil nämlich die lieben Bewohner unserer geliebten Heimatstadt unseren Blog gestürmt haben, nachdem wir das Tip-Inserat der Bürgerinitiative für die Gmundner Zukunft im Blog eingestellt und kommentiert haben. Leute, danke, dass ihr unseren bescheidenen Laden gestürmt habt.

Wer was sein will und wissen will und lesen will in Gmunden, die oder der liest jetzt regelmässig unseren Blog, weil da nämlich die Sachen stehen, die Gmunden wirklich bewegen. Die was uns was angehen. Wir sind so sakrisch dankbar und glücklich, wir könnten ganz Gmunden umarmen – gut, sagma fast ganz Gmunden. Weil da gibts ein paar Leute, die wollen ganz klaro net von uns umarmt werden, was auch absoluttotal in Ordnung so ist, weil nämlich wir die auch net umarmen wollen, schon gar net abbusseln. Grummelige Psychopathen etwa, egoistische Geldgierlinge, korrupte Politiker.

Übeforderte Politiker würdma schon gern umarmen, damit vielleicht was rüberfliesst von unserer tollen Energie auf die, damit die vielleicht aufwachen tun oder endlich was gspüren im Herzerl.

Es haben sich nicht alle gfreut über das Inserat der Bürgerinitiative. In den „Tips“ schreibt ein Herr Albert Mitter, der sich auch auf der Homepage des SV Gmundner Milch um selbigen Sorgen macht (am 30. 8. 2012), was eh so irgendwie ok ist, aber er macht sich auch Sorgen um das Hotel. Schon im März 2009 hat er in den Tips sich gesorgt, weil nämlich in Gmunden der Kwalitätsturismus verhindert wird, wenn kein Hotel gebaut wird. Dass bisher alle Hotels, und es gab einige, erfolglos waren, sagt er nicht, der Herr Mitter, der was meint, dass in Gmunden mit der Verhinderung des Hotelbaus der Kwalitätsturismus verhindert wird. Da lachen sogar die unglücklichen Hühner in ihren Batterien. Weil nämlich der Koloss von Asam genau das Gegenteil von einem wirklich kwalitätsvollen Hotel werden würden tätert. Sagma so: das Lacus Infelix ist die Beton werden wollende Verhinderung von Kwalitätsturismus.

Das Problem ist nämlich, dass nämlich in Gmunden gar kein Kwalitätsbewusstsein da ist für Kwalitätsturismus. Die wissen gar net, wie man Kwalität schreibt. Weil nämlich für einen guten Hotelbetreiber und so muss nämlich zuerst die Leidenschaft da sein für Hotelbetrieb, Gastronomie, und dann das Wissen. Wer aber nur a Geld verdienen will, wird nie verstehen, wie im Turismus Kwalität funktioniert. Dann wirft der Herr Mitter der Initiative auch noch vor, dass sie in Brüssel „petzen“ geht, weil die nämlich so unverfroren waren, denen in Brüssel zu erzählen, dass man es in Gmunden mit den Gesetzen nicht so genau nimmt, im Gegenteil, man nimmts sehr ungenau, und dass der Asamer, der nun wirklich nicht ein Kleiner ist, sich als Klein- und Mittelunternehmer (KMU) verkleidet hat, um an die Subventionen heranzukommen, die nur für KMU erlaubt sind.

Der Goliath hat sich als David verkleidet. Da wird der echte David doch berechtigterweise zur Steinschleuder greifen dürfen, um dem als David verkleideten Goliath, den man sowiesoklaro meilenweit sieht, weil er sich net wirklich kleiner machen kann, also, um dem Pseudodavid eine drüberzuziehen. Den Piekser von dem Steinderl spürt der gar nicht. Weil der angebliche David Asamer ist so was von gross im Vergleich, schon das Taferl mit der Aufschrift „David“, das er sich umgehängt hat, ist grösser als der ganze kleine echte David, was die Bürgerinitiative ist.

Wenn man also denen in Brüssel erzählt, dass der Goliath sich als David verkleidet, dann hat das gar niks mit „verpetzen“ zu tun, sondern damit, dass man sich um die Einhaltung von Gesetzen kümmert. Gell! Weil die nämlich auch für Leute gelten, die glauben, dass man mit Pinke alles kaufen kann, so wie der Franzi Stronach, der was sich jetzt einen Parlamentsklub kauft. Die ganze ÖVP zu kaufen, war ihm offenbar zu teuer, weil die für gar nix mehr gut ist. Weil die hat sicher ein lausiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Und weil die ausserdem schon den Schotterbaronen und -baronessen gehört. Die haben dafür lei gar niks bezahlt. Die ÖVP hat denen schon immer gehört. Die sind nämlich die ÖVP.

Man tut leider aber den Verdacht nicht loswerden tun, dass ein paar andere Parteien auch gern dem Asamer gehören tun würden. Aber was machert der mit zwei Parteien, solange eine auch für eine Mehrheit reicht! Interessant täterts erst dann so richtig werden, wenn der Franzi in Gmunden einkaufen anfangen tätert. Aber warum sollte er das tun? Was soll er denn da einkaufen, gibt ja net amal a gscheites Hotel. Und in sowas wie dem Koloss würde der Franzi Stronach nie absteigen, weil das nämlich keine Kwalität net ist. In Gmunden sagertens womöglich Herr Strohsack zu ihm, was ja nämlich sein richtiger Name sein tätert, aber da wär der Franzi ganz schwer verärgert und gleich wieder weg. Weil „waun di ned aumaul a Seulbaun“ (US-steirisch) zusammenbringen auf den Berg rauf, dann bringen die auch keine Kwalität zusammen.

Liebe Leute! Wir bleiben am Ball und werden schon bald über eine Menge Ungereimtheiten beim Lacus Infelix berichten, die was noch niemandem aufgefallen sind. Auch das Rätsel um das 100-Millionen-Ding müssen wir noch auflösen, für die, welche noch nicht ahnen, worum es dabei gehen tut. Und das sind viele, weil nämlich niemand über diese Sauerei, die da geplant ist?/war?, berichtet. Wobei niemand weiss, auch das Team Gmundl nicht, obs eine Riesendummheit oder eine echte Sauerei ist. Man kennt sich ja nicht mehr aus, an allen Ecken und Enden wimmelt es nur so von Unschuldsvermutungen. Man kann ja keine Zeitung mehr lesen, keine Nachrichten schauen, in kein Kabarett mehr gehen, ohne dass man sofort Unschuldsvermutetes serviert bekommt.

Also lieber Herr Albert Mitter: fahrens mal in die Schweiz oder nach London oder nach Paris oder Berlin oder Wien und schauen sie sich an, wie ein Hotel aussehen muss, dass was für Kwalitätsturismus geeignet ist. Mit Ihren 120 Euro pro Tag lauft da nämlich gar niks. Um dieses Geld bekommt man ein Hotel, da könnens drin den „Tod des Handlungsreisenden“ spielen lassen, aber keinen Kwalitätsturismus. Da könnens in einem Kwalitätshotel nicht einmal ausserhalb der Saison das Zimmer zahlen, zum Futtern und Einkaufen bleibt niks mehr über. So ist das, nämlich ned. Und wenn die Festwochenleute mal wirklich den „Tod des Handlungsreisenden“ aufführen tun wollterten, dann werdens dafür kein ganzes Hotel brauchen, auch ka halbes und schon gar net den Koloss von Asam. Da reicht a Kulisse. So wie ja ganz Gmunden immer mehr zur Kulisse wird. Nicht, weil die Bürgerinitiativen alles verhindern, sondern weil die Geldleute nur auf das schnelle Geld aus sind und keinen Geschmack haben und keinen Kunstsinn und von Kwalität auch niks verstehen. Darum nämlich gibt es hier kein echtes Kwalitätshotel und keinen Kwalitätsturismus. Wo niks ist, fliegt auch niks zu. Das weiss sogar die eine Schwalbe, die was noch keinen Sommer macht.

Frohbotschaften und Feuer am Dach
21. August 2012

Heut machen mir den Blog in zwei Teilen.

Frohbotschaften
Da bedanken wir uns bei all den vielen Leserinnen und Lesern unseres Blogs. Echt nett, dass so viele uns lesen tun. Heute hamma einen neuen Tagesrekord gehabt. Dieser Sommer ist ein Hammer, sowohl wegn der Hitzn als wegn der vielen Zugriffe. Rein statistisch hat jeder Dritte, der in Gmunden a Tastatur bedienen kann und a Maus, in den letzten drei Monaten einmal unseren Blog gelesen. Das ist sensationell. Mia wean glesn. Kein Wunder. Wir sind ja sowas die Gmundenleaks, nur kleiner und bescheidener als die grossen Wikileaks. Eh klar, ned wahr ned! Aber es spricht sich herum: hier wird ned gelogen, dass die Balken sich biegen. Hier wird was erzählt, was sonst nirgendwo wer schreiben tun tut. Jedenfalls ned so im Klartext wie unser Team. Aber wir sind halt wirklich den Bürgerinnen und Bürgern verpflichtet, die was sichs nicht richten können. Weil mia selber nämlich solche sind, nämlich ned. Und das geht nur, weil wir ein Team sind, und weil wir ned sagn, wer wir aller sind. Und wieviele. Und welcherne. Weil wir tun nämlich auch Väter und Mütter haben, und Brüdern und Schwestern, und wenn mir unsere Namen sagen täterten, na, die hätten wahrscheinlich alle Schwierigkeiten im Tschop, in der Arbeit. Weil nämlich, die, was welche die Macht haben, die vergeben auch die Tschops. Da bist gleich weg vom Fenster, welches der Tschop ist, wennsd das Maul aufreisst, wie die HERRschaften das zu nennen pflegen, wenn Machtlose sich wehren tun tun.

Darum lachma auch nur, wenn jemand uns anonüme Mails schickt (mit gefäktem Namen) und uns vorwirft, dass ma anonüm schreiben tun tun. Wie deppert muss man sein, um aus der eigenen Anonümität heraus den Vorwurf der Anonümität gegen uns zu erheben? Wie feig müssen manche vermeintlich Mächtigen inzwischen sein, uns Feigheit vorzuwerfen! Wie sehr fürchten die sich schon vor den Bürgerinnen und Bürgern?
Is eh klar, dass wir solche Mails nicht für den Blog freischalten. Schon gar nicht, wenn einer schreibt, er stelle sich das Team Gmundl als „fettes Schwein“ vor. Soll er ruhig, wenn ers braucht. Sagt auch was aus, wenn einer solche Fantasien hat. Soll er sich einen runterholen dazu. Aber deppert halt, dass mir mehrere sind und das in mehreren Gewichtsklassen. Von zart bis kräftig. So wie unser Blog. Zärtlich und heftig. Mir tun nämlich miteinander durch dick und dünn gehen, damit sich was ändert in der Stadt. Damit die Mächtigen und Es-sich-richten-Könner nimmermehr ganz so ruhig schlafen. Da tun dann nämlich alle anderen besser und ruhiger schlafen tun tun. So ist das nämlich ned. Und darum veröffentlichen wir so einen grauslichen Beitrag nicht. Weil wer so was schreibt, hat net verstanden, was Bürgersinn ist und Bürgergesellschaft und offene Diskussion. Wir tun nämlich ned nur deppert herumschimpfen, wir zeigen Missstände auf und stellen unangenehme Fragen. Wenn einer also so zu strampeln anfängt, dass er die Worte nicht mehr halten kann, Wortdurchfall bekommt und was von „fetten Schweinen“ schreibt, dann weiss man, wessen Geistes Kind so einer ist. Da isma froh, den nicht zu kennen und hofft, dem nicht im Dunklen zu begegnen. Das ist einer, der sich nicht unter Kontrolle hat.

Trotzdem versuchen wir vom Team Gmundl uns vorzustellen, wer sowas wie das mit dem „fetten Schwein“ schreibt. Da stellen wir uns eine Person drunter vor, die vor Angst bibbert, dass ihre Geschäfte, für die immer die Öffnetlichkeit zahlt, endlich mal gestört werden. Jemanden, der es sich bisher immer richten hat können. Irgendein Arschloch stellen wir uns da vor, dass sein ganzes Leben lang immer nur auf dem Egotrip war, dem die Mitmenschen bis heute scheissegal sind, weil er selbst ein Scheisskerl ist. Ein egoistischer Scheisskerl, der noch nie im Leben was für andere gemacht hat. Nur für sich. Andere hat er immer geschädigt. Ist über Leichen gegangen. Ein egoistischer arschlöchriger Scheisskerl und übler Geschäftemacher. Einer, der die Welt schlechter zurücklassen würde, als er sie vorgefunden hat, wenn es nur solche wie ihn gäbe. Da lernt man den Asamer lieben, weil der nämlich wenigstens für seine Projekte einsteht. Dazu steht, was er macht. Wahrscheinlich sogar glaubt, dass alles, was für ihn gut ist, auch für die Gmundner Menschen gut ist. Was halt leider ned immer stimmt.

Bitte, bitte uns auch weiterhin weiterempfehlen. Weil nur wenn mir viele werden, die sich was denken und das auch sagen, wird sich was ändern. Gell!

Noch was: wir plaudern natürlich ned aus, wer uns was erzählt hat. Das gilt auch für die Zukunft. Eh klar! Ohne den einen oder anderen Tipp hättma niks zum Schreiben.

 

Feuer am Dach

Feuer am Feuerkogel. Die verscheppern dort nämlich die angebliche Grundlage des Tourismus. Und der Murray, was welcher hier den Tourismusdirektor gibt, ist verzweifelt und warnt laut Krone: „Die touristische Widmung läßt sich relativ einfach umgehen.“ Weil aber der Murray wissen wird, was er sagt, stellen sich da schon ein paar Fragen! Wie ist das mit der Umgehung der Vorschriften bezüglich des Hotelprojekts ins Gmunden? Wie gut ist die touristische Nutzung des Lacus Infelix eigentlich abgesichert? Wir vom Team Gmundl wetten: gar ned. All die unterschriebenen Papierln sind das Papier net wert, auf dem sie stehen. Was macht denn ein Bürgermeister, wenn die Hüttn dann doch net läuft (wofür vieles spricht, allein schon die Erfahrungen der letzten 20 Jahre mit den Hotels in Gmunden, und jetzt die Sache mit dem Feuerkogel-Verkauf)? Soll ein Bürgermeister dann zuschauen, wie ein riesiger Hotelklotz, der die ganze Gmundner Bucht verschandelt, langsam verfällt? Und zwar gut sichtbar verfällt (ned so dezent wie das abgerissene Parkhotel), weil ja mitten in den See geklatscht auf eine künstliche Insel. Was macht da dann ein Bürgermeister (egal, wer es dann ist)? Er widmet um, läßt den Verkauf zu, damit er nicht mitten im See eine Ruine stehen hat, die was mindestens 200 Jahre braucht, damit sie wie eine alte Ruine aussieht, die man dann touristisch schon wieder vermarkten kann. Als Asamer-Ruine, in der Märchennacht 2212, das Märchen vom glücklichen Hotel, das ganz Gmunden und den ganzen Traunsee retten hätte sollen. A Märchen halt.

Vielleicht wäre das überhaupt ein ganz neues Tourismuskonzept für Gmunden: eine Dauerausstellung aller Märchen, die man uns erzählt hat, und aller Fehler, die man in Raumordnung, Stadtmarketing und Bauordnung sowie Stadtbildgestaltung machen kann. Dazu ein Priserl Grössenwahn (Tunnel) und das Klomuseum sowie eine nie wieder errichtete Seilbahn (letztere tätert man dann besonders gut nicht sehen).

Die besondere Frechheit ist jetzt, wenn der schwarze Landesrat Sigl sich jetzt auch noch einmischt. Der ist von der ÖVP, und die hat irgendwann doch den Slogan „mehr privat, weniger Staat“ bei jeder möglichen und vor allem unmöglichen Gelegenheit hinausgeblasen ins weite Land (und unser aller Eigentum an die Niedrigstbieter verschleudern lassen). Dieser Herr Landesrat verlangt jetzt von Ebensee, die Gemeinde soll gfälligst von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen. Gehts no? Wohl wo angrennt! Ebensee ist eine Abgangsgemeinde – wo sollen die das Geld hernehmen (und wiegesagt: wie war das mit den Privaten, an denen die Weltwirtschaft gesunden wird …???)? Für wie dumm halten manche die Bevölkerung?

Wenn man dann noch liest, dass angeblich 2013 eine Beschneiungsanlage auf dem Feuerkogel kommt, da fragt man sich schon, ob das wirklich Ernst gemeint ist. Dort oben müßtast nämlich vier oder fünf Meter Schnee aufspritzen, damit man gscheit skifahren kann, ohne sich gleich alle Knochen zu brechen, wenn es einen aufhauen tut. Weil nämlich vor lauter Felsen und Steinen nutzen dort a paar Zentimeter oder a halber Meter gar nichts. Und viel mehr kriegst da oben ned zsamm. Hat ja an Grund, warum der Skitourismus sich dort nie richtig etablieren hat können. Auf jeden Fall ist die Hüttengaudi auf dem Feuerkogel jetzt voll in Gang, zu Sonder-Ausverkaufspreisen. Eine Hütte ist angeblich schon verkauft. Der Rest wird folgen. Fragt sich nur: wie lang muss das Hotel Lacus Infelix stehen, bis dort die Hotel-Ausverkaufsgaudi beginnt? Weil wie der Murray so wahrheitsgetreu sagt: „Die touristische Widmung läßt sich relativ einfach umgehen.“

***

Vorankündigungen: jajajajaja, wir müssen noch den Rest vom 100-Millionen-Ding fertig erzählen tun müssen. Keine Angst, das kommt schon noch. Aber unsere Leserschaft liebt diesen Fortsetzungsstil. Ja, weil nämlich hier, beim Gmundl finden die echten Gmundner Reality-Soaps statt. Da bleibt kein Auge trocken und keine weisse Weste ungewaschen.

Dann kündigen wir schon an: es geht weiter mit der unendlichen Seilbahnstory. Weil es gibt da Gerüchte, die sind echt schlimm. Da werden ein paar Leute ein paar sehr unangenehme Fragen zu beantworten haben. Und wir werden sie stellen. Weils niemand anderer tun tut!

Rund um Lacus Infelix gibt es auch Neuigkeiten. Weil als ob die öffentliche Hand dort net eh schon genug Geld von uns allen (Billigverkauf der Grundstücke!) verjankert hättert, werden nämlich neue Vergünstigungen kolportiert, wo wieder mal Geld vom Staat ins private Tascherl wandert. Oder genauer gesagt: Geld, dass eigentlich vom privaten Börserl zahlt werden sollterte, wird jetzt von der öffentlichen Hand berappt, welche nämlich wir alle sind. Gsund schauma aus! Zumindest die, was welche sich selbst gsundstessn. Dafür kränkeln dann die öffentlichen Büdschähs, welche was wir zahlen müssen.

Das Millionending 1. Teil Die Rechnung
13. August 2012

Also, weil nämlich schon so viele so was von gespannt sind, was es mit dem Millionending auf sich hat, machen wir es besonders spannend und beginnen mit einer kleinen Rechnung. Die kann jedermann und jederfrau nachrechnen. Und schauen, ob das selbe Gleiche rauskommt hinten wie bei uns, wenn der Bleistift gespitzt und der Taschenrechner richtig heiss gelaufen ist.

Wir verraten auch gleich soviel: es hat was mit dem Hotel Lacus Infelix zu tun. Eh klar. Nona. Sowieso. Aber ned nur. Weil es geht nämlich ums grosse Ganze. Wie immer in Gmunden. Ganz gross ganz. Gell. Sonst tätert mas net tun in Gemunden. Weil nämlich, aber gut, hier mal die Rechnung:

Man nehme 80.000 und multipliziere das mit 40. Das ergibt 3.200.000. Der Mittelwert beträgt also 1.600.000 mal 40. Von dem rechnen wir 4 % (zwas das gut ist, erklären wir in Teil 2). Also legen wir unsere Murmeln: 4 % von 1.600.000 sind 64.000 Murmeln mal 40.
Was wiederum 2.560.000 Murmeln ergibt. Diese 2.560.000 4%-Murmeln ergeben zusammen mit den 3.200.000 Basismurmeln schon 5.760.000 Murmeln. Jetzt brauch ma an Mathematiker, der was die 5.760.000 mit 13,7603 multiplizieren kann. Jö, des is schwierig. Da werma an von den besseren HAK-Maturajahrgängen brauchen. Aber guad, wir versuchen es selbst. Der Rechner glüht, die Anzeige flackert, wir staunen: 79.259.328 steht da zu lesen. Das war die einfache Rechnung. Weil aber in der wahren Wirklichkeit Murmel auf Murmel gelegt wird, also im Ablauf der Zeit Murmeln automatisch (guad: fast automatisch) zu mehr Murmeln werden (der Finanzmathematiker nennt das Zinseszins), ist das nur a Überschlagsrechnung. Daumen mal Piiiiiieeeeeee. Autsch.

Die echte Formel für Hirnis und Einsteins geht nämlich so, ned wahr ned (aber unser Herr Bürgermeister soll sich damit ned belasten, der hat ja seine eigene Mathemathik erfunden, wie wir letztlich in diesem Blog aufgezeigt haben, und jetzt muss der Professor Zeilinger, der mit der Teilchenverschränkung, rennen und sich an Haxn ausreissen, damit der Köppl den Mathematik-Knobelpreis kriegt):

K_T = r \cdot \frac {q^T -1 }{i}

Und wer mit der Formel rechnet, kommt ned auf die Kleinigkeit von kaum erwähnenswerten 80 Millionen, sondern auf a Wengerl mehr (wie beim Fleischhauer mit dem Leberkäs: derfs a bisserl mehr sein?)

Da kommen dann nämlich 104 Millionen und a paar Zerquetschte (wie wir Millionäre 600.000 Eier nennen) heraus. Jo, das ist das Millionending. Und die 13,7603 sind fürs Ummadumrechnen von Euronen auf Schilling. Weil unter Schilling kann man sich das besser vorstellen von was ma eigentlich reden, ned wahr! Weil die Poltiker haben jetzt einen einfachen Schmäh erfunden: wenn wir Bürger was blechen, dann sind es nur ein paar Euro, und wenn sie uns was geben (was wir uns eh selber blechen), dann rechnen sie uns gern vor, wieviel das in Schilling ist. Weil das mehr hermacht. Täterten die nämlich die Rettungsschirm-Billiarden in Schilling umrechnen, die Österreicher scheisserten sich an vor Angst. Und weil das niemand will, weil wir ham ja an Fremdenverkehr, und da solls nicht stinken, machens das lieber nicht. Weil wenn dann was stinkt, kann es nicht das Geld sein, welches bekanntermassen nämlich nicht stinken tun tut.

Jawohl! 104 Millionen Schilling will die Gemeinde einem einzelnen Bürger der Stadt zahlen. Den was sein Sohn übrigens der Bezirksgeschäftsführer der ÖVP im Bezirk Gmunden ist. Gilt natürlich nicht nur die Unschuldsvermutung sondern auch die Nichtzusammenhangsvermutung. Also ganz ausdrücklich: reiner Zufall. Der Bezirksgeschäftsführer kennt den Köppl nur vom Sehen, und über sowas würden die nie miteinander reden. Weil die trennen nämlich Politik und Geschäft und Privates ganz streng. So wie ihre Parteifreundin Rauch-Kallat natürlich nie mit dem angetrauten Herrn Baron über Geschäftssachen wie Atemmasken (die was auch gegen ein Gerüchle helfen) geplaudert hätterte abends im Ehebett (man will eh gar ned wirklich wissen, was die zwei im Nähglischä palavern). Weil die trennen das nämlich auch. Trennkost. Und was Gott getrennt hat, kann die ÖVP ja ned einfach wieder zsammtun. Da is Verlass auf die ÖFPler, tschuldige ÖVPler. Ja, Fogel-F und Vahnen-V kann man schon mal verwechseln.Der Schüssel hats vorgemacht.

Auf jeden Fall: die Schwarzen reden niks, nie und niemals, miteinander über Gschäft und Politik und so, wenns privat sich einander treffen tun. Das glauben wir ihnen auch alle und allen.

Dass aber über sowas verhandelt wird,  hat der Herr Bürgermeister ja erst vor kurzem im ORF (Bürgeranwalt) ausgeplaudert. Nur den Betrag, hat er nicht gsagt. War ihm wohl entfallen. Peanuts. Wer merkt sich schon so eine Zahl.

Na, machts schon „klick“ bei ein paar Leuten, wovon hier die Rede ist? Fällt der Groschen, der Cent, die was hier eher viele, viele Millionen sind?

Derweil verraten wir nur so viel: die ÖVP hat das angeblich im Stadtrat mit ihrer Mehrheit auch schon irgendwie beschlossen. So im Grundsatz halt. Die anderen Parteien haben dagegen gestimmt. Man fragt sich nur: warum bleibt sowas geheim? Warum schreien da die anderen nicht laut auf? Wo ist die Befragung des Volks von Gmunden, Herr Dickinger? Immer tapfer raus zu die Leut und die Fakten und Zahlen auf den Tisch. Weil im Stadtrat dagegen stimmen, das nutzt nämlich ned überhaupt niks. Weil die ÖVP a Mehrheit hat. Auch im Gemeinderat. Die pegeln die anderen nieder, dass a Freud is. Und wer erst schreit, wenn er schon tot ist, den hört keiner mehr, gell!

Also vielleicht schreien die anderen Parteien endlich mal auf, bevor die Sau aus dem Stall raus ist. Pardon, sagt man so. Ist niemand konkret gemeint damit, ist nur a Redensart. Eine fasson dö parleehhh, wie wir Franzosen sagen. Weil wir vom Team Gmundel waren grad auf Sprachferien in Frankreich. Na guade Nacht, oder „bonsoa“ – wie man das schreibt, wissma ned, weil soweit samma net gekommen, weil uns die Millionen im Magen gelegen sind. Soviel Konjak kannst gar net saufn, als einem bei solchernen Gschäftn schlecht wird, net wahr ned.

Und jetzt denken wir alle schön nach und raten, worum es da geht. Die Auflösung kommt demnächst. Erster Preis: vierzig Jahre Gratisparken unter den fiktiven Seilen der virtuellen Seilbahn auf den realen Grünberg.

Tschüss.

Therme, Alte, Jugend
25. Juni 2012

Haaaasss war’s. Das Team Gmundl hat sich eine kurze Pause gegönnt und war splitternackert im Weissenbachtal baden. Wir Mäderln und Buberln quer durcheinander. In aller behördlich vorgeschriebener Unanstössigkeit. Eh klar. Obwohl: komisch ist es schon – überall lauern Schendarmen, welche es nimmer gibt, weil jetzt alle Polizisten sind. Die lauern, damit die Nackerten nicht die Gelegenheit ergreifen … – dabei jammern doch alle, dass es zu wenig Kinder gibt im Land. Angeblich ist es dort früher, bevor die behördlichen und amtlich ermächtigten FKK-Experten tagten, unheimlich wüst zugegangen. Wildfremde Menschen sollen einander sexuell beglückt haben. Gschnackslt habens – auf gut oberösterreichisch. Ohne Trauschein angeblich. Wo komma da hin. Und quer durcheinander auch noch. Swinging Weissenbachtal. Hier ist nur der Marsch erlaubt, nix swingin‘ Salzkammergut. Blasmusik schon, aber, stammel, stotter, doch nicht so.

Jedenfalls haben die Nackerten die spechtelnden Ortsansässigen unglücklich gemacht (weil sie nicht mittun haben dürfen?). Wenn der Nachbar seine Frau und die Kinder verprügelt, da schaumma fest weg. Da kommt keine Polizei, weil sie keiner holt. Aber wehe ein paar Nackerte fallen übereinander her, in Gottes freier Natur … Vielleicht sollte man es nur ohne Gummi und so erlauben, weil dann erholert sich die Bevölkerung zwar nicht vom Schock aber vom Pillenknick (siehe weiter unten über den Mangel an jungen Leuten).

Auf jeden Fall war es gemütlich, nackert, ruhig. Wenn jetzt auch noch die vielen Aufsichtsorgane, die überall herauslugen wie erregte Geschlechtsorgane, wenn die jetzt auch noch verschwinden täterten, weil schliesslich nichts geschehen tut, dann wird es erst richtig lustig. Wenn Sie also ein paar fröhliche Nackerte im Weissenbachtal sehen, könnte sein, dass wir vom Team Gmundl mitten unter ihnen sind. Aber nicht jede oder jeder Nackerte ist bei uns dabei, gell, sondern nur ein paar davon. Das ist die nackte Wahrheit!

Aber eigentlich wollte der Herr Gmundl über was ganz was anderes schreiben. Darüber, dass in den OÖN der Brandner (den wir sehr, sehr lieb haben, weil er unsere Welt retten will, das ist ohnedies total über drüber super ok, also nicht kränken, Herr Edmundl, ist nicht bös gemeint), also der Brandner hat darüber gejammert, dass die Stadt stirbt, wenn es keine Jungen mehr gibt. Da hat er schon irgendwie recht, der Edmundl. Blöd nur, dass zwar in Gmunden zu wenig junge Menschen leben, auf der Welt insgesamt aber die Menschheit eher ausufert. Z’viel Leute, egal ob jung oder alt. Wenn wir jetzt in den Industrieländern auch wieder anfangen, uns unkontrolliert zu vermehren, na Mahlzeit! Oder eigentlich: nichts mehr mit Mahlzeit. Weil uns das Futter ausgeht. Die Energie. Die Rohstoffe. Müsste ein Klimamönch eigentlich wissen. Aber vielleicht weiss er es ohnehin. Mehr junge Leute werden es in Österreich jedenfalls nicht mehr werden. Was vielleicht kein echter Schaden nicht ist, denn die, welcherne es gibt, haben es  schon schwer genug. Die sind vom Leben gezeichnet, bevor sie es noch richtig beginnen haben können. Wir sagen nur: Generation Praktikum. Und von dort gleich in die Generation Prekär. Prekär bleibt es dann auch bis zur Rente mit 75.

Klar wollen wir vom Team Gmundl auch gern, dass die Jungen, was wir ja selbst sind, sich Wohnungen leisten können. Aber mehr werden, das werden mir net mehr werden. Die Welt wird sich daran gewöhnen müssen, dass es irgendwann mehr ältere Leute gibt als junge. Das nennt man Zivilisation. Die Barbaren sind jung gestorben. Da gabs keine alten Leut. Wer nicht am Blinddarm verreckt ist, den hat der Säbelzahntiger erwischt, sobald man nicht mehr hatschen hat können. Also wollen wir keine Barbaren nicht sein. Wir wollen alle lang leben. Nur alt werden will keiner. Ist nicht von uns, vom Team Gmundl. Hat irgendein Filosof geschrieben. Name vergessen. Als ob ältere Leute keine Zukunft hätten. Die Aussage ist einfach Quatsch. Es gibt ohnedies genug junge Leute. Wir lassen sie nur nicht ins Land. Wir lassen sie hier nicht arbeiten. Und von wegen: wir geben nicht einmal den Jungen, die jetzt schon hier herumhocken, genug Arbeit und ein ordentliches Einkommen. Von Spanien oder Griechenland oder Portugal wollen mir gar nicht reden. Wenn mir die so dringend brauchen täterten, dann könnten wir sie holen. Tut aber keiner.

Wir brauchen kein Lacus Felix-Hotel. Bringt nur Billigjobs für Ostblöckler. Die Wette gilt!

Wir brauchen gute Jobs mit guter Bezahlung. Egal ob für alt oder jung. Für alle. Und da schauts mies aus. Verdammt mies. Bei der Gasche, die manche von uns bekommen, können sie sich nicht einmal das Wohnen in der Jugendherberge leisten. Da bleibt nur Hotel Mama. Generation Nesthocker. Wer rausfällt, bleibt über. Den klaubt keiner auf. Leitartikel schreiben ist klass. Klaro. Und leicht. Auch klaro. Sich einschränken, weil man dafür bezahlt wird: leiwand! Alle hacknstadn spanischen Jugendlichen macherten sofort auf Klimamönch, wenn sie dafür den Journalisten-KV kriegen bekommen täterten. Da schnallen sie sofort den ökologischen Gürtel enger. Weil jetzt habens nicht einmal einen Gürtel, und wenn, dann ist er schon auf null geschnallt. Die dampfen aus purer Verzweiflung CO2 aus jeder Pore. So ist es nämlich, Nudlaug! Also bitte nicht sudern über zu wenig Junge im Ort. Sondern schreiben: warum die Post zusperrt, die Züge saumässige Fahrpläne haben, die Spitäler „sparen“, die Gerichte sperren. Warum wir Milliarden für die Banken haben, und ein paar Mille für die Unis fehlen. Statt sudern, den jungen Leuten, die noch da sind, effektiv helfen. Muss halt die Gemeinde ein paar von den Millionen, die offenbar überall und überflüssig herumkugeln (Seilbahn, Bad, Hotel, 127-Euro-m2-Preis-Grundstück für Hrn. Asamer), herüberwachsen lassen. Zu den Jungen. Zu den Alten. Zu all jenen, die sich das Wohnen in Gmunden nicht leisten können – unabhängig vom Alter. Weil obdachloses Frieren im Winter ist keine Frage des Alters, sondern eine soziale Frage.

Eigentlich wollte der Herr Gmundl diesmal auch noch über die Therme schreiben. Aber was er da gehört und gelesen hat, das ist sowas von nämlich grenzwertig, so unbeschreiblich dämlich, dass er noch darüber nachdenken muss. Er weiss nämlich nicht: sind die so dumm oder stellen sie sich nur so dumm? Die was ihm das von der Therme und deren Finanzierung erzählen. Entweder schmettern die fröhlich ihren Blöd- und Flachsinn in die Welt hinaus und denken sich nichts dabei, oder sie denken sich was dabei, was eigentlich noch ärgererer wär. Nämlich ned! Auf bald – entweder nackert im Weissenbachtal oder wie auch immer vor dem Bildschirm bei unserem kleinen Blog, den was jetzt immer mehr Leutln lesen. Was uns wiederum glücklich macht, wenn wir sehen, dass es die Leute glücklich macht. Wenn wir in Gmunden die Menschen mit dem ganz speziellen Gmundl-Grinser auf den Lippen sehen, wie sie sich unsere WEB-Adresse zuflüstern, da wissen wir: das sind Gmundlianer. Da setzen wir selbst auch den Gmundl-Grinser auf, den speziellen. Und empfehlen Sie unseren Blog bitte weiter!

Und was wir noch sagen wollten: in den Postings von den Nachrichten (ja, ja, die OÖN), da treibt sich ein gewisser Garfield herum. Der sagt es den Gmundnern rein, fast so wie der Herr Gmundl. Wieso werden wir den Verdacht nicht los, dass da einer von den Nachrichten selbst die Sau raus lässt? So ganz ohne Rücksicht auf Redaktionslinie und so. Schreibt mächtig lustige Kommentare. Der Edmundl wird doch nicht gar heimlich einen faulen, gefrässigen Kater, der auf die CO2-Bilanz pfeift, zum Vorbild haben und ganz still und heimlich, nach Dienstschluss, ausserhalb des Journalisten-KVs, ganz ohne Pinke, mal Klartext schreiben und genüsslich CO2 verprassen? Also, wenn der Edmundl der Garfield ist, wir verpfeifen ihn nicht. Er soll es für sich behalten und weiterhin  online garfieldmässig herummosern. Wegen dem Spass und wegen der Wahrheit. Die ist nämlich nicht nur eine Tochter der Zeit (Khol, ÖVP), sondern auch eine Cousine der Notwendigkeit.

Ankündigung: Demnächst also die Therme. Ein paar Fragen zur Seilbahn und den Millionengeschäften, die rund um sie gemacht werden. Mei, freuen wir uns schon auf diese kommenden Blogs. Da wird kein Auge trocken bleiben.

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