Auch Asamer bewegt …

Heute:
argusauge zu Asamer und HotelFragen des lesenden borgare
Aussenaicht hat konstruktive Fragen zu Grünberg-Downhill

Liebe Leserschaft!

Wir witzeln hier im Blog immer: die Regio bewegt die Gemüter, sonst nichts. Nun, wie es aussieht, könnte man statt der Regio die Asamers verkehrstechnisch nutzbringend einsetzen. Denn die bewegen auch die Gemüter. Wir sehen es an den Zugriffen. Wären wir eine kommerzielle Seite, müssten wir sagen: Asamer und Regio – they sell!

Heute daher zwei Gastkommentare rund um die Asamerschaften und ein produktiver, wenngleich fragender Beitrag zum Downhill am Grünberg.

You better move on!

Bruno Beinhart f. d. Team Gmundl


 

Asamer, Parteien, Wählerschaft

Ein besinnlicher Gastkommentar von Argusauge

Den Nagel auf den Kopf getroffen, lieber Bruno Beinhart!

Allerdings der Titel “Ein Imperium zerbröckelt” ist meiner Meinung nach zu hoch gegriffen. Ein bauernschlauer Schotterausbeuter (übrigens der Schotter, der eigentlich Allgemeingut wäre, kostet den Schotterausbeuter in Österreich nichts – schlaue Gesetze zugunsten der ÖVP!) hat 2 Jahrzehnte eine alte ehrenwerte Stadt für seine Interessen mittels zu vorauseilendem Gehorsam neigenden Lokalpolitikern benützt. Er hat eine ganze Stadt verarscht und natürlich eine Bevölkerung, die sich verarschen lassen hat, indem sie seinen ihm dienenden Bürgermeister (ÖVP) und den alten ÖVP-Machthaberer bei den Wahlen mehrmals und kritiklos zur absoluten Mehrheit verholfen hat.

Auch die anderen Parteien wie SPÖ und FPÖ sind nicht nicht unschuldig, denn auch sie haben sich lange vor dem Asamer in tiefer Ehrerbietung verneigt und ahnungslos (oder vielleicht war auch Kalkül dabei) die für die Stadt fatalen Entscheidungen im Gemeinderat bezüglich der Seebahnhofgrundstücke mitgetragen. (Manche Bürger haben ein gutes Gedächtnis!!)

Dank wachsamer Bürger, die auf europäischer Ebene interveniert haben (das muß man auch einmal können, hahaha!!), konnte das unglückliche Hotelprojekt so lange hinausgezögert werden, bis der Pleitegeier sich beim Asamer einnistete und die Bevölkerung vor dem Schllimmsten rettete. (Anm. d. Redaktion: der Pleitegeier dürfte chez Asamers schon seit gut zehn Jahren ein stetig wachsendes Nest gehab haben!) Hotel hin oder her, der Asamer wäre sowieso pleite gegangen, aber vorher hätte er natürlich noch gerne die Förderungen kassiert. Wohin die geflossen wären, kann man sich vorstellen. Nicht umsonst haben sich die Asamers vor der Firmenpleite noch schnell luxuriöse Residenzen am Traunsee errichtet. Von Armut und Not war bei den Asamers angesichts der Firmenpleite keine Spur zu sehen. (Auch nicht von Demut, Anm. d. Red.) Die uneinbringlichen Schulden zahlen sowieso wieder die Steuerzahler und Bürger.

Warum sich die FPÖ zusammen mit der ÖVP bis heute sträubt, das Seebahnhofgrundstück wieder ins Gemeindeeigentum zurückzuführen, läßt nichts Gutes ahnen und es riecht nach einer neuerlichen Packelei.

Was die Kritik am derzeitigen Bürgermeister betrifft, ist er natürlich politisch unbedarft und vielleicht gutgläubig. Das würde sogar für ihn sprechen, denn so leicht wäre er nicht korrumpierbar. Er hätte es auch nicht so notwendig, schließlich hat er ja einen Beruf mit hoher Ethik, und ich glaube nicht, dass er diesen aufs Spiel setzen würde. Dass hinter dem Bürgermeister die alten Machthaberer ihre Fäden ziehen, ist klar, aber wie kriegt man die wieder los? (Das fragen wir uns auch. Aber es liegt, siehe nächster Absatz, an der Bürgerschaft und ihrem Wahlverhalten, das zu ändern. Anm. d. Red.)

Die Gmundner Bevölkerung hat es in der Hand bei den nächsten Gemeinderatswahlen dafür zu sorgen, dass es eine Diversität im Gemeinderat gibt und keine absoluten Mehrheiten mit einer oder – genauso gefährlich – mit zwei Parteien. Dann wären Packeleien nicht mehr so einfach, wenn man mehrere Parteien für Entscheidungen bräuchte.


Fragen eines lesenden Bürgerleins

Gastfragen von borgare

Wäre recht interessant zu wissen: wie geht’s den ”Asamerischen” eigentlich so? Nach all den Pleiten und Pannen? Nach all dem, was sie uns jetzt schon kosten und wohl noch kosten werden.
Wo leben sie? Was machen sie? Welche Verfahren sind anhängig usw.?
Hat die Öffentlichkeit nicht ein Recht, darüber etwas zu erfahren?
Vielleicht hat GMUNDL hier bessere Quellen als die von der ÖVP in der veröffentlichen Meinung zugemüllten Bürgerleins.

Anm. d. Red.: Fragen über Fragen. Wir haben zwar einige Infos, können die hier aber nicht veröffentlichen. Der Informanten-Schutz geht leider vor. Sagen wir so: Es ist noch nicht aller Tage Abend, und es ist nicht gesagt, dass die Asamers nicht doch noch den Weg gehen müssen, den „normale“ kleine Pleitiers ohne Polit-Verschränkung gehen müssen: Verlust des privaten Eigentums, Privatkonkurs, viele Jahre Existenzminimum. Aber die Wahrscheinlichkeit für dieses „normale“ Pleitierschicksal ist gering. Einige sind halt gleicher als die anderen. Bei den Banken in der Krise galt: too big to fail. Bei den Asamers gilt: sie wissen zuviel, um zu fallen (too much knowledge to fail). Wir werden aber natürlich jene Sachen veröffentlichen, die wir bringen können, ohne unsere internen Informanten zu gefährden.


 

Downhill Grünberg

Konstruktive Fragen von Aussensicht

Liebes Gmundl Team,

passt zwar nicht ganz zum Artikel – aber brennt mir auf der Zunge: Die Downhill-Strecke am Grünberg, welche nun beschlossen ist. Gepriesen und gefeiert – es werden Heerscharen an Gästen kommen, unter anderem auch aus Niederösterreich und von überall. Grundsätzlich ist es eine gute Sache. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass der klassische Downhiller mit seinem Bus anreist, meist in dem auch nächtigt. Klassischer Tagestourist also. Wo ist der Nutzen? Wo parken 70 VW Busse mit Radlern? Am Parkplatz der Seilbahn? Oder am Sonnenhang – am besten bei den Anrainern am Gehsteig ?

Nicht falsch verstehen: Ich bin seit 15 Jahren in der “Szene” und freu mich über die Strecke in Gmunden. Das ist keine Suderei – mir wäre lediglich wichtig, dass man von Anfang an auch das Umfeld betrachtet und entsprechend mit bedenkt.


Ramona und die Musik

Lobender Gastkommentar von Ramona

Ein paar Worte zu den Musik-Links!

I’m impressed!
So viele wunderbare Variationen von einem Traditional, einem Volkslied.
Schade, dass in Österreich die öffentlich-rechtlichen-Sender keinen Platz für Musik abseits des Mainstream haben (Ausnahme: Klassik). Nicht einmal in “Nischenprogrammen“ (Ausnahme: Ö1 – sehr sehr selten, aber doch). Wieviel Kultur und wieviel Freiheit (auch im Kopf) geht verloren, einfach weil man etwas nicht weiß, nicht hört, nicht informiert wird? “Man” will es offenbar so. Ahnungslose Bürgerleins machen keine Scherereien! Also liebes Team Gmundl, bitte unbedingt weitermachen!!!
Möchte bei dieser Gelegenheit auch mal dem Freien Radio Salzkammergut danken. Habe schon viele schöne Stunden mit eurem(n) musikalischen Nischenprogramm(en) erlebt.


To Ramona & You better move on!

Also gut, ein paar Versionen speziell für Ramona!

Bob Dylan mit Jery Garcia (Greatfull Dead) im Jahr 1980, typisch Dylan live, aber trotzdem ist der Song erkennbar:

Und hier nuschelt sich der Meister im Jahr 2000 durch sein Lied:

Und nun noch einmal His Bobness mit dem originalen Original aus den 1960ern (eine frühe Studioversion):

„You better move on“ liebe Bürgerleins!

 

Im Gedeken an Percy Sledge – der im Schatten einiger noch Größerer wie Otis Redding oder Solomon stand:

Natürlich nicht das erstklassige, aber abegedroschene „Whan a man loves a woman“, sondern:

sowie

Und zum Abschluss und R. I. P.:

Get ready & listen!


 

 

 

 

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Eine Antwort

  1. Nochmals Musik:
    Oje, wieder nicht mit meiner Arbeit weitergekommen. Die Arbeit, die so dringend auf Erledigung wartet!!! Bin in die Musik ein- und abgetaucht … Seufz …
    Schön, dass es euch gibt!!! Hmm, hoffentlich war das jetzt nicht peinlich…
    Ramona

    Sowas von peinlich! ;-))))
    Aber geh, wir lieben die Peinlichkeiten. Auch wir lieben es, manchmal peinlich zu sein. Das Leben ist auch hin und wieder ziemlich peinlich. Vor allem wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht. Odedr? Gell!
    Babsy Blitzschnell f. d. Team Gmundl

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